Garten neu wiese

Liebe/-r Experte/-in,

Ich bin ganz neu hier, weiss also nicht genau, wie wer-weiss-was funktioniert.

Wir haben eine sehr lehmige Wiese, die wir Stück für Stück, Jahr für Jahr in einen
Gemüsegarten verwandeln möchten. Am liebsten so, dass wir schon im Sommer ein
paar Radieschen und Kräuter ernten können. Die nächsten Jahre können wir es ja
dann „richtig“ machen. Wie bringen wir das „Unkraut“/ Gras weg?

Mir hat jemand gesagt, dass man die Wiese mit einer Plane abdecken soll und dann
durchfräsen. Ist das eine gute Idee?

Gruss aus dem Südburgund
Vera

Hallo Vera,

leider kann ich dir da auch nicht richtig helfen und das was ich weis wird dir bestimmt nicht weiterhelfen.
Da mein Handel in der Natur/Garten eine andere stellung hat.

  1. es gibt KEIN Unkraut, denn für alles ist sein zweck bestimmt.Denn manche Blüten von dem „Unkraut“ locken Insekten an, die für ein Gemüsegarten wichtig sind und manche durch ihr Wurzelwerk von unten so einiges fern hält.

Löwenzahn z.B. ist für Marienkäfer sehr gut, da er seine Eier dort ablegen kann und die Larven (Blattlauslöwe) von ihm fressen Blattläuse, so wie der Marienkäfer selbst.

Selbst die Chemische Keule ist und sollte auch wirklich nur aller letzte weg sein in einem Garten, wo man seine Nahrung her bezieht und es ist nicht einfach ein gewisses Gleichgewicht zu halten.
Daher haben schon die Mönche und auch die Kreuterhexen immer ein Mix im Gemüssegarten gehabt.

Aber um dein Problem mit der lehmigen Wiese, kann ich dir leider nicht helfen.

Manu

Keine Angst, ich bin voll biologisch aufgewachsen, deshalb habe ich „Unkraut“ ja
auch in Gänsefüsschen gesetzt … aber wenn es da nur eine dicke gut verwurzelte
Grasschicht gibt, muss ich halt wissen, wie ich die weg bringe (vor allem
technisch) … sonst gibt es nur Gras, nicht mal eine vielfältige Blumenwiese.

Jemand anderes aus dem Forum hat mir erklärt, dass es sich höchstwahrscheinlich
um Ton und nicht um Lehm handelt. Auf solche wichtigen Details habe ich ja
bisher gar nicht geachtet.

Hallo Vera,
sorry, dann hab ich es falsch aufgefasst, also bei ton weis ich leider auch kein Rat, da wir hier so was nicht haben, dafür verschiedene sorten Boden, mal fest, dann wieder lockeren Humus und lockeren mit Sand gemischt und massen von Schnecken, hab da schon an Laufenten gedacht, aber leider ist der Garten recht zugänglich und somit könnte sie weglaufen.

Ist eigentlich bekannt, was vor dem Bau der Häuser dort war???
Wäre vielleicht auch hilfreich zu wissen und wie dick ist der Lehm oder Tonboden?, was gibt es noch darunter?,hört sich alles super aufwendig an, kann man aber bestimmt mal an einer unauffälligen stelle Graben.

Die ganz grasse Art, wäre sich im Baumarkt einen kleinen Bagger mieten und denn Rasen, soweit man es braucht, abtragen. Wenn man dann ganz viel Pech hat, muss man es mit Mutterboden wieder auffüllen. Wenn mein Vater noch leben würde, tät ich denn fragen, er war im Gartenbau und hat schon für so manche sache ne Lösung gewusst.

Sorry das ich leider nicht weiter helfen kann, ich wünsch euch viel Erfolg und gutes gelingen.

LG
Manu

Danke für die Erfolgswünsche …

Vermutlich werden wir so eine Mischversion aus den hilfreichen Tipps hier machen.
Es kommt ja tatsächlich immer auf viele Faktoren an.

Ich hätte auch am liebsten meinen Vater mit grünem Daumen hier, er wohnt leider in
Norddeutschland und arbeitet immer noch zu viel … Hoffentlich hört er bald damit
auf und kommt ein paar Monate im Jahr hier zu uns!