Hallo Gärtner.
Ich habe mal eine Frage:
Ein Nachbar hat seinen Vorgarten mit 35 t runden großen Kieselsteinen zugeschüttet…verteilt natürlich.
Mit interessiert, ob man sowas ünerhaupt darf. Ist das nicht eine andere Art von Bodenversiegelung? Es sieht so schrecklich aus!!
Interessierte Grüße
T
Hallo Tutulla,
Ein Nachbar hat
Somit seine Sache, nicht Deine.
seinen Vorgarten mit 35 t runden großen
Kieselsteinen zugeschüttet…verteilt natürlich.
Mein persönliches Schönheitsempfinden wäre da auch gestört. Aber das gilt nicht.
Mit interessiert, ob man sowas ünerhaupt darf. Ist das nicht
eine andere Art von Bodenversiegelung?
Das Wort „Bodenversiegelung“ wird meist im Zusammenhang mit ablaufenden Regenwasser genutzt. Da das Wasser zwischen den Steinen im Boden versickern kann, ist es von daher keine Bodenversiegelung. Und wenn, möglicherweise darf er das (unter Auflagen).
Es sieht so schrecklich aus!!
Das interessiert niemanden. Wer weis, was Deinen Nachbarn an Dir und Deinem Umfeld „schrecklich“ finden könnte und Dir gefällt es!
Gruß
Jörg Zabel
Schönheit liegt im Auge des Betrachters gell. Ich habe früher viele solcher Schottergärten angelegt, mit Bepflanzung, Miniteichen und Pylonen, z.T. mit abenteuerlichen Seilkonstruktionen für Kletterpflanzen. Wenn das erst bewachsen ist, hat es den Schrecken verloren und sieht halt extravagant aus.
Und rechtlich hast du da gar keine Handhabe, Versiegelung ist anders definiert und de gustibus non est disputandum, wie schon gesagt.
Nee, nee, ich will ja auch nichts Rechtliches da anzetteln, um Himnmels willen. Über Geschmack kann man nicht streiten und der Garten ist auch nicht in unmittelbarer Nachbarschaft. Mir soll das egal sein. Es war ein grundsätzliches Interesse, weil es so in Mode gekommen ist, seinen (Vor-)Garten zu schottern. In diesem Fall gibt es keine Bepflanzung, nicht ein einziges grünes Blatt.
Danke für eure Antworten.
Gruß
T
T