Liebe/-r Experte/-in,
Hallo!
Auf der BuGa in Koblenz waren in einem Gewächshaus
Tomaten in Tonsubstrat. Da meine Tomaten von der Braunfäule Jahr für Jahr vernichtet werden, würde ich mal das gerne ausprobieren. Wie funktioniert das und vor allem das düngen: wie oft, wie viel
und wo mit.
Danke Schöhn für Ihre Antwort
AKRZ
Hei!
Tut mir Leid. Habe ich noch nicht ausprobiert.
Gruß Karen
Auf der BuGa war ich leider nicht, weiss also nicht genau, was Du gesehen hast. Krautfäule entsteht gern in zu feuchten lagen und wenn die Luft steht. Veredelte Sorten verringern das Risiko eines Infektes. Tonerde hat die Eigenschaft, sehr viele Nährstoffe zu halten, anders als bei Torfsubstraten, wo der Dünger recht schnell auswäscht und nachdosiert werden muss. Tonbetonte Erden haben den Vorteil, dass sie in der Regel höhere pH_Werte haben als Torferden. Der Kalkanteil im Ton lässt die Blätter härter werden und somit wiederstandsfähiger gegen Pilzbefall. In hollandischen Produktionsstätten werden zum Zeil gar keine Substrate auf „Erdebasis“ verwendet. Das sah aus wie Glaswolle. Der Wall, in dem die Pflanzen standen, war mit einer Plastikfolie bedeckt. Bei dieser Variant gestaltet sich die Düngung jedoch recht wissenschaftlich, weil auch zum Beispiel Spurenelemente wie Molybdän gedüngt werden müssen.
Eine Krautfäule lässt sich eindämmen, indem man frühzeitig die untersten Blätter der Tomaten entfernt und darauf achtet, dass die Blätter nicht die Erde berühren.
Zur Frage, wie die Kultur genau abläuft, die Du bei der buGa gesehen hast, würde ich mal die BuGa fagen. Die müssten sich damit ausgkennen, was sie da gebaut haben.
disbezüglich habe ich noch keine Erfahrung gemacht.
mfg ga