Hallo Ralf,
mit KoRns Überlegung kann die Fragestellerin herleiten, dass x = x
und y = y ist.
*grübel*… das kann ich nicht nachvollziehen. Magst Du das mal genauer erklären, vielleicht anhand eines Beispiels?
hm… ich finde das von KoRn dazu Gesagte sehr richtig.
Schön fände ich, wenn es auch noch nützlich für die Fragerin
wäre, der ist mit akademischem Quark leider nicht geholfen.
Wenn Du eine so abwertende Äußerung nötig hast… *wunder*
Aber vielleicht ist das ja für die Fragestellerin nützlich:
@Lianna Alba: Stell Dir vor, Du hast ein Gleichungssystem mit 6 Gleichungen für 9 Unbekannte (r, s, t, u, v, w, x, y, z), von denen 2 Gleichungen linear von den übrigen 4 abhängen. Dann treffen folgende vier Punkte zu:
(1) Dass ein LGS mit 6 Gleichungen für 9 Unbekannte vorliegt,
ist offensichtlich (einfach nur abzählen).
(2) Dass 2 Gleichungen linear von den übrigen 4 abhängen, ist i. a.
nicht offensichtlich. Um das herauszufinden, muss man rechnen.
(3) Die Dimension des Lösungsunterraums beträgt 9 – (6 – 2) = 5.
Folglich kann man die Lösung in der Form (r, s, t, u) = f (λ1, …, λ5)
mit skalaren λi angeben, wobei f eine lineare Vektorfunktion der
unabhängigen Parameter λ1, …, λ5 ist.
(4) Wendet man das Gaußsche Eliminationsverfahren auf dieses
LGS an, liefert es ganz automatisch die Information „2 Gleichungen
hängen linear von den übrigen 4 ab“, sowie die Funktion f.
So, hoffentlich hab ich damit jetzt nicht mehr Unklarheiten geschaffen, als beseitigt…
Gruß
Martin