Mich würde einmal interessieren, wenn ich ein totes Meerschweinchen in einer Plastiktüte + in einem Schuhkarton in meinem Garten vergrabe, ab wann das Tier völlig verwest ist, so das der Boden an dieser Stelle wieder für z.B. Gemüseanbau verwendet werden kann.
Hallo,
wenn es kein spezielles abbaubares Plastik ist, wird die Tüte das Schweinchen fast bis zum St. Nimmerleinstag umhüllen. In wie weit es darin vollständig verwest, kann ich nicht sagen. Da aber die üblichen abbauenden Verdächtigen draussen und somit hungrig bleiben müssen, wird es eine ganze Weile eine schöne Stinkbombe bleiben.
Wieso willst du es denn in einer Plastiktüte vergraben?
wenn es um eine PET-Tüte geht, und nicht um eine PVC-Tüte, dürfte das alles erledigt sein. Eine E-Coli-Züchtung, die PET verstoffwechselt, wurde bereits vor ungefähr 25 Jahren auf Mülldeponien freigelassen, und sie ist inzwischen fast überall.
Schau halt mal nach, ob Du von der Tüte noch was findest. Wenn ja, pfriemle sie raus und lass den Rest dort, wo er ist.
Kadaver von Tieren und Menschen sind eine hervorragende Düngung. Gut geeignet für Starkzehrer wie Kürbis, Mais, alle Kohlarten, Sonnenblumen etc.
Kadaver von Tieren und Menschen sind eine hervorragende
Düngung. Gut geeignet für Starkzehrer wie Kürbis, Mais, alle
Kohlarten, Sonnenblumen etc.
hmm, lecker ist trotzdem was anderes.
da fällt mir die geschichte von vor vielen jahren ein, als ich in der gärtnerlehre war.
meine ausbilderin hatte einige eisendüngungsversuche mit menstruationsblut gemacht…und wenn es nahrhaft war- die pflanzen blieben vorbelastet in meinem kopf…
Wen stört’s?
Vergrabene Meerschweinchen in Plastetüten sollten keine störenden Einflüsse auf wachsende Pflanzen haben. Solltest du eine nicht begründete Antipathie dagegen haben, musst du selber entscheiden, ab wann du da was anbauen möchtest.
Nach 2-3 Jahren würde ich mir da aber überhaupt keine Gedanken machen.
Lass die Plastiktüte weg
Hi!
Als Kinder haben wir mal ein ähnliches „Experiment“ gemacht: Tot aufgefundener Maulwurf in einer Capri-Sonne-Tüte beerdigt, neben dem Sandhaufen.
Nach viiiel Zeit aus VErsehen wieder gefunden -> sehr eklig.
Also nimm ein Stück Baumwollstoff oder eine Pappschachtel oder Papiertüte und begrabe Dein Tier damit. Nicht zu flach (60-80cm, würde ich sagen).
Hey Timo.
Wie die anderen schon erwähnt, lasse die Plastiktüte weinfach weg und gut ist. Du kannst ja so ein richtig tiefes Loch graben so um die 80 cm. Das ist ja schließlich kein Berhadiner. Bei solch einer Tiefe kommt doch überhaupt keine Wurzel von irgendeinem Gemüse runter. Das sind doch alles Flachwurzler. Selbst Karotten wurzeln nicht so tief. Ich würde da mit ruhigem Gewissen wieder meine Gemüse pflanzen.
In einem Jahr ist eh nix mehr da von dem Schweinchen.
von einem kleinen Tier (wie nem Meeri) findest Du nach 2-3 Jahren nur ein paar der größeren Knochen, wenn überhaupt…
die Tüte macht das - wie mehrfach gepostet - nicht wirklich besser, ich denke aber, dass mittlerweile Wurzeln und grabende Tiere diese Barriere überwunden haben = es sieht in der Tüte wahrscheinlich dunkler als Erde aber doch mehr „kompostig“ aus…
(zum Vergleich: ein Fuchs sieht nach 1-2 Jahren eher wie Himbeerpudding aus…)
zur Praxis:
künftig - wie gesagt - Tuch oder Papier nehmen
das Tier bzw. seine Reste sind nix anderes als ein aus Altersschwäche gestorbener
Maulwurf oder sonst was tierisches…
= das „Problem“ ist eher „püschologisch“ als chemisch/biologisch
die Plastikfolie mag noch auftauchen
falls darin nochwas stört, einfach entsorgen
je nach Bodenbearbeitung(stiefe) wirste vllt. auch nie was finden…