Garten für Katze sichern

Hallo Ihr lieben Dosenöffner und Wissenden,
Nach unserem Umzug ins Eigenheim macht unser Kater große Schwierigkeiten. Oft lasse ich ihn „beaufsichtigt“ an der Leine in unseren Garten. Wenn er nun nicht rauskommt gibt es ein schier unerträgliches Gemaunze.
Wie kann ich diesen Garten, in dem aber auch hohe Bäume stehen, katzenausbruchssicher machen?
Wer hat Erfahrung mit elektrischen Katzenzäunen?

Für möglichst schnelle Ratschläge wäre ich sehr dankbar.
Liebe Grüsse Katinka

mir nicht gelungen…
Hallo,

ich habe das hier für mich für unmöglich erklärt. Durch die Bäume gibt es extrem viele Ausreissmöglichkeiten. Das Gelände an sich ist zu groß und von Zufahrtswegen durchkreuzt. Um das Weglaufen von Katzen zu verhindern, müsste man einen Hochsicherheitstrakt mit wahrscheinlich unschönen Abwehrmassnahmen erbauen.

Meinen Katzen habe ich jetzt ein Freilaufgehege gebaut. Oben geschlossen, teils überdacht, teils ganz frei. Mit Klettermöglichkeiten usw. Ganz raus würde ich gern, mich stört aber die Straße. Es fahren nicht viele Autos, dafür aber eben schnell. Traue mich da einfach nicht.

Bin aber mal gespannt, was hier noch für Meinungen kommen. VG
Monroe

Hi

Ich hab wenig Erfahrungen mit Katzen - allerdings kann ich dir sagen, was schon Kaninchen und Mäuse für ein Ausbruchstalent an den Tage legen.

Es ist in jedem Falle ziemlich schwierig.

Ich hätte Angst, dass die Katze, wenn sie wirklich raus will, sich selbst überschätzt und sich dabei verletzt. Das machen Katzen ja häufiger, sieht man an dem üblen Kippfenstersyndrom. Katzen denken „Ah das schaff ich noch“ und plöpp sind sie gefanfen.

verständnisfrage
hallo,

warum gehst du davon aus, dass deine katze wegläuft?
sicher, katzen sind neugierig, aber wenn sie ihr revier „erobert“ haben, bleiben sie dort auch dort. schlimmstenfalls machen sie mal ausflüge, kehren aber doch immer wieder zurück.

oder ist es bei euch gefährlich (straße oder so?)

mir ist erst 1 x eine katze „weggelaufen“. sie berief sich auf die erbfeindschaft zwischen hund und katz und dass schon andere katzen genug da seien. da zog sie zum nachbarn.

alle anderen unserer katzen sind trotz unserer umzüge nicht weggelaufen. natürlich waren wir in den ersten tagen immer vorsichtig und ließen sie nur stundenweise und unter aufsicht raus - aber sie gewöhnten sich schnell an die neue umgebung.

ich mag katzen, weil sie so selbständig sind und finde es immer schade, wenn sie in gefangenschaft gehalten werden.

schöne grüße
ann

Guten Morgen,

schau mal hier… da steht auch etwas zur Sicherung bei Bäumen bei…
www.geliebte-katze.de/fileadmin/daten/gk/info/Katzen…

Grüße
Margit

noch mal… sorry

http://www.geliebte-katze.de/fileadmin/daten/gk/info…

Hallo,

unsere beiden Kater sind letztes Jahr innerhalb von 8 Monaten (der eine im März, der andere im November) spurlos verschwunden. Und das, obwohl sie Peilsender-Halsbänder trugen, das heißt wir sie überall orten konnten. Das nagt einfach im Inneren.

Nichtsdestotrotz muss ich dir Recht geben, dass man über seinen eigenen Schatten springen und Katzen nicht lediglich aus eigenen Verlustängsten ein Leben in Freiheit verwehren sollte. Deshalb lassen wir auch unsere jetzigen Katzen (bis auf Kater Dreibein) wieder raus, auch auf die Gefahr hin, dass sie wieder verschwinden. Aber dennoch, ein schaler Beigeschmack bleibt, drum kann ich die Fragerin vom Prinzip her sogar sehr gut verstehen…

Es ist immer schön, wenn man weiß, was aus ihnen geworden ist, wie in deinem Fall, aber umso schlimmer, wenn man es niemals erfahren wird und das Kopfkino immer vom Schlimmsten (Tierfänger - Heizdecke) ausgeht.

Viele Grüße,
Julia

Hi!

Auch wir machten uns Gedanken darüber, auch wir schauten uns nach Elektrozäunen und katzenausbruchsicheren Dingensens um, aber die Grundsätzliche Antwort bei allen „Experten“: Vergeßt es!

Nun wohnen wir ca. 200 m von einer stark befahrenen Straße mitsamt Straßenbahn entfernt, 20 m von unserem Gartenzaun geht eine kleinere Straße vorbei - und seit nunmehr 4 Jahren *klopf* *klopf* sind die Beiden noch immer spätestens bei Einbruch der Dunkelheit vor der Terrassentür gestanden - der Hunger bringt sie immer wieder heim.

Mittlerweile sind ihre _Erkundungsgänge_ auch immer kürzer geworden und sie genießen es viel mehr nun, in „ihrem“ Garten herumzulungern und Insekten zu jagen …

Grüße,
Tomh

PS: Und natürlich befürchten wir noch immer, daß eines Abends kein Maunzen mehr vor der Terrassentür stattfindet …

Hallo,
wieso dass denn ? Wir haben seit min. 15 Jahren einen gesicherten Auslauf…und das klappt, auch mit Hauskatzen die an „Draußen“ gewöhnt waren. Außerdem kenne ich min. 20 Katzenzüchter die einen Auslauf gebaut haben und die Katzen brechen nicht aus.
Man muss es nur richtig machen …
Grüße
Margit

Hallo alle Ihr Lieben,
habt erst mal vielen Dank für Eure Antworten. Dieser Kater (war Fundtier aus TH)ist jetzt seit 6 Jahren als Wohnungskatze bei mir, ihn ganz rauslassen kommt wegen eines nahen Jagdreviers nicht in Frage. Ich glaube ich hätte auch ohne keine Ruhe. Im Moment weiß ich noch nicht was ich machen soll.
LG Katinka

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Hi!

(ein bißchen spät die Antwort)

Man muss es nur richtig machen …

_Richtig_ wäre ganz einfach nicht finanzierbar gewesen, da nicht nur das Gelände, sondern auch die baulichen Gegebenheiten berücksichtigt werden mußten - und das war ganz einfach nicht möglich …

Grüße,
Tomh

PS: Der letzte katzensichere Garten eines Verwandten war ca. 12,8 Sek. „ausbruchssicher“ …