Hallo Leute.
Wir haben jetzt ein E-Cerankochfeld was aber nicht mehr so gut ist,und
ich möchte umsteigen auf eine Gasmulde,nun meine frage ist das alles so sicher wie Strom?weil meine Frau meint, sowas kommt nicht ins Haus,viel zu unsicher.
Wenn das alles von einem Fachmann angeschlossen wurde, ist Gas das beste, was es gibt.
Natürlich denkt jeder bei Gas sofort an Explosionsgefahr etc, aber Explosionen passieren meistens nur dann, wenn ein Laie dranrumfummelt. Bei einem E-Herd kann auch mal ein Kabel durchschmoren und die Wohnung in Brand setzen.
Es gibt übrigens Gasherde, die schalten die Gaszufuhr automatisch ab, wenn keine Flamme an ist.
Ich habe als Student in meiner Wohnung einen Gasherd gehabt und meiner Frau „angedroht“, wenn unser Ceran kaputt geht, kommt Gas rein.
also folgendes.
In D und in den NL (wo Gas weit verbreiteter ist als in D), wird auf schätzungsweise 10 mio Gasherden gekocht.
Zahl der Zwischenfälle? Eher gering.
Nun zu meinem Fall:
Meine Mutter hat solange ich mich erinner nkann auf Gas gekocht, ich auch, bis auf eine Unterbrechung im Studentenwohnheim, wos Elektro gab.
Bei der Suche nach der Wohnung war Gasanschluß ein KO-Kriterium, und auch jetzt koche ich auf Gas.
Also allein für meine Familie kann ich auf gut 50 Jahre unfallfreies Kochen mit Gas zurückblicken.
Wenn ein Gasherd von einer Fachfirma angeschlossen wird, ist die Gefahr nicht höher als bei einem E-Herd.
Wenn der nicht richtig angeschlossen wird, kann es auch zu tötlichen Unfällen kommen.
Als Mitte letzten Jahres das Ceranfeld meiner Eltern gewartet werden mußte, meinte der Electrolux-Techniker, als mein Vater ihn auf das Thema Induktion ansprach, die Geräte seien noch zu anfällig.
Manche Profis kochen mit Induktion, weil sie im Gastro-Sektor andere Induktionsherde zur Verfügung haben als im Haushaltsbereich.
Auch im Haushalt wäre Induktion die ideale Kochstelle, wenn die Leistungsbegrenzung nicht wäre. Damit keine spezielle Elektroinstallation erforderlich ist, sind die Kochstellen für Haushaltszwecke so ausgelegt, daß sie die üblichen 10A-abgesicherten Phasen nicht überfordern. Damit ist die maximale Leistung einer Kochzone auf etwas mehr als 2 kW limitiert. Eine Wok-Flamme eines Haushalts-Gaskochfeldes macht locker das Doppelte.
Im Gastrobereich hat man diese Leistungslimitationen nicht, weil man dort sowiso stärker ausgelegte Elektroinstallation vorfindet. Ein großer Konvektomat hat da schon mal 15 kW, ein Pizzaofen 10-12 kW usw. So hat man dort Induktionskochfelder mit Leistungen zw. 3 kW und 5 kW.
Im Haushalt kann der Gasherd ein paar Trümpfe ausspielen:
1.) höhere maximale Wärmeleistung der Flamme.
2.) wesentlich günstiger im Preis für Anschaffung und Unterhalt
3.) funktioniert mit allen Kochgeschirren
Falls ein Profi die Wahl hätte zwischen einem Haushalts-Gasherd und einem Haushalts-Induktionsherd würde er sich immer für den Gasherd entscheiden.
Liebe Grüße,
Thomas.
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Hallo Mücke,
erst einmal herzlichen Glückwunsch zu Deiner Entscheidung für ein Gaskochfeld. Wir haben so fast alles durch, womit man seine Speisen zum kochen bringen kann, aber mit dem Gasherd sind wir immer noch am besten und günstigsten gefahren. Die Vorteile, welche eine Gasflamme bietet, (alle Topfarten sind zu gebrauchen, der Boden des Topfes muss nicht unbedingt eben sein, die Hitze steht sofort nach dem Brennerstart zur Verfügung und es heizt nichts nach den Abschalten nach, sehr gute Regulierbarkeit, hohe Heizleistung ohne Stromanschluß usw. usw.) sind nicht zu unterschätzen. Was die Sicherheit angeht, ist bei fachgerechter Montage die Unfallgefahr nicht höher als bei einer elektrischen Einheit. (etwaig ausströmendes Gas riecht man nämlich, ein unter Strom stehendes Gehäuse sieht-hört-und riecht man nicht, 400V sich aber meist tödlich)
Viel Spass und Freude beim Kochen wünscht
Dieter
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