Hallo,
ich bin auf der Suche nach einem Sensor, der erkennt ob ein Auto vor der Garage steht. Ultraschall war schon in überlegung, allerdings finde ich kein passendes Gerät: bei Conrad kommt es nur 80cm und bei Einparkhilfen piept es dauernd, also würde das Relais an/aus an/aus usw. gehen… Lichtschranke geht auch nicht, da es mitten im Hof ist;auch nicht von oben nach unten.
Kann mir jemand helfen?
Dominik
Hallo, Dominik
ich bin auf der Suche nach einem Sensor, der erkennt ob ein Auto vor der Garage steht.
Lichtschranke geht nicht, da es mitten im Hof ist; auch nicht von oben nach unten.
Ein Lichttaster würde gehen. Reicht Dir eine Reichweite von 2,5m?
http://www.leuze.de/downloads/los/db/14_br96/96_d06d…
dürfte allerdings einen dreistelligen Betrag kosten.
Ultraschall war schon in Überlegung, allerdings finde ich kein passendes Gerät: … bei Einparkhilfen piept es dauernd, also würde das Relais an/aus an/aus usw. gehen…
Du könntest den Ausgang der Einparkhilfe auf ein abfallverzögertes Relais geben, welches die Signalunterbrechungen überbrückt.
Hilft Dir das weiter?
Gruß merimies
das hört sich interessant an. Wie ist das bei Regen/Nebel/Schnee?
Hallo Dominik
das hört sich interessant an.
was?
Wie ist das bei Regen/Nebel/Schnee?
Da Du nicht sagst, auf welche Variante Du Dich beziehst, muss ich jetzt zweigleisig antworten.
Die Optik des Lichttasters musst Du selbstverständlich vor Regentropfen schützen. Ebenfalls vor Betauung bei starkem Nebel.
Optisch dürfte der Nebel kein Problem sein. Wenn es so neblig ist, dass der Lichttaster in seiner Reichweite beeinträchtigt wird, siehst auch Du so wenig, dass Du Dein Auto nicht mehr bewegst.
Mit der Einparkhilfe (US) habe ich keine Erfahrung in extremen Wettersituationen, aber meiner Meinung nach gilt das für den Lichttaster gesagte auch für den Schallwandler der Einparkhilfe.
Noch mal zum Lichttaster:
Ich habe in meiner aktiven Zeit bei optischen Sensoren mit den Firmen Leutze, Pepperl+Fuchs, Elesta und Sick zusammengearbeitet. In deren Vertriebsniederlassungen sitzen fähige Vertriebsingenieure, die Dir auf gezielte Anfragen zu ihren Produkten Auskunft geben.
Gruß merimies
Hallo Dominik und Mitleser,
die Erkennung von spiegelnden Oberflächen mit Reflexions-Lichttastern ist rel. schwierig, denn es muss von dem kleinen Fleck, auf den der Sendestrahl trifft, genügend Lichtenergie zurück zum Sensor reflektiert werden. Die Reichweitenangaben beziehen sich auf einen weißen Reflektor.
Ultraschallsensoren sind für solche Anwendungen oft besser geeignet, ihre Sendekeule ist in der Regel breiter. Jedoch beide Systeme basieren auf Reflexionen und haben daher ähnliche Probleme, auch die Preise liegen in ähnlicher Größenordnung.
Induktive und kapazitive Standardsensoren scheiden aus, ihre Reichweiten liegen unter 10 cm.
Gruß Bernhard
Hallo Dominik und Mitleser,
die Erkennung von spiegelnden Oberflächen mit Reflexions-Lichttastern ist rel. schwierig,… Ultraschallsensoren sind für solche Anwendungen oft besser geeignet,… Jedoch beide Systeme basieren auf Reflexionen und haben daher ähnliche Probleme,
Denkbar wäre noch die Verlegung einer Induktiven Schleife im Boden, wie sie für die Verkehrsüberwachung in Straßen eingelassen werden. Ich wüsste allerdings im Moment nicht, wo man die erforderlichen Geräte beziehen kann.
Gruß merimies
Moin,
die Erkennung von spiegelnden Oberflächen mit
Reflexions-Lichttastern ist rel. schwierig, denn es muss von
dem kleinen Fleck, auf den der Sendestrahl trifft, genügend
Lichtenergie zurück zum Sensor reflektiert werden.
Dann ist dieser z.B. besser geeignet:
Artikel-Nr.: 585377 - 62
Hersteller-Artikel-Nr.:
620 100 367
51,48 EUR
Wichtigste Eigenschaften:
− Schaltabstand von 4000 mm
– Hohe Schaltfrequenz: 1000 Hz
– Polarisiertes Licht, daher unempfindlich gegen spiegelnde Oberflächen
– Betriebsspannung 10…36 VDC, Ausgangsstrom 200 mA
http://www.conrad.de/goto.php?artikel=585377
Die Reichweitenangaben beziehen sich auf einen weißen Reflektor.
Nein, es gibt meist 2 Angaben:
die erste für normale Reflexion
die zweite für Prismen-Reflektor(größere Reichweite)
Ultraschallsensoren sind für solche Anwendungen oft besser
geeignet, ihre Sendekeule ist in der Regel breiter. Jedoch
beide Systeme basieren auf Reflexionen und haben daher
ähnliche Probleme, auch die Preise liegen in ähnlicher
Größenordnung.
Ultraschall ist bei Nebel kein Problem.
Aber bei stärkerem Regen/Schneefall schon.
Gruß Bernhard
Eine weitere Möglichkeit, gibt es hier: http://www.sitron.de/produkte/prodgr9f.html
oder auch Schleifendetektoren.
mfg
W.
Moin,
Denkbar wäre noch die Verlegung einer Induktiven Schleife im
Boden, wie sie für die Verkehrsüberwachung in Straßen
eingelassen werden.
Ich wüsste allerdings im Moment nicht, wo man die erforderlichen Geräte beziehen kann.
Bei Torsystem-Herstellern z.B.
http://www.rib-torantriebe.de/Schleifendetektor_fuer…
Gruß merimies
Eine weitere Möglichkeit sind auch ein „Radar-Detektor“, wie er bei Automatik-Türen im Einsatz ist.
http://www.pepperl-fuchs.de/cps/rde/xchg/germany/hs…
gibs auch bei http://www.conrad.de/goto.php?artikel=156190
http://www.ipf-electronic.de/deutsch/shop/produkt/12…
mfg
W.
Hallo W.,
– Hohe Schaltfrequenz: 1000 Hz
Ist hier unwichtig.
– Polarisiertes Licht, daher unempfindlich gegen spiegelnde Oberflächen
Das bezieht sich auf Fremdlicht und hat hiermit nichts zu tun. Wenn das Licht, das die Sendediode ausstrahlt, vom Objekt in eine andere Richtung als im gleichen Winkel zurück reflektiert wird, ist es weg. Egal ob polarisiert oder nicht.
Die Reichweitenangaben beziehen sich auf einen weißen Reflektor.
Nein, es gibt meist 2 Angaben:
die erste für normale Reflexion
die zweite für Prismen-Reflektor(größere Reichweite)
Ich habe nicht angenommen, dass alle Fahrzeuge vor dem Tor rundum mit Prismen-Reflektoren („Katzenaugen“) belegt sind. Die KFZ-Oberfläche reflektiert in die gleiche Richtung - abhängig vom Einfallswinkel - an vielen Stellen weniger zurück als das diffus rückstrahlende helle Referenzobjekt.
Transponder u. ä. benötigen ein aktives Objekt, sie müssen wissen, welches Objekt sie erwarten. Dazu müssten alle erkennbaren Fahrzeuge mit dem passenden Gegenstück ausgerüstet sein.
Schleifendetektoren sind aufwändig im Einbau und besitzen auch keine große Reichweite. Die Detektoren mit großer Reichweite, die z. B. vor Signalanlagen im Boden eingelassen sind, arbeiten dynamisch. Sie erkennen kleine Signaländerungen. Bleibt das Fahrzeug darauf stehen, wird es nach wenigen Minuten „weggeregelt“ und dann als neue Standard-Umgebung betrachtet.
Bernhard
Hallo W.,
Eine weitere Möglichkeit sind auch ein „Radar-Detektor“, wie
er bei Automatik-Türen im Einsatz ist.
http://www.pepperl-fuchs.de/cps/rde/xchg/germany/hs…
gibs auch bei http://www.conrad.de/goto.php?artikel=156190
http://www.ipf-electronic.de/deutsch/shop/produkt/12…
An die Dinger habe ich auch gedacht, aber das sind alles Bewegungsmelder !
Wenn das Auto schon 10 Minuten vor dem Tor steht, geht das Tor trotzdem auf!
Das Problem ist gar nicht so trivial, da die Sensoren einen automatischen Nullabgleich machen müssen. Einerseits um Temperaturdrifts und die Alterung zu kompensieren und andererseits soll das Tor auch nicht blockiert werden, wenn der Busch daneben im Frühling Blätter bekommt.
Auch die genannten Induktionsschleifen funktionieren auch nur wirklich bei Bewegung.
Ich sehe eigentlich nur die Möglichkeit z.B. US-Sensoren am Tor selbst zu installieren, welche das Tor stoppen wenn es sich gegen ein Hindernis bewegt.
MfG Peter(TOO)
Ich sehe eigentlich nur die Möglichkeit z.B. US-Sensoren am Tor selbst zu installieren, welche das Tor stoppen wenn es sich gegen ein Hindernis bewegt.
… z. B. ein Einparkhilfe-Nachrüstsatz mit vier Ultraschall-Sensoren eingebaut im Tor.
Bernhard