meine 6 Jahre alte Dobermannhündin verliert seit kurzem Fell an zwei Stellen hinter den Rippen, jeweils eine Stelle auf jeder Körperseite. Die Stellen sind nicht groß, jeweils ungefähr eine halbe Hand. Außerdem hat sie viel Durst.
Der Tierarzt vermutet eine beginnende Gebärmutterentzündung.
Sie ist seit drei Jahren kastriert, die Eierstöcke wurden entfernt, die Gebärmutter ist noch da.
Seit August bekommt sie täglich eine Tablette Incurin, wegen Harnverlust. Wohl bedingt durch die Kastration.
Jetzt hat sie im Abstand von drei Tagen zwei Hormonspritzen bekommen, der Durst wird dadurch sofort gelindert, die Spritzen sollen auf die Gebärmutterschleimhaut wirken und die beginnende Entzündung stoppen. Ertastbar ist nichts am Hund. Ich scheue den sofortigen Gang zum Ultraschall und/oder Röntgen, da der Hund sehr sensibel ist und letztes Jahr eine Tierarztodysee hinter sich gebracht hat und dabei einige Probleme bei der Ultraschalluntersuchung hatte.
Allerdings bin ich nun auch reichlich verunsichert, ob ich nicht doch sofort alle Hebel in Bewegung setzen sollte, oder ob die jetzige Behandlung erstmal ausreicht??
erfahrungsgemäß bekommen Hündinnen, bei denen derartige Schwierigkeiten auftreten, immer wieder Probleme mit der Gebärmutter.
An deiner Stelle würde ich die Gebärmutter sonographisch untersuchen lassen und falls sich der Verdacht auf eine Endometritis erhärtet, die restliche Gebärmutter entfernen lassen. Auf längere Sicht, denke ich, ist das die für alle Beteiligten günstigste Variante.
Auf die bestehende Inkontinenz hätte die OP vermutlich keinen Einfluss - die kastrierte Dobermannhündin steht auf der Liste der Risikorassen ziemlich weit oben.
also ich weiss nicht ob es bei ihr hilft, wir haben dir Entzündung nur mit Ferrum von Dr. Schüssler behandelt. Gibts in jeder Apotheke (3 mal täglich 3), nach 2 Wochen wars komplett verheilt.
LG
Danie
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Allerdings bin ich nun auch reichlich verunsichert, ob ich
nicht doch sofort alle Hebel in Bewegung setzen sollte, oder
ob die jetzige Behandlung erstmal ausreicht??
Ich würde es ein wenig am Zustand der Hündin festmachen. Meine Hündin ist Ende Dezember operiert worden, weil es bei ihr konservativ nicht in den Griff zu bekommen war. Sie ist allerdings schon über 10 Jahre alt und war ausser dass sie geblutet hat soweit fit, so dass man es erstmal ohen OP versuchen konnte.
Genutzt hat alles probieren nichts, und letztendlich war die OP unumgänglich, da sich eine sehr grosse Zyste gebildet hat, die das alles ausgelöst hat.
Übrigens hatte sie einen Tag einen recht heftigen Einbruch in ihrem Befinden, es ging ihr so schlecht, dass ich dachte, das wars. So habe ich meinen Hund noch nie erlebt, und schlecht ist es ihr schon öfter mal gegangen. Ich bin heilfroh, dass ich es rechtzeitig gesehen habe, sie wäre ansonsten an diesem Tag ein paar Stunden alleine gewesen, nicht auszudenken! Nach entsprechender TA-Behandlung ging es ihr aber innerhalb von einem Tag wieder recht gut.
Ich würde es vermutlich bei der nächsten Hündin wieder konservativ versuchen, aber nur, wenn der Hund in dieser Zeit nicht alleine ist, und mit einem guten Tierarzt in der Rückhand, den ich im Notfall jederzeit erreichen kann, wenn sich der Allgemeinzustand verschlechtert.
Allerdings habe ich sowieso vor, mir nur noch Rüden zuzulegen, die „Frauenleiden“ sind mir einfach zu umfangreich. Aber wo die Liebe hinfällt
Falls Du Dir unsicher bist, Deine Hündin aber abgesehen von Ultraschall und Röntgen mit TA-Besuchen gut zurechtkommt, wäre es vielleicht auch eine Möglichkeit für Dich, noch eine zweite Meinung einzuholen?