hi und ho
also ich hatte vor 4 wochen gallensteine,mit 34wohl etwas ungewöhnlich
bei der op bei mir wurde wohl sowas wie plastig verrwendet, naja das ist woran ich mich erinnere
nun lieg die gallenblassen entfernung an
und meine frage ist nun
wird diese plastig mit entfernt?
so wie ich die ärtzte mitbekommen haben wohl nicht direckt bei der op
hmm
ist das nun eigendlich etwas das entfert werden mu?
bzw bleibt das da nun für immer?
oder löst sich das mit der zeit selbst auf?
ich hab mal wieder frage
und das ich die fragen haben zeigt doch das da irgendwo die ärzte sehr kräftig bei der nachberatung geschlafen haben.
aber deutschland und seine ärzte sind für mich zur zeit eh ein aufreger…
hi und ho
Hi !
also ich hatte vor 4 wochen gallensteine,mit 34wohl etwas
ungewöhnlich
Nö, das kann man so nicht sagen. Zwar treten Gallensteine am häufigsten im höheren Lebensalter auf, aber jungen Menschen haben das auch öfters mal.
bei der op bei mir wurde wohl sowas wie plastig verrwendet,
naja das ist woran ich mich erinnere
OP ? Bist du sicher, dass es eine OP war ? Denn dazu passt ja nicht Deine Aussage:
nun lieg die gallenblassen entfernung an
Bei einer OP, die aufgrund von Gallensteinen erfolgt, wird ja in aller Regel gleich die Gallenblase entfernt. Ich könnte mir vorstellen, dass der erste Eingriff eher eine ERCP gewesen ist. Das ist ein endoskopischer Eingriff, bei dem Gallensteine aus dem Gallengang herausgezogen werden. Im Anschluss wird dann öfters ein Stent in den Gang eingelegt, der den weiteren Abfluss der Galle sichern soll. Das ist ein Röhrchen aus Kunststoff und könnte dem entsprechen, was Du als „Plastik“ bezeichnet hast.
und meine frage ist nun
wird diese plastig mit entfernt?
Wenn es sich um einen endoskopisch eingelegten Gallengangsstent handeln sollte: eher nein !
ist das nun eigendlich etwas das entfert werden muss ?
Ja, wenn es nicht spontan abgeht. Es muss aber nicht sofort sein.
So ein Stent kann durchaus auch 3 Monate liegen bleiben, wenn er keine Beschwerden macht.
bzw bleibt das da nun für immer?
oder löst sich das mit der zeit selbst auf?
Nein (siehe oben).
und das ich die fragen haben zeigt doch das da irgendwo die
ärzte sehr kräftig bei der nachberatung geschlafen haben.
Mag sein. Aber könnte es auch sein, dass man es erklärt hat und es wurde ein Großteil davon vergessen ?
aber deutschland und seine ärzte sind für mich zur zeit eh ein
aufreger…
Na,na,na ! Das hört man Arzt hier aber gar nicht gern… 
Gruß Kai
Hallo, blackdimmu,
rollen wir das Problem mal von hinten auf:smile:
und das ich die fragen haben zeigt doch das da irgendwo die
ärzte sehr kräftig bei der nachberatung geschlafen haben.
Ich nehme mal an, dass die Ärzte dir sehr wohl was erklärt haben, sonst wüßtest du das mit dem Plastik nicht.
Information ist nicht nur eine Bringschuld - wenn man was nicht versteht, sollte man IMMER nachfragen und hartnäckig bleiben.
Oft müssen Ärzte glauben, der Patient hätte verstanden, weil er nicht den Mund aufmacht…also nur Mut, ruf deinen Arzt vor der OP noch mal an und frag solange, bis du alles kapiert hast:smile:)
So, und nun zum Plastik!
Nach deiner Schilderung kann man eigentlich nur rätselraten, aber ich versuche es mal:smile:
Könnte es sein, dass die erste Behandlung eine diagnostische ERCP war? Dabei wäre dir in in Kurznarkose ein Endoskop durch den Mund bis in die Gallengänge geführt worden.
Bei dieser Untersuchung wird zuerst festgestellt, was los ist und wo eventuell Steine liegen, bzw. was sonst eventuell nicht okay ist.
Direkt im Zusammenhang mit dieser Untersuchung können - um die Gallengänge zu erweitern - zum Beispiel Plastikprothesen eingelegt werden. Das nennt man einen Stent. Der verhindert, dass es zu einem Gallengangsverschluss kommt - und hilft dir eventuell als Überbrückung bis zu deiner OP.
Vielleicht war es dieses „Plastik“, was du verstanden hast.
Allerdings wird die diagnostische ERCP immer weniger gemacht und statt dessen als Erstuntersuchung eine Magnetresonanz-Untersuchung, die in deinem Fall MRCP heißt.
Sag doch nochmal, was bei dem ersten Eingriff/der ersten Behandlung stattgefunden hat, sonst können wir nur raten - so wie ich gerade.
Gruß, Maresa
Servus, Kai,
eine Frage:
ist die perkutane endoskopische Cholangioskopie mittlerweile die bessere Option oder werden die orale und die perkutane aus unterschiedlichen Gründen, bzw. weiterführenden Behandlungen ausgeführt?
Lieben Gruß aus dem Waldviertel, Maresa
(Dialyse ist lebbar)
Hallo Maresa !
Nach meinem Kenntnisstand ist die ERCP das Standardverfahren. Die PTC, also der perkutane Zugang, wird eigentlich nur dann gewählt, wenn die anatomischen Verhältnisse eine ERCP unmöglich machen. Solche Fälle gibt es z.B. bei voroperierten Patienten, denen der Zölffingerdarm entfernt wurde oder bei Tumoren, die zu einem kompletten, endoskopisch nicht mehr zu passierenden Verschluss der Gallengangsmündung im Zwölffingerdarm geführt haben. Dann wird auch die ggf. aufgestaute Gallenflüssigkeit über perkutan eingelegte Drainagen abgeleitet.
Siehe hierzu auch unter Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Perkutane_transhepatisc…
Gruß Kai
Servus, Kai,
danke für deine, wie immer, ausführliche und kompetente
Erläuterung.
Einen lieben Gruß aus dem Waldviertel, Maresa
(Dialyse ist lebbar)