- Reduzierung der „hergestellten“ und bereitgestellten
WW-Temperatur
- Reduzierung der Brennerstarts und der „hergestellten“ und
bereitgestellten Vorlauftemperatur
sehr interessante Seite:
http://www.heizungsbetrieb.de/de/index.html
Vielen Dank falls auch diese Fragen beantwortet werden können.
Hallo
Da es sich um eine Wohnanlage mit 37 Parteien handelt
Na ja, da kannst du dann natürlich selbst keinen Einfluss auf die Brennereinstellungen nehmen - außer über Deinen Vermieter/den Eigentümer bzw. die Eigentümergemeinschaft.
I.d.R. müssen Einsparwünsche einzelner Mietparteien aber daran scheitern, dass ja alle Parteien „gut bedient“ werden wollen bzw. sogar müssen.
In meinem Mietvertrag steht dass zwischen 8 - 22.00 eine Temperatur von 20 Grad erreicht werden soll. Für mich blödsinn da ich eh nie da bin.
Auch das ist „Mieterschutz“!
Der Vermieter hat nämlich eine Heizpflicht, d.h. selbst bei -20 Grad muss gewährleistet sein, dass im schlimmsten Fall alle Parteien bestimmte Mindesttemperaturen erreichen können - oder dass alle gleichzeitig baden/duschen können und immer genügend warmes Wasser da ist.
Dem Vermieter wird sogar vorgeschrieben, dass die Nachtabsenkung nur von 24-6 Uhr auf immer noch mind. 16° eingestellt werden darf.
http://www.bmgev.de/mietrecht/tipps/h/1heizpflicht-v…
Wir haben uns u.A. deswegen dafür entschieden ein kpl. Reihenhaus mit eigener Einzelheizung zu mieten (die höhere Miete scheint uns ja durch die niedrigeren Heizkosten tatsächlich mehr als ausgeglichen).
Wenn du dich trotzdem näher einarbeiten willst - über die bereits genannte Seite erreichst du viele interessante Unterseiten, z.B.
Verluste (z.B. bei (zu) häufigen Brennerstarts, Bereitschaftsverluste)
http://www.heizungsbetrieb.de/de/verluste.html
Heizung-FAQ (z.B. Regelung einstellen)
http://www.heizungsbetrieb.de/de/Heizungfaqs.html#A27
Heizgrenze (Sommer-/Winter-Betrieb > anders gesagt: Heizungsbetrieb ganz abschalten/erst gar keine Wärme herstellen, wenn keine Wärme im Gebäude mehr benötigt wird)
http://www.heizungsbetrieb.de/de/heizgrenze.html
Das machen wir z.B. per Hand, weil die Anlage viel zu träge reagiert.
Wir haben z.B. schon seit 2 Wochen Sommerbetrieb (= nur WW-Bereitung) und schalten den Heizkreislauf nur bei Bedarf zu.
In einer großen Wohnanlage ist das natürlich nicht machbar, weil eine Bedienperson ja auch wieder bezahlt werden wollte.
Die Seite/Link gibt schon sehr viel Lesestoff her, aber es lohnt sich!
Wir haben lediglich die Einstellungen der Regelung/Steuerung verändert - ohne teure Zusatzteile, weil Haus&Heizung ja nur gemietet sind.
Vielleicht kannst du ja deinen Vermieter (der wieder seine Eigentümergemeinschaft) davon überzeugen, dass jede Heizung gewaltiges Einsparpotential hat, das auch kostengünstig realisiert werden kann.