Hallo Günter,
Wie Michael schon sagt, das ist von der Ferne
aus fuer uns nicht leichter als fuer deinen Arzt
(‚ein Arzt deines Vertrauens‘).
Aber wenn du einen Erfahrungsbericht moechtest,
hier bitte: ich hatte vor etwa 10, 12 Jahren wohl
eine Gallenkolik, aber die wurde nicht diagnostiziert.
Ich reagierte auf das Kontrastmittel allergisch (damals
hat man das im Allgemeinen noch nicht mit Ultraschall
gemacht) und landete in der Notaufnahme und naja,
groesseres Drama. Dann waren die SChmerzen weg und
ich wurde auf Magenschleimhautentzuendung behandelt.
10 Jahre spaeter das Gleiche (aber keine so grosse Schmerzen
wie damals, eher weniger, dafuer in unregelmaessigen
Abstaenden, etwa alle 4 Monate). Gallensteine schloss ich
aus (weil ja damals nichts gefunden wurde), aber der
Arzt zum Glueck nicht, eine Ultraschallbild zeigte einen
riesigen (sag ich mal) Gallenstein, etwa in der Groesse
einer voll ausgereiften, frischen Dattel. Die OP wurde
auf zwei Wochen spaeter gelegt (weil ich Geburtstag hatte
und der Arzt einen vollen Terminkalender). Mein Geburtstag
war ziemlich scheusslich. Mein Mann packte mich dann
und brachte mich ins Krankenhaus, ich wurde am naechsten
Tag operiert, die Gallenblase entfernt. Es war
keine Notoperation im eigentlichen
Sinn, aber der Chirurg meinte, zwei, drei Tage spaeter
waere es eine gewesen.
Die OP (laparoskopisch) war ein Klacks (relativ gesehen),
ich hab mich auch schnell erholt. Und dann hab ich ploetzlich
gemerkt, wie schlecht es mir eigentlich in den letzten
Jahren gegangen war. Nie was Bestimmtes, aber viel Sod-
brennen, oft unwohl, ich hab zuviel gegessen, weil die
Symptome dann subjektiv besser wurden. Und nach der OP
ging’s mir recht gut.
Ich haette es frueher gemacht, wenn ich gewusst haette,
an was es liegt und was die Folgen (positive) sind.
Ob dir das nun allerdings was hilft,
weiss ich auch nicht.
Gruesse
Elke