Gasherdanschluß knapp 400 Euro wer zahlt?

Hallo, wir mieten seit einem Jahr eine Wohnung. Als der Vertrag unterschrieben wurde, hat der Vermieter uns versichert (nur mündlich) das die Gasleitung in der Küche funktioniert und ein Gasherd ohne Probleme angeschloßen werden kann. Bis jetzt nutzen wir einen kleinen elektro Kochgerät mit 2 Platten, da sonst keine andere Möglichkeit zum Kochen besteht. Nun nach einiger Zeit haben wir uns einen Gasherd gekauft, und einen Fachmann gerufen zum Anschließen. Dieser hat uns einen Kostenvoranschlag von knapp 400 Euro + Mehrwertsteuer gestellt. Dabei muss die Steckdose für Gasherd ersetzt werden, da diese zu alt und verboten für die neuen Geräte ist. Zusätzlich muss ein Gäret beim Zähler eingebuat werden (so wie ich verstanden habe eine Sicherung). Und die Gasleitung muss auf undichte Stellen überprüft werden. Insgesamt über 150 Euro für materialkosten, 140 Euro Anfahrt und Arbeit, 70 Euro Gasleitung prüfen. Meine Frage ist, ob jemand von euch schon die Erfahrung gemacht hat oder bescheid weiss, ob der Vermieter verpflichtet ist einen Teil der Kosten zu übernehmen. Zum Beispiel, einen Teil der Materialkosten Steckdose oder so, da die alte verboten ist und erneuert werden muss. Sowie das Sicherungsgerät am Zähler. Ich wäre sehr erfreut über eine Antwort, vielen Dank im voraus.

Hallo,
der Vermieter ist grundsätzlich dafür verantwortlich, dass die Versorgungsleitungen in der Wohnung (Strom, Wasser, Gas)bis zur Steckdose, bzw. bis zum Verbraucheranschluß, den neuesten Vorschriften entsprechen muß. Das heißt, dass er auch die Kosten zu tragen hat, wenn etwas erneuert werden muß. Alles was aber nach dem Verbraucheranschluß evtl. erneuert werden muß, ist Sache des Mieters.
Freundliche Grüße
Udo

hallo, er muss den zustand des gewerks so herstellen, dass es dem entspricht, was im mv vereinbart ist. dass sie die vereinbarung nur mündlich getroffen haben, erschwert die sache erheblich. trotzdem können sie versuchen, es durchzusetzen, aber hier würde aussage gg aussage stehen und vor allem das „problemlose anschließen“ ist stark interpretierbar, könnte heissen, dass sie bspw „keine Leitung mehr von der Strasse aus legen lassen müssen“. also das ist schwierig. wenn sie es durchsetzen können, muss er alles zahlen, wenn nicht, zahlt er gar nichts. die frage ist, ob sie mit ihm krieg wollen oder frieden, entsprechend würde ich mit ihm reden und versuchen, einen kompromiss zu finden.