Hallo,
habe ein Gerät aus den 60er Jahren, ist ein sogenanntes Spiegel-Reflex-Galvanometer, etwa 6 hoch -10 Ampere pro mm (Empfindlichkeit).
Kann ich das Teil irgendwie sinnvoll verwenden? Wozu benutzte man ein solches Gerät überhaupt?
André
Hallo,
habe ein Gerät aus den 60er Jahren, ist ein sogenanntes Spiegel-Reflex-Galvanometer, etwa 6 hoch -10 Ampere pro mm (Empfindlichkeit).
Kann ich das Teil irgendwie sinnvoll verwenden? Wozu benutzte man ein solches Gerät überhaupt?
André
Hallo André
habe ein Gerät aus den 60er Jahren, ist ein sogenanntes
Spiegel-Reflex-Galvanometer, etwa 6 hoch -10 Ampere pro mm
(Empfindlichkeit).Kann ich das Teil irgendwie sinnvoll verwenden? Wozu benutzte
man ein solches Gerät überhaupt?
Ein Galvanometer ist eigentlich einfach ein sehr empfindliches (hochohmiges) Drehspul-Ampere-Meter. Da bei einer Hochohmigen Spule nur kleine Stöme enstehen, wird auch das durch den Strom erzeugte Magnetfeld welches die Drehspuhle auslenkt nur sehr schwach. Daher hat man anstatt eines Zeigers einen kleinen Spiegel auf die Spule montiert, welcher dann einen Lichtstrahl, anstelle eines mechanischen Zeigers, auf eine Skala umlenkt.
„Normale“ Drehspul-Messgeräte benötigen mindestens einen Strom von ca 0.1 bis 1 mA (enstprechend 10 kOhm/Volt bis 1 kOhm/Volt empfindlichkeit ), für Vollausschlag. Dein Galvanometer benötigt nur 600 pico Ampere / mm Auschlag, ist also einiges empfindlicher als die meisten Digital-Voltmeter.
MfG Peter(TOO)