GANS ! Ja gibts denn sowas ?

Hallo Ihr Lieben !
Frohes Fest und viele Geschenke ! Und natürlich viel Spass für Euch alle.

Und jetzt kommt mein problem das mich fast um den verstand bringt.
vor 4 jahren 1. gans gekauft. warme innereien eingepackt. der vogel stank erbärmlich. an heiligabend vom bauern um drei ecken einen neuen vogel organisiert. das tier war fettig - zart - und wohlschmeckend.
da lachte der bauchnabel. und die krosse haut erstmal. und der stert - mein lieblings stück. ich sage euch lecker lecker lecker!
ein jahr später - gans - zäh wie schuhsohle. 50% in den müll.
danach - wieder ein jahr weiter gänsekeulen - sowas zähes habt ihr noch nicht gesehen.
danach ente - ein graus !!
heute - drei gänsekeulen. eine grosse eine mittlere und eine kleine.
die mittlere war ok. aber auch nicht geraDE DER BRINGER:
der rest war zäh wie leder. aber dickes. und ungeniessbar.
jetzt habe ich zwei fragen:
ist die qualität der gänse schlecher geworden ?
was hat meine köchin falsch gemacht. ?
oder andersrum was hätte sie tun sollen um eine krosse haut und zartrosa saftiges fleich zu produzieren ?
einmal ist es ihr doch perfekt gelungen - und warum danach nie wieder ?
ich bin fix und fertig und sauer. viel geld, noch mehr arbeit und mühe - und dann ein ergebnis zum k***** !
frohes Fest
und ich hoffe ihr hattet mehr glück mit dem heiligabendschmaus und dabei viel spass und noch mehr geschenke.
herzlichst aus cölln
t.

PS.: in ziehmlichen brass geschrieben. bin sauer.
da wird wohl eine flasche cognac nicht reichen.

Hi,
hmm das Grauen mit der Gans kommt mir bekannt vor, da ich dieses Lotteriespiel auch seit Jahren spielte. Dieses Jahr habe ich mich bei chefkoch.de auf die Suche nach dem ultimativen Rezept für mein Vogelviech-Drama gemacht.
http://www.chefkoch.de/rezept-anzeige.php?ID=9689885…
Die Füllung habe ich gegen eine andere ausgetauscht und habe jetzt zum 4. Mal eine saftige (mit krosser Haut) Gans hintereinander zubereitet.

Achja, heute gibt es sie zum 5.Mal…meine Schwägerin testet sich heute daran.
Nach so einem Vogelviech ist der Cognac nur der Abschluß eines tollen Essens.

Gruß
Adele

Hallo Tamansari,

schade, dass du dir die ganz Mühe gemacht hast und dann um dein „Erfolgserlebnis“ gebracht wurdest. Zum Trost: An einer Gans kann man bzw. der Koch eigentlich nichts falsch machen! Es ist aber schon wichtig, wo das Tier her kommt und wie alt es ist. Ein Vogel aus dem Supermarkt, wird niemals die Fleischqualität haben, wie der vom Bauern.
Bei uns gibt es schon seit Jahren Gans oder Pute zu Heiligabend. Ich hole die Tiere immer vom gleichen Bauern, wo sie bis zu ihrem Tod artgerecht gehalten und gefüttert werden. Sie laufen z.B. im Sommer immer frei über eine riesige Wiese.
Die Füllungen mache ich immer unterschiedlich - allerdings werden egal ob Pute oder Gans die Tiere alle halbe Stunde ordentlich begossen! Wenn die Flügel zu braun werden, werden sie entweder mit Alu-Folie umwickelt oder mit Speck. Wenn du die Gans einstichst, damit das Fett auslaufen kann, musst du aufpassen, dass du nur die Haut einritzt und nicht das Fleisch, sonst wird es zäh.
Also: gib die Hoffnung nicht auf, hol dir das nächste Mal ein junges Tier direkt vom Bauern und lies mal hier im Archiv nach, was für leckere Rezepte gepostet wurden.

Frohes Fest noch! Gabi

Gans oder Ganter!?
Hallo und frohe Weihnachten aus dem tiefen Süden nach „Cölle am Ring“,

was ganz entscheidend ist: Lass die unbedingt das Geschlecht des Tieres sagen! Bei guter Ware ist das auf der Verpackung vermerkt.
Denn ein männliches Tier bekommst du nie so zart hin wie ein weibliches.
Das gilt auch für Pute/Puter und Ente/Enterich.

Viel Glück beim nächsten Mal.

Günther

Falsches Brett
Hallo Guenther,

Denn ein männliches Tier bekommst du nie so zart hin wie ein
weibliches.
Das gilt auch für …

Das gehoert eigentlich ins Frauenbrett.
Oder zu Psychologie.
Oder koennt gerade noch in Philosophie durchgehen.

weihnachtliche
Gruesse
Elke

(OT) Nie wieder! Statement von User GANS

Gans - ich finde, …

… der Brauch, zu Weihnachten Gans zu essen, ist unzeitgemäß. Denn er stammt noch aus einer Zeit, als an so etwas wie die EU noch gar nicht zu denken war. Als Queen Elisabeth I am Christfest 1588 bei einem Gänsebraten saß, brachte ein Bote die Nachricht, dass die Flotte des spanischen Königs Philipp besiegt sei. Zur Erinnerung wollte sie von da an Gans zu Weihnachten essen. Der Brauch breitete sich über England nach Deutschland aus. Schluss damit! Wir gehen.

Die Gans

PS:wink: aus: http://www.haz.de/zish/276255.html

Hallo Guenther,

Denn ein männliches Tier bekommst du nie so zart hin wie ein
weibliches.
Das gilt auch für …

Das gehoert eigentlich ins Frauenbrett.
Oder zu Psychologie.
Oder koennt gerade noch in Philosophie durchgehen.

Nee, das gehört besser in Lust und Liebe :smile:
*wink*
Rainer

Niedrigtemperatur
Hallo Adele,

ich habe mit der Niedrigtemperatur-Methode so meine Probleme. Ich bin mir nicht sicher, ob häusliche Backöfen für den stundenlangen Dauerbetrieb geeignet sind und ich habe bisher keine verlässlichen Aussagen von Herstellern zu diesem Thema gehört. Nicht ohne Grund kosten Geräte in der Gastronomie ein Mehrfaches des heimischen Herds. Daß die Geräte das dann wohl mitmachen kann schon sein, aber ein Heizgerät mehrere Stunden unbeaufsichtigt arbeiten lassen… Nein danke. Ich habe diese Jahr zum wiederholten Male eine ca. 4kg-Gans äußerst lecker nach drei Stunden Umluft-Grillen aus der Röhre geholt. Beaufsichtigt bei 160 Grad :wink: Die Klöße sind dafür so richtig gründlich in die Hose gegangen…

Gruß

Johannes

Hallo Johannes,
ich kann deine Bedenken verstehen, ich habe mich mal vor ein paar Jahren mit einem Sachverständigen darüber unterhalten dürfen, nachdem uns der Backofen an Heiligabend nach 30min in Flammen aufgegegangen war(nette Weihnachten). Er hat mir damals versichert, daß die Backöfen (glaub mir, ich hatte Angst einen Backofen aus den Augen zu lassen) getestet werden bezüglich Dauerbelastung, bevor sie in den Handel kommen.Auch mein Bruder hat mir das ständig erklärt und versichert und der Mann ist ein handwerkliches Genie (und auch Machinenbau+Elektrotechik-Ing.).
Und jetzt vertraue ich auf sie und lasse meinen Backofen wirken und diese Dauerbelastung hat er nicht nur durch die NT, sondern durch Extrem-Backen, da ich oft genug mehrere Kuchen und danach Braten die Röhre schiebe (Samstagliches Vergnügen). Und solange das Ding nicht in Flammen aufgeht, und dies kann nur durch einen Fehler geschehen, bleibe ich ruhig.
Mit der Qualität von non-professionellen Geräten kann ich dir soweit Recht geben, daß sie gewissen Belastungen nicht gewachsen sind, wenn diese außerhalb ihrer Grenzen stattfinden. So habe ich letzte Woche den 2. Fleischwolf in 3 Jahren wegwerfen dürfen, da sich das Getriebe in Wohlgefallen aufgelöst hat( Die können nicht mit fetterem Fleisch).

Gruß
Adele

P.S. Meine Schwägerin ist jetzt auch NT-Fan, ihre Gans gestern war ein Gedicht.

Hallöchen,

stattfinden. So habe ich letzte Woche den 2. Fleischwolf in 3
Jahren wegwerfen dürfen, da sich das Getriebe in Wohlgefallen
aufgelöst hat( Die können nicht mit fetterem Fleisch).

das dürfte weniger am Fett als vielmehr an den Sehnen liegen. Nicht umsonst steht in der Gebrauchsanweisung, daß man selbige vor dem Wolfen entfernen soll.

Wer mal einen manuellen Fleischwolf hatte, glaubt sofort, daß das besser ist.

Gruß,
Christian

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Hi,
okay, ist im Zweifelsfall nicht mehr ausschlaggebend, da ich ab Januar eine semiprofess. Fleischwolf besitzen werde (bestellt ist er schon).
Ich dachte nur es läge an dem Fett, da er immer beim Schweinebauch zerkleinern versagte.
Und guten alten handkurbelten Fleischwolf hab ich ja noch…
Gruß
Adele

Hallo Adele,

mein backofen hat eine niedrig temperatur einstellung. auch bereite ich fleisch nach einem kochbuch für niedrige temperaturen zu. bis jetzt gelang alles gut. habe aber noch nie grössere fleisch stücke zubereitet. denke aber das die modernen e herde von den herstellern getestet werden. auch kannst du dich über das internet an den hersteller wenden und dort bekommst du hilfe. auch kochrezepte.
noch eins fleisch ist super saftig bei niedrig temperatur.

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Hi an alle Hobby-Köche!

Also ich habe schon mehrere unterschiedliche Braten (Kaninchen, Lamm, Schwein) nach der Niedriggarmethode in meinem mittlerweile über 20 Jahre alten Haushalts-Elektroofen zubereitet, und jedesmal war das Ergebnis fantastisch:
außen knusprig, innen saftig, sogar leicht rosig, zart, lecker…

Ich hatte den Ofen auf die niedrigste Stufe geschaltet, und er hat die 80°C prima gehalten (beim erstenmal hatte ich vorsichtshalber ein Thermometer mit hinein gelegt, weil ich der Sache nicht traute).

Ich bin jedenfalls sehr angetan davon.

Übrigens, mein Vater hat erzählt, weine Mutter hätte die Sonntagsbraten immer so gemacht: abends in den Ofen, und Sonntags nach der Kirche war der Braten fertig. Und meine Oma hatte mit Sicherheit keinen Hightech-Super-Elektroherd, sondern wahrscheinlich einen Gas- oder vielleicht sogar noch Holz-/Kohleherd zu der Zeit damals.

Grüßle

Regina

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