Hallo,ich fahre einen SLK 230K Bj.2002 mit 160.000Km und beabsichtige einen Gasumbau machen zu lassen.
Frage: Lohnt sich das bei dem KmStd.? Und wo hat der seinen Tank?
Vielen Dank für die Antworten.
Hallo Berthold,
es gibt zwei Arten von LPG-Tanks: Entweder einen Zylindertank, der dann einen großen Teil des Kofferraumes beansprucht. Deswegen werden meistens Radmuldentanks verbaut, die in der Reserveradmulde liegen. Anstelle eines Reserverades gibt es dann ein Pannenset, das natürlich je nach Art einer eventuellen Reifenpanne nichts hilft.
Ich schätze mal, dass es so um die 40.000km dauert, bis Du die Umrüstungskosten wieder eingespart hast. Erst danach sparst Du wirklich Geld. Daher die Frage: Wie viele KM fährst Du im Jahr bzw. wie lange möchtest Du das Auto noch behalten?
Wenn es sich für Dich noch lohnt, dann erkundige Dich zuerst, ob der Motor gasfest ist (wovon ich mal ausgehe). Dann kontakte mehrere Umrüster in Deiner Wohnumgebung und lasse Dir Angebote erstellen. Frage dabei auch, wie oft Dein Motor schon umgerüstet wurde. Ein kompetenter Umrüster ist nämlich das wichtigste bei einer Umrüstung.
Beste Grüße
Guido
Hallo,vielen Dank für Deine schnelle Antwort.Ich habe kein Reserverad sondern nur ein Pannenset mit einem Bordkompressor,ist in einem Fach im Kofferraumboden untergebracht.Meine Frage war ob es sich lohnt war auf die bisherige Laufleistung bezogen oder ob der Motor vielleicht schon zuviel runter hat.
Gruß Berthold.
Moin!
Das Auto wurde im Jahr im Schnitt 18.000 Km gefahren. Da lohnt sich keine Gasumrüstung. Darüber kann man ab 30 - 40.000 Km im Jahr nachdenken.
Nicht vergessen: eine Gasanlage kostet nicht nur Geld beim Einbau, sondern will auch gewartet werden.
Bei einem vergleichsweise sparsamen auto wie Deinem SLK würde ich mir das sowieso nicht antun.
Gruß,
M.
Ich weiß jetzt nicht wie Du das gerechnet hast.Hier kostet eine Nachrüstung 2500 €-die sollten bei 18 000 eigentlich nach 3 Jahren amortisiert sein?
Grüße
Hallo Mathias,
warum muss sich eine Umrüstung innerhalb von maximal 1 1/2 Jahren amortisieren? Die Frage ist doch, wie lange das Auto noch gefahren werden soll. Wenn der Wagen noch gut in Schuss ist, kann der durchaus noch deutlich mehr als 100.000km halten, egal in welchem Zeitraum.
Und was soll bei dem Wagen an Wartungskosten anfallen? Ich würde mal grob rechnen:
- alle 2 Jahre zusätzlich zur HU eine Gasprüfung für ca. 30€
- je nach Gasanlage ca. 3 Gasfilterwechsel bzw. Inspektionen der Anlage für insgesamt grob geschätzt 300€ (bis zum Lebensende des Autos)
- Prüfung bzw. Erneuerung des Gastanks in 10 Jahren. Will sagen: Wenn das wirklich in Frage kommen sollte, dann hat sich die Anlage schon längst rentiert.
Was habe ich noch vergessen?
Bei einem vergleichsweise sparsamen auto wie Deinem SLK…
Wenn ein aufgeladener Motor mit 2,3L Hubraum in einem nicht gerade ganz leichtem Auto als „vergleichsweise sparsam“ bezeichnet wird, dann würde ich mal gerne wissen, womit Du das vergleichst. Sicherlich aber nicht mit einem durchschnittlichem Auto.
Beste Grüße
Guido
Hallo noch mal,
Hat Dein Auto denn eine Reserveradmulde? Wenn ja, dann würde sich im Prinzip nicht viel ändern. Wenn nein: Ich habe noch eine Art von Tank vergessen zu erwähnen: Den Unterflurtank, der unter das Auto gebaut wird. Ob es da etwas passendes gibt, weiß ich aber nicht.
Wenn beides nicht geht, bleibt nur ein Zylindertank, den ich aus Platzgründen zugegeben nicht im Auto haben möchte.
Die bisherige Laufleistung ist eher nebensächlich. Interessanter ist der Zustand des Autos, genauer: Wie viele KM traust Du dem noch zu? Wenn Du den Wagen eh noch 100.000km fahren willst, brauchst Du nicht lange zu rechnen, dann wird sich das mit hoher Wahrscheinlichkeit lohnen.
Beste Grüße
Guido
Moin!
warum muss sich eine Umrüstung innerhalb von maximal 1 1/2
Jahren amortisieren?
Weil es keinen Sinn macht, ein altes Auto auf weitere 10 Jahre zu planen.
Die Gefahr eines wirtschaftlichen Totalschadens steigt.
Ferner macht es keinen Sinn, bei einer Investition in ein gebrauchtes Auto mit einer Amortisation von mehr als 2 Jahren zu rechnen, weil man eben erst dann beginnt zu sparen und das Auto evtl. bald nach diesem break-even Punkt wieder verkauft (durchschnittliche Haltedauer von Fahrzeugen in D liegt irgendwo bei 3 Jahren).
Die Frage ist doch, wie lange das Auto
noch gefahren werden soll. Wenn der Wagen noch gut in Schuss
ist, kann der durchaus noch deutlich mehr als 100.000km
halten, egal in welchem Zeitraum.
Das ist eben nicht egal, denn das Geld ist jetzt weg, der Spareffekt tritt irgendwann (oder gar nicht) ein. Das ist betriebswirtschaftlicher Unsinn.
Und was soll bei dem Wagen an Wartungskosten anfallen? Ich
würde mal grob rechnen:
- alle 2 Jahre zusätzlich zur HU eine Gasprüfung für ca. 30€
- je nach Gasanlage ca. 3 Gasfilterwechsel bzw. Inspektionen
der Anlage für insgesamt grob geschätzt 300€ (bis zum
Lebensende des Autos)- Prüfung bzw. Erneuerung des Gastanks in 10 Jahren. Will
sagen: Wenn das wirklich in Frage kommen sollte, dann hat sich
die Anlage schon längst rentiert.
Was habe ich noch vergessen?
Die möglichen Defekte.
Bei einem vergleichsweise sparsamen auto wie Deinem SLK…
Wenn ein aufgeladener Motor mit 2,3L Hubraum in einem nicht
gerade ganz leichtem Auto als „vergleichsweise sparsam“
bezeichnet wird, dann würde ich mal gerne wissen, womit Du das
vergleichst. Sicherlich aber nicht mit einem
durchschnittlichem Auto.
Wir hatten mal einen alten SLK 200 kompressor. Das war ein leichtes, kleines Sportwägelchen, das 7-15 L verbrauchte. Somit ein für diese Leistungsklasse sehr sparsames Fahrzeug.
Mit einem Opel Corsa 3 Zylinder macht ein Vergleich keinen Sinn. Eher mti einem BMW Z3, der mit der 2 L Maschine etwas mehr Sprit braucht (verifiziert über den Wagen eines Bekannten).
Ein gasumbau lohnt sich m.E. nur bei einem neuen / jungen Wagen, der viel gefahren und lange gehalten werden soll. Bei einem Roadster, der bislang wenig lief, sehe ich das nicht.
Ich sehe bei meinen privaten Autos ohnehin von jedwedem nachträglichen Gefrickel an der Technik ab. Ich kaufe Autos, deren Verbrauchswerte ich kenne mit einer Motorisierung, die ich haben möchte. Kann ich mir das nicht (mehr) leisten, kaufe ich ein kleineres Auto.
Auf die Idee, dieses Gasgefrickel nachzurüsten bin ich selbst bei meinem Benziner-SUV nicht gekommen. Hätte sich aufgrund einer wirklich realistischen Kalkulation selbst nach 3 Jahren noch nicht gelohnt, obwohl das Auto um die 25.000 Km im Jahr genutzt worden war.
Gruß,
M.
Hallo!
Ich weiß jetzt nicht wie Du das gerechnet hast.Hier kostet
eine Nachrüstung 2500 €-die sollten bei 18 000 eigentlich nach
3 Jahren amortisiert sein?
s.o.
Gruß,
M.
Hallo Mathias,
stimmt, auf 10 Jahre oder so zu planen ist Quatsch, egal wie alt das Auto ist. Ich kenne den durchschnittlichen Verbrauch sowie die jährliche Fahrleistung des TE zwar immer noch nicht, schätze aber mal, dass die Amortisierung eher in 3 Jahren stattfinden wird. Auch danach halte ich einen wirtschaftlichen Totalschaden durch notwendige Wartung/Reparaturen für recht unwahrscheinlich. Einen Unfall mal ausgenommen, aber das kann ja auch bei einem deutlich neueren Auto passieren.
(durchschnittliche Haltedauer von Fahrzeugen in D liegt
irgendwo bei 3 Jahren).
Stimmt, und die durchschnittliche Jahresfahrleistung liegt in D. bei knappe 15TKM oder so. Nimm jetzt noch den Durchschnittsverbrauch aller Autos und Du stellst fest, dass sich für einen Durchschnittsnutzer eine Umrüstung (fast) nie lohnt.
Ja, natürlich lohnt sich das alles nur, wenn man vorhat, das Auto noch deutlich länger als 3 Jahre zu fahren. Dabei spielt das Alter bei der Umrüstung aber eher eine Nebenrolle.
Solange uns der TE aber keine weiteren Daten gibt, hat jegliche Spekulation eh keinen Sinn.
kann der durchaus noch deutlich mehr als 100.000km
halten, egal in welchem Zeitraum.
Nachtrag: Dabei ist zu bedenken, dass die Amortisation bei dem Wagen vermutlich deutlich früher eintritt.
Was habe ich noch vergessen?
Die möglichen Defekte.
Ja, zugegeben. Aber das Risiko gehe ich gerne ein.
Wir hatten mal einen alten SLK 200 kompressor. Das war ein
leichtes, kleines Sportwägelchen, das 7-15 L verbrauchte.
Ob mit so einem Wagen wirklich Sportwagenfeeling auftritt, wenn man den mit 7L fährt, wage ich zu bezweifeln. Zugegeben, 15L wird wohl auch eher die Ausnahme gewesen sein. Wie hoch war denn der durchschnittliche Verbrauch? Und man sollte bedenken, dass es hier um den etwas größeren Motor geht.
Ich persönlich bin auch immer skeptisch, wenn es um die Umrüstung älterer Autos geht. Nicht selten liegen die Umrüstungskosten im Bereich des Fahrzeugwertes.
In diesem Fall würde ich als Halter auf jeden Fall mal alles durchrechnen.
Beste Grüße
Guido
Moin!
stimmt, auf 10 Jahre oder so zu planen ist Quatsch, egal wie
alt das Auto ist. Ich kenne den durchschnittlichen Verbrauch
sowie die jährliche Fahrleistung des TE zwar immer noch nicht,
schätze aber mal, dass die Amortisierung eher in 3 Jahren
stattfinden wird. Auch danach halte ich einen wirtschaftlichen
Totalschaden durch notwendige Wartung/Reparaturen für recht
unwahrscheinlich. Einen Unfall mal ausgenommen, aber das kann
ja auch bei einem deutlich neueren Auto passieren.(durchschnittliche Haltedauer von Fahrzeugen in D liegt
irgendwo bei 3 Jahren).
Stimmt, und die durchschnittliche Jahresfahrleistung liegt in
D. bei knappe 15TKM oder so. Nimm jetzt noch den
Durchschnittsverbrauch aller Autos und Du stellst fest, dass
sich für einen Durchschnittsnutzer eine Umrüstung (fast) nie
lohnt.
Wir wissen nichts über die geplante Haltedauer, aber wir wissen, dass der TE mit seiner Fahrleistung im Durchschnitt liegt. 18 TKm. Nun ist es natürlich möglich, dass er ein Auto mit niedriger Laufleistung gebraucht gekauft hat und es nun sehr viel fährt.
Aber das kann nur der TE aufklären.
Ja, natürlich lohnt sich das alles nur, wenn man vorhat, das
Auto noch deutlich länger als 3 Jahre zu fahren. Dabei spielt
das Alter bei der Umrüstung aber eher eine Nebenrolle.
Das denke ich nicht, s. mögliche teure Defekte, die zum Verkauf oder zur Verschrottung führen können. Da kann nach 10 Jahren schon das Automatikgetriebe reichen.
Solange uns der TE aber keine weiteren Daten gibt, hat
jegliche Spekulation eh keinen Sinn.kann der durchaus noch deutlich mehr als 100.000km
halten, egal in welchem Zeitraum.
Nachtrag: Dabei ist zu bedenken, dass die Amortisation bei dem
Wagen vermutlich deutlich früher eintritt.Was habe ich noch vergessen?
Die möglichen Defekte.
Ja, zugegeben. Aber das Risiko gehe ich gerne ein.
Ich bin es nicht eingegangen.
Das war dann auch gut, da zwar kein Defekt eintrat, aber ein Jobwechsel mit Firmenwagen.
Wir hatten mal einen alten SLK 200 kompressor. Das war ein
leichtes, kleines Sportwägelchen, das 7-15 L verbrauchte.
Ob mit so einem Wagen wirklich Sportwagenfeeling auftritt,
wenn man den mit 7L fährt, wage ich zu bezweifeln.
Auf der Landstraße war man auch bei mittleren Drehzahlen immer der Erste.
Und wir sprechen hier von der „Nummer größer“.
Zugegeben,
15L wird wohl auch eher die Ausnahme gewesen sein.
Dauervollgas auf der AB.
Wie hoch
war denn der durchschnittliche Verbrauch?
8-9 L.
Und man sollte
bedenken, dass es hier um den etwas größeren Motor geht.
Wird keinen großen Unterschied ausmachen. Höchstens 0,5 L.
Ich persönlich bin auch immer skeptisch, wenn es um die
Umrüstung älterer Autos geht. Nicht selten liegen die
Umrüstungskosten im Bereich des Fahrzeugwertes.
In diesem Fall würde ich als Halter auf jeden Fall mal alles
durchrechnen.
Nur darum geht es.
Ich möchte nichts anderes, als eine saubere Kalkulation empfehlen.
Übrigens bin ich gestern an einem Mercedes 300 GE mit Gasanlage vorbeigelaufen, der mir gut gefallen hat. Der Wagen ist von 1992 und trotzdem würde sich sogar noch die Umrüstung lohnen.
Es ist also (mal wieder) alles relativ, aber pauschal würde ich nichts umrüsten, was unter 3 L Hubraum hat und über 3 Jahre alt ist.
Gruß,
M.
aber wir
wissen, dass der TE mit seiner Fahrleistung im Durchschnitt
liegt. 18 TKm. Nun ist es natürlich möglich, dass er ein Auto
mit niedriger Laufleistung gebraucht gekauft hat und es nun
sehr viel fährt.
Eben. Oder dass sich die jährliche KM-Leistung geändert hat.
Aber das kann nur der TE aufklären.
Stimmt, aber der rührt sich ja nicht.
Beste Grüße
Guido