Geboren in der DDR und Namenskonflikte

Hallo!

Ich wurde vor der Wende in der DDR geboren, und da meine Eltern zu dem Zeitpunkt noch nicht verheiratet waren, erhielt ich den Nachnamen meiner Mutter (vermutlich).

Einige Wochen nach meiner Geburt heirateten meine Eltern. Seitdem habe ich als Geburtsnamen den meines Vaters, und in meinem Impfpass wurde schon sehr früh etwas ausgestrichen.

Als ich mal beim Standesamt meines Geburtsortes war, erfuhr ich, dass auch dort der Geburtsname auf den meines Vaters geändert worden war. Auf eine Nachfrage bei der Mitarbeiterin, sagte sie mir sehr verunsichert, dass dies zur Zeit meiner Geburt gang und gäbe gewesen sei.

Stimmt das, oder ist es ein Hinweis auf vielleicht etwas anderes???
Kennt sich vielleicht jemand damit aus???

Hallo,
Naja. Möglich sind natürlich noch (Zwangs)Adoptionen. Aber dann hätte man das sicher anders gemacht.
Was die gesetzlichen Bestimmungen anging, kann man sich mal hier durchwurstel.
http://www.verfassungen.de/de/ddr/personenstandsgese…
Aber vielleicht war es damals auch wirklich einfach nur Brauch, wenn man nachwies, dass man demnächst heiratet, erstmal die Geburtsurkunde solange nicht auszustellen. Da die ertsen Impfungen ziemlich zeitnah nach Geburt fällig waren, mußte man da wohl oder übel erstmal den Namen der Mutter reinschreiben.

Grüße

Als ich mal beim Standesamt meines Geburtsortes war, erfuhr
ich, dass auch dort der Geburtsname auf den meines Vaters
geändert worden war. Auf eine Nachfrage bei der Mitarbeiterin,
sagte sie mir sehr verunsichert, dass dies zur Zeit meiner
Geburt gang und gäbe gewesen sei.

Mit der DDR kenne ich mich nicht aus, aber mein Geburtsname kurz nach meiner Geburt (Mitte der 60er) auch in Westdeutschland geändert, und zwar nur durch Heirat meiner Mutter mit meinem Vater. Irgend sowas scheint also wohl zumindest hier möglich gewesen zu sein.

Grüße
… Michael

Vielen Dank,

Das beruhigt mich sehr.