Hallo Gabriele,
Ich habe ein Ganglion am rechten handgelenk lt. meinem
Hausarzt.
schöner Schiet.
Mein Problem ist, daß wenn ich eine Flasche greife, ein
Gurkenglas, einen Wasserkocher hochhebe, eine Einkaufstasche,
etc. mir es dermaßen ins Handgelenk „reinfährt“, daß ich die
Gegenstände wieder hinstellen muß. Irgendwann werde ich sie
wahrscheinlich „fallen lassen“… es tut echt tierisch weh.
es drückt also auf einen Nerv.
Hat jemand Erfahrung mit sowas? Muss man das tatsächlich
operieren?
Geht das nicht irgendwie von selber wieder weg? Oder gibt es
andere Möglichkeiten als eine OP??
Normalerweise wird zunächst von einer OP abgeraten, da sich das
Ganglion in 50% aller Fälle allein zurückbildet und auch nach einer OP nicht gewährleistet ist, daß es nicht wieder kommt.
Wenn es aber auf einen Nerv drückt, sollte man die OP nicht aufschieben, da der Nerv dauergeschädigt werden kann.
In dieser zwiespältigen Situation würde ich mich beim Neurologen rückversichern, daß der Nerv keinen Dauerschaden erleidet. Gib er grünes Licht, kannst Du abwarten, ob es wieder verschwindet. Operieren kann man später wohl immer noch.
Und ich würde mich rückversichern, daß es tatsächlich ein Ganglion ist, nicht etwa ein Tumor dahinter steckt.
Ich will damit keine Panikmache betreiben, halte ein Ganglion 1000 x für wahrscheinlicher, als einen Tumor. Nur würde ich für mich, wenn ich längere Zeit abwarte, einen Tumor eben gänzlich ausschließen wollen und mir nicht später vom Chirurgen anhören müssen, daß ich mal hätte eher kommen sollen.
http://www.handerkrankungen.de/Ganglion/
Ich weiß allerdings nicht wie vertrauenswüdig die Klinkik und der Doc sind, hab den Link nur angefügt, da dort über das Ganglion und Behandlungsmethoden berichtet wird. Du solltest dort auch (unten auf der Seite) den Button „Therapie“ klicken.
Gruß,
Gerhard