Hi Wolfgang,
kurz gesagt würde ich es so beschreiben:
Risalithe wurden im (seit dem) Barock häufig als gestaltprägendes Mittel eingesetzt. Neben den Mittelrisalithen gibt es häufig auch Endrisalithe, oft sogar beides in Verbindung miteinander. Seit dem Historismus im 19. Jahrhundert werden tauchen sie allerdings seltener auf. Der Begriff des Risaliths beschreibt den Gebäudeteil, der Quer zur Gebäudehauptrichtung steht und in Relation zur Haupt-Gebäudekante hervorspringt und es dadurch in der Breite gliedert.
(Wenn Du also vor einem Haus stehst, das sehr „breit“ ist, und das Dach hauptsächlich in „die Breite“ geht - und Du dann in der Mitte einen Gebäudeteil hast (der höher als breit ist) und Dir evtl. sogar seinen Giebel zeigt - das ist der (Mittel)Risalith.)
Bei dem von Dir beschriebenen Gebäude siehst Du also von der Seeseite in der Mitte des Hauses einen Gebäudeteil, der oben einen Rundbogenabschluss hat.
Die „Achsen“ des Gebäudes bezeichnen die gedachten Linien, auf denen die Haupttragelemente des Gebäudes stehen (Stützen). Wenn Du also ein Gebäude hast, bei denen die Stützenmitten (z.B.) im Abstand von 7,50m zueinender stehen und das Gebäude 11 Achsen hat, ist das Gebäude ca. 82,50m breit (bzw. lang). die mittleren drei Achsen sind dann entsprechend 3 x 7,50m usw.
Mit Worten zu beschreiben, was normelerweise gezeichnet wird, ist ein recht kompliziertes Unterfangen, aber ich hoffe, ich hab´s einigermaßen hinbekommen … falls nicht, meld´ Dich ruhig, denn ich weiss, dass unser Fach-Chinesisch auf einige unheimlich unverständlich wirkt.
Viel Spass und bis bald
Tim
P.S.: Falls das die Beschreibung zu einem Gebäude ist , dass Du kaufen möchtest, scheinst Du ein ziemliches Platzbedürfnis zu haben … 
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