Gasheizung, Nachteile beim Gaspreis?

Hallo,

wenn ich die alte Ölheizung rausschmeiße und eine Gasheizung einbauen lasse, kann ich ja eines nicht mehr nutzen: die Preisschwankungen.

Denn wenn ich jetzt 10.000 Liter Öl reinfülle, mache ich ja im Verhältnis zu den zurückliegenden Preisen ein gutes Schnappchen. Wenn ich Erdgas aus der Leitung sauge, muß ich jeden Monat das zahlen, was grade aktuell ist.

Diesen Vorteil, für 2 oder drei Jahre bei Niedrigpreisen zu kaufen, gebe ich dann auf.

Lohnt es sich in diesem Hinblick überhaupt mit Gas?

Danke
Dan

Hallo,

es ist wohl eher eine Frage des persönlichen Komfort und auch der Platzverhältnisse. Wenn man bereit ist einen Kellerraum zu opfern und darauf verzichten kann, dann sollte man wirklich bei Heizöl bleiben. Anschlußkosten, Entsorgungskosten und auch der monatliche Grundpreis lassen Erdgas schon in einem anderen Licht erscheinen. Außerdem ist der Gaspreis an den Ölpreis gekoppelt. Die Versorger vergessen leider beim Sinken des Ölpreises diese Vorgaben allzugern. Vielleicht ändert sich da bald, wenn endlich die Gasnetze nicht mehr an die regionalen Anbieter gebunden sein werden und man die freie Wahl hat? Aber wer weiß das schon?
Allerdings wer 10000 Liter in zwei bis drei Jahren verbraucht sollte wirklich lieber bei Öl bleiben. In kleinen Leistungbereichen ist Gas ganz klar im Vorteil, weil die Geräte andere und auch niedrigere Leistungsbereiche haben als Ölanlagen. Bei Häusern, die zur Vermietung vorhanden sind ist Gas auch angebrachter, denn dann lassen sich die Kosten auf die Mieter umlegen. Am Besten jedem Mieter seine eigene Gasuhr. Das ist dann so eine rechtliche Frage. Bei einer Gemeinschaftsheizung zieht der Vermieter bei nicht so zahlungskräftigen Kunden die berühmte A-Karte und bleibt eventuell auf den Kosten sitzen.

Wenn es sich um ein Einfamilienhaus handeln sollte, kommt mir der Verbrauch ziemlich hoch vor. Was ist das für ein Haus und was ist das für eine Anlage?

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