Gasdruck

Hi,

die kinetische Gastheorie beschreibt ideale Gase… na ja, das kennt ihr ja.
Meine Frage ist dazu: Kann der Gasdruck durch Elektronenaktivitäten verursacht sein?

Gruß
Robert

Hallo!

die kinetische Gastheorie beschreibt ideale Gase… na ja,
das kennt ihr ja.
Meine Frage ist dazu: Kann der Gasdruck durch
Elektronenaktivitäten verursacht sein?

Ich war geneigt, wie folgt zu antworten:

„Nein.“

Eine solche Antwort hat Dir DrStupid schon auf eine andere Frage gegeben, die stilistisch ähnlich gestellt war. Ein Tipp: Wenn Du eine vernünftige Antwort haben möchtest, stelle eine Frage, die offener gestellt ist, so dass man auch Raum hat, etwas auszuschweifen. Und vor allem: Schreib dazu, was Dich zu dieser Frage bringt. Es kann nämlich schon sein, dass etwas diskussionswürdiges dahinter steckt, aber dazu müssten wir Deine Gedanken kennen, und die verheimlichst Du hier vehement.

Um auf Deine Frage zurück zu kommen:

Ich kann mit dem Begriff „Elektronenaktivitäten“ nichts anfangen. Meinst Du damit das Verhalten der Elektronen? Dann ist es tatsächlich so, dass die ungleichmäßige Verteilung von Elektronen Anziehungskräfte bewirkt, die einen so genannten „Binnendruck“ erzeugen. Der Binnendruck bewirkt, dass der gemessene Druck eines realen Gases etwas geringer ist als der Druck eines idealen Gases unter ansonsten gleichen Bedingungen. Was ich „ungleichmäßige Elektronenverteilung“ genannt habe, kann entweder ein Dipolmoment sein (wie z. B. im H2O-Molekül) oder so genannte induzierte Dipole in allen unpolaren Molekülen. Diese haben dann die so genannten Van-der-Waals-Kräfte zur Folge.

Michael

Hallo Michael,

zuerst mal vielen Dank für die Antwort. Unter Elektronenaktivitäten verstehe ich z. B. dessen kinetischen Energieinhalt ( me v^2 ) bzw. dessen Fernwirkung im Sinne des elektromagnetischen Feldes. Man kann die Frage dann auch anderst stellen: Hat resp kann der Gasdruck etwas mit dem elektrischen Feld zu tun haben?

Gruß
Robert

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo!

zuerst mal vielen Dank für die Antwort. Unter
Elektronenaktivitäten verstehe ich z. B. dessen kinetischen
Energieinhalt ( me v^2 )

Ein freies Elektron hat die kinetische Energie 1/2 mv². In einem Gas gibt es aber keine freien Elektronen, sondern nur gebundene. Diese haben keine kinetische Energie (jedenfalls nicht in dem trivialen Sinne wie von Dir verwendet).

bzw. dessen Fernwirkung im Sinne des
elektromagnetischen Feldes.

Nach Maxwell (spätestens seit Einstein) wissen wir, dass es keine Fernwirkungen gibt. Ich weiß aber was Du meinst: Die elektromagnetische Wechselwirkung. Dazu habe ich bereits in meinem letzten Posting geantwortet.

Man kann die Frage dann auch
anderst stellen: Hat resp kann der Gasdruck etwas mit dem
elektrischen Feld zu tun haben?

Ja.

Michael

Man kann die Frage dann auch
anderst stellen: Hat resp kann der Gasdruck etwas mit dem
elektrischen Feld zu tun haben?

Ja.

Dann verate mir doch bitte wie.

Robert

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo!

Man kann die Frage dann auch
anderst stellen: Hat resp kann der Gasdruck etwas mit dem
elektrischen Feld zu tun haben?

Ja.

Dann verate mir doch bitte wie.

Das habe ich bereits getan. Schon vergessen?

Dann ist es tatsächlich so, dass die ungleichmäßige Verteilung von Elektronen Anziehungskräfte bewirkt, die einen so genannten „Binnendruck“ erzeugen. Der Binnendruck bewirkt, dass der gemessene Druck eines realen Gases etwas geringer ist als der Druck eines idealen Gases unter ansonsten gleichen Bedingungen. Was ich „ungleichmäßige Elektronenverteilung“ genannt habe, kann entweder ein Dipolmoment sein (wie z. B. im H2O-Molekül) oder so genannte induzierte Dipole in allen unpolaren Molekülen. Diese haben dann die so genannten Van-der-Waals-Kräfte zur Folge.

Wenn Dir das nicht reicht, kannst Du mal im Netz nach „Binnendruck“, „reale Gase“, „Dipolmoment“, „induzierte Dipole“ und „Van-der-Waals-Kräfte“ stöbern. Solltest Du dann noch offene Fragen haben, kannst Du Dich gerne nochmal melden…

Michael

Hallo Michael,

hab ich nicht vergessen, das ist ok, dass man die Abweichungen damit erklären kann. Meine Frage war aber: Wie kommt der eigentliche Gasdruck eines, sagen wir idealen Gases, durch die Elektronenaktivitäten zustande?

Robert

MOD: Vollzitat gelöscht.

Hallo!

hab ich nicht vergessen, das ist ok, dass man die Abweichungen
damit erklären kann. Meine Frage war aber: Wie kommt der
eigentliche Gasdruck eines, sagen wir idealen Gases, durch die
Elektronenaktivitäten zustande?

Gar nicht. Der Gasdruck berechnet sich in erster Näherung nach der Formel:

p = nRT/V

(n: Stoffmenge des Gases, R: allgemeine Gaskonstante, T: absolute Temperatur, V: Volumen des Gases).

In diese Formel fließen die Eigenbewegungen der Gasteilchen ein, unter folgenden Annahmen: Die zwischenmolekularen Kräfte kann man vernachlässigen. Das Volumen aller Gasteilchen zusammen ist viel kleiner als das Volumen des vom Gas beanspruchten Raumes (auf Deutsch: Das Gas besteht hauptsächlich aus leerem Raum). Die Gasteilchen stoßen - wenn überhaupt - nur vollkommen elastisch miteinander.

Da Elektronen keine Teilchen dieses Gases sind, sondern höchstens Bestandteile der Gase, haben sie (in erster Näherung) keinen Anteil am Druck des Gases. (Etwas anders sieht es in Plasmen aus, wo Elektronen sehr wohl ein Eigenleben führen, aber erstens hast Du nach Gasen und nicht nach Plasmen gefragt und zweitens kenne ich mit Plasmaphysik nicht aus).

Wenn man genauer hinschaut, stellt man fest, dass man (vor allem bei hohen Teilchendichten) diese Annahmen nicht mehr halten kann. Dann spielt eben die Anziehung zwischen den Gasteilchen eine nicht unwesentliche Rolle, und dafür sind zum überwiegenden Teil die Elektronen in der Hülle der Gasteilchen verantwortlich. So viel zu meiner Antwort.

Gerade fällt mir noch eine Geschichte ein: Es gibt das so genannte Elektronengas in metallischen Festkörpern. Wenn es darum geht: Da klinke ich mich dann auch aus, denn Festkörperphysik war schon zu meinen Studiumszeiten nicht gerade mein Steckenpferd, und dann habe ich auch noch viel davon vergessen…

Michael

Hallo Michael,

nochmals vielen Dank für deine Mühe und bisherige Geduld.

Wenn die Elektrodynamik nichts mit den Gasdruck zu tun hat, dann ist es schon erstaunlich, dass bei Berücksichtigung der statistischen Verteilung, z. B. in einem Würfelvolumen, die Coulombkraft genau dem Gasdruck entspricht. Damit kann resp. könnte dann auch die Gaskonstante mit der Elektrodynamik erklärt werden.
( Gerechnet mit H2-Gas )
Da die Elektrodynamik, zumindest in diesem Fall, durch das Elektron repräsentiert wird, hatte meine Eingangsfrage schon einen tieferen Sinn. Allerdings setzt das ein so genanntes Nullpunk-Feld auf Basis von e / R^2 voraus. Fazit für mich: Solche Zusammenhänge sind offesichtlich nicht bekannt; oder doch?

Gruß
Robert

Hallo!

Wenn die Elektrodynamik nichts mit den Gasdruck zu tun hat,
dann ist es schon erstaunlich, dass bei Berücksichtigung der
statistischen Verteilung, z. B. in einem Würfelvolumen, die
Coulombkraft genau dem Gasdruck entspricht.

Könntest Du das bitte mal vorrechnen? Ich halte Deine Behauptung schlicht und ergreifend für falsch.

Michael

Tja, lieber Michael,

jetzt haben wir ein echtes Problem. Wenn ein Physiker, der ja für Analytik und Logik Garant sein soll, ein Ergebnis vorweg nimmt, dann handelt er unlogisch im Sinne zumindest der Physik und der Geisteswissenschaften noch dazu. Und genau das machst du hier. Wie kannst du irgend etwas beurteilen resp. zu einem Urteil kommen was du nicht kennst? In der etablierten Physik ist es Uso es kann nicht sein was nicht sein darf. Aber mit diesem Verhaltensmuster bist du nicht alleine. Noch ein paar allgemeine Anmerkungen. Die heutige, d. h. somit auch deine Physik steckt etwas in der Krise, nicht nur weil sie mit hystorischen Gegebenheiten und handwerklichen Problem zu kämpfen hat bzw. diese nicht erkennen will, vor allem aber weil sie sich hinter Rechthaberei
und Mathematik versteckt. Aber jetzt zurück zum Ursprung:
Du kannst sicher sein, das mit den Gasdruck ist so, passt eigentlich doch auch zu deiner Aussage, dass die Abweichungen von idealen Gasen durch Elektronenpositionen verursacht sind. Da liegt es doch fast schon nahe, dass der Gasdruck dann durch die Elektronen generiert wird.
damit hätten wir ja auch die wannsinnige Fliegerei der Moleküle nach der kinetischen Gastheorie vom Tisch, die ja so und so keiner energetisch begründen kann.

Mit der Formel F = f(E) k^n kann man eine Menge neuer Erkenntnisse
berechnen.
Hierbei ist F eine Kraft, f(E) eine Funktion basierend auf Elektronenkenndaten, k ein Dynamikfaktor und n eine Dimension.
Die Ergebnisse sind stimmig, d. h. ja noch nicht, dass alles zutreffend ist. Da muss schon noch die experimentelle Physik her.
Unabhängig davon ist es wie so oft in der Physik eine andere Darstellungsform von physikalischen Gegebenheiten, die andere weder
kritisieren noch negieren will. Hier gilt eben alles was für Theorien eben gilt, Gültigkeitsbereich etc.

Folgende Zusammenhänge bestehen:

Fe = f(E) k^1 Feldkraft
Fc = f(E) k^2 Casimir-Kraft
Fm = f(E) k^3 Trägheitskraft
Ft = f(E) k^1 Trägheitskraft

Es würde hier zu weit führen Einzelheiten darzulegen, aber wenn du mehr wissen willst, dann schau mal rein in ISB 3-85022-311-6.

Selbstredend ist, man kann natürlich damit auch die Gravitationskonstante aus den Elektonendaten darstellen, was aber bedeutet, die Konstante ist keine Konstante mehr, gilt übrigens dann auch für die Gaskonstante.

Mit bestem Gruß
Robert

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

PLONK
Hallo!

Das hättest Du auch gleich sagen können, dass es Dir nur darum geht, Werbung für Dein Buch zu machen.

Michael

das erinnert mich an …
Das erimnnert mich an jemanden, der behauptete dass der Urknall nicht stattgefunden hat, weil Marx mit Hegel Dialekt gesprochen hat (oder so ähnlich).

:wink:

Gruss
Ratz

Hallo,

Das hättest Du auch gleich sagen können, dass es Dir nur darum
geht, Werbung für Dein Buch zu machen.

es ist noch viel schlimmer, es handelt sich wieder mal um einen, der eine neue Physik erfunden zu haben glaubt und behauptet:
https://www.wissenschaft-online.de/artikel/911020
http://ellcom.youteach.de/
http://www.forumfactory.com/neu/127350/gravitation.html
Gruß
loderunner