Hätte ich nicht gedacht, daß es zu so einem Ergebnis kommt.
Ich habe auch in der Zeitung gelesen, daß nun (in Ö.) Verkehrsschilder ein -Innen bekommen (zB ausgenommen RadfahrerInnen) und dass auch zB die Querstange bei Fahrrädern nicht mehr gezeichnet wird. Naja.
das ist der richtige weg:
konsequenterweise sollte aber jedes wort welches mann oder man enthält eine weibliche form erhalten.
er wird durch sie ersetzt!
mandel-fraudel
mandarine-fraudarine
füllfederhalter-füllfedelhältsie.
(da männliche vokale in ä-ö-ü umgewandelt werden, äh welden.)
quelle: die missfits
Wir hatten eine Deutschlehrerin, die den Namen von Jungs, die im Unterricht schwatzten, feminisierte. So war ich sehr oft die Fritzine!
Femininform also als Tadel!
=> _ Ef|fe|mi|na|ti|on , die; -, -en [spätlat. effeminatio =Verweiblichung] (Med.): a) das Vorhandensein psychisch u. physisch weiblicher Eigenschaften beim Mann; b) passive Homosexualität beim Mann.
man sagt doch nicht wirklich gästin, das ist doch unsinn?!
und wenn es keine gästin gibt, dann ist das diskriminierend!
oder was sagt ihr dazu?
Sprache ganz allein diskriminiert nicht, es ist das Denken, welches entscheidend ist.
Im Deutschen haben wir nun mal keine durchgänig logische Zuordnung von männlich/weiblich/sächlich. Wie sonst könnte eine Lampe weiblich und ein Stuhl männlich sein. Wer da in seinen Gästen nur die Männer sieht, hat wohl nicht viele andere Probleme. :-b
Ich hoffe nur, einzelne Frauen werden sich auch noch die menschlichkeit aberkennen wollen…
Kopfwäsche
Zu diesem Artikel bekam ich von privater Seite eine Mail, in der es u. A. hieß:
_… zur Reue Deiner Sünden, entsprechende Buße tun und das Versprechen, Dich zu bessern!
Z.B. der Verzicht auf Selbstgespräche in etwa dieser Art:
„Ich bin halt nur ein Mann mit dem typisch männlich-beschränkten Weltbild, der es nicht nur überflüssig, sondern nachgeradezu albern findet, daß irgendwelche Weiber immer weibliche Bezeichnungen fordern, wo doch auch ohne „-in“ alles sonnenklar ist! Frau Lehrerin - absurd!, weil doch bereits durch „Frau“ das biologische Geschlecht definiert ist. Und erst das große „I“. Lachhaft!, hat Konrad Duden nicht vorgesehen, warum soll ich das übernehmen? 99 Lehrerinnen und 1 Lehrer ==> das sind nun mal 100 Lehrer. Basta! War schon immer so! Da haben sich die 99 Weiber endlich dran zu gewöhnen! Oder Kauffrau? Abartig! Notfalls gibt es ja auch noch den Klammerzusatz so wie hier: Kaufmann (w.). Mehr braucht es nicht!“
und stattdessen darüber nachzudenken, ob eventuell die alten Römer rein sprachlich viel emanzipierter als die alten Germanen waren?
Denn auch das englische „she-bear“ ist ja nichts anderes als das deutsche „Bär-in“: der männlichen Form wird was voran- oder nachgestellt, in Latein scheint das anders zu sein. Da gibt es „ursa“ und „ursus“ und „domina“ und „dominus“ gleichberechtigt nebeneinander._