Gebr. VW Lupo vs Seat Arosa

Hi zusammen

eine Bekannte von mir ( Studentin ) hat 2 x hintereinander einen gebrauchten Lupo Diesel gekauft und beide sind nach rund 1,5 Jahren und Laufleistungen um 200.000 - 240.000 mit kapitalen Getriebeschaden stehen geblieben. ( Fahrzeugalter 9 bzw 11 Jahre )
nachdem hier in diesem Forum mehrfach über Getriebeschäden von kleinen VW Modellen berichtet worden ist , habe ich ihr eindringlich von dem Kauf eines weitern Lupo’s abgeraten und ihr Twingo , Peugeot 106 , Corsa , u.ä an das Herz gelegt.

jetzt berichtet Sie gestern ganz stolz , das Sie sich einen Seat Arosa SDI gekauft hat .
meines wissens sind die sogar bei VW in Wolfsburg mit vom Band gelaufen , basieren auf der Lupo Plattform .

Frage :
Das was hier von den Polo’s und Lupo’s bezüglich der schwächelnden Getriebe berichtet wird , trifft das auch auf die Arosa’s zu , oder gibt es da doch Bestückungsunterschiede ?

gruss

Toni

Hallo,

welche Motoren hatten die ersten beiden Autos, auch Diesel oder einen kleinen Benziner? Ich kenne mich mit den Dingern nicht so gut aus, aber Probleme mit Getriebe bzw. Motor gibt es AFAIK meist bei den kleinen 3-Zylindern.
Wobei ich 200.000km für einen Kleinwagen durchaus als OK bezeichnen würde.

Und ob sie mit sowas wie Twingo oder 106er glücklicher werden würde ist auch eine andere Sache.

Beste Grüße
Guido

Hi

Frage :
Das was hier von den Polo’s und Lupo’s bezüglich der
schwächelnden Getriebe berichtet wird , trifft das auch auf
die Arosa’s zu , oder gibt es da doch Bestückungsunterschiede
?

Sicher doch, denn das ist ja das Ziel eines JEDEN Autoherstellers: Teilegleichheit bei allen Konzerntöchtern, um die Kosten zu drücken.

Also es wäre schwer verwunderlich, wenn es anders wäre…

Warum kein Toyota Yaris 1,4 D4D ? Sparsam und Getriebe halten bei Toyota richtig lange…

MfG

Hi
Der eine Lupo war ein Lupo 3 L ( das kleine Sparbrötchen mit Tiptronic ) und der andere war ein 1,4 Turbo Diesel Schaltgetriebe .

Ich hatte die anderen Modelle nur als Beispiel genannt , 3 Ideen unter vielleicht 100 möglichkeiten .
Ich hatte für jemand anderen einen 1,3 Liter Starlet besorgt , der auch in der Preis und Kleinwagenklasse zu hause ist , der auch zuverlässig läuft…

Mir ging es in erster Linie darum , Das diese Studentin eben dem Irrglauben verfallen war , meinen Rat befolgt zu haben und keinen Lupo mehr gekauft zu haben .
Deswegen fragte ich nach den Seat Getrieben…

mal sehen wie lange das hällt

( momentaner Kilimeterstand 102.000 km )

gruss Toni

Hi!

mal sehen wie lange das hällt

( momentaner Kilimeterstand 102.000 km )

gruss Toni

Wir haben mal einen Polo verkauft, mit eben dem Problem-Getriebe.
Der hatte so 80 000 km runter,
und ich hatte das Getriebe-Lagergeräuch bei einer Probefahrt vor dem Verkauf bemerkt.
Hab dann das Lager gewechselt,
das Getriebe innen gereinigt, Auto läuft seitdem, ist auch schon 2 Jahre her.

Nach meiner Meinung ist es aber das Problem, wenn man so lange fährt, bis merkliche Probleme auftreten,
ist schon sehr viel Metallabrieb aus dem Problemlager ausgetreten,
und der wird dann auch die Verzahnungen und Lager des ganzen Getriebes geschädigt haben.

Wenn man solange fährt, bis sich z.B. das Getriebe nicht mehr richtig schalten lässt, kann man es komplett entsorgen.
Eine rechtzeitige Reparatur, für so 350 €, wenn erste Lagergeräuche zu hören sind, kann das verhindern.

Grüße, Steffen!

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Hallo Steffen,

Wir haben mal einen Polo verkauft, mit eben dem Problem-Getriebe.
Der hatte so 80 000 km runter, und ich hatte das Getriebe-Lagergeräuch bei einer Probefahrt vor dem Verkauf bemerkt.

Bei genau derselben Laufleistung war das Getriebe des Arosas meiner Tochter austauschwürdig. Offensichtlich - neben den Lagerbuchsen der Vorderradaufhängung - eine Schwachstelle bei dieser Plattform Arosa/Lupo/Polo .
Gruß
Karl

Bei genau derselben Laufleistung war das Getriebe des Arosas
meiner Tochter austauschwürdig. Offensichtlich - neben den
Lagerbuchsen der Vorderradaufhängung - eine Schwachstelle bei
dieser Plattform Arosa/Lupo/Polo .
Gruß
Karl

Hi Karl-Heinz!

Ja, an diese Sache mit den Vorderachsbuchsen bei Dir kann ich mich noch erinnern.

Ich verstehe das manchmal auch nicht, was VW da so konstruiert.
Seit hundert Jahren ist das am stärksten belastete Lager im Getriebe in Zyl-Rollenlager, und auf der anderen Seite ist ein Kugellager.
Aber VW meinte wohl, dass da 2 Kegelrollenlager gegeneinander auch ausreichen.
Wird wohl schneller und billiger zusammengebaut sein…und wie klein die Lager sind!!!
Ich hab zwar nicht studiert, aber als ich das Elend im Getriebe gesehen habe, hab ich nur mit dem Kopf geschüttelt,
das kann nicht auf Dauer halten.

Wenn ich das mal mit meinem 22 Jahre altem Golf vergleiche,
wo Motor und Getriebe nach 250 000 km keinerlei Macken haben, und sogar noch völlig öldicht sind,
scheint da aktuell bei VW & co.was falsch zu laufen…
Da sind ja die Japaner um Weiten besser.

Grüße, Steffen!

Hallo,

scheint da aktuell bei VW & co.was falsch zu laufen…
Da sind ja die Japaner um Weiten besser.

Das ist eine andere Denkensweise: KAIZEN (ständige Verbesserung)

Die Japaner waren in den 70er Jahren auch nicht so prickelnd gut, ich kenne einen, dessen Vater hat von Anfang an 1971 Toyota gehabt und die hatten früher auch „interne Rückrufe“ wo Differentiale reihenweise an den Starrachsenhecktrieblern getauscht wurden …
…aber sie reagieren schneller auf mögliche Verbesserungen.

Ich sage nur: Korkdichtungen über 25 Jahre bei VW/AUDI und die ölsiffendentropfenden Motoren… habe einmal bei einem Kumpel seinem Audi 80 Typ 80 den Anlasser gewechselt, so schwarze Hände hatte ich noch nie.

MfG

Ich sage nur: Korkdichtungen über 25 Jahre bei VW/AUDI und die
ölsiffendentropfenden Motoren… habe einmal bei einem Kumpel
seinem Audi 80 Typ 80 den Anlasser gewechselt, so schwarze
Hände hatte ich noch nie.

MfG

Hi!

Ja, diese unendliche Geschichte mit den Korkdichtungen bei den VD-Dichtungen bei VW (und auch Opel),
das waren zuerst die Zubehör-Hersteller,
die da einen Umrüstsatz auf eine „dichte“ Gummidichtung auf den Markt gebracht haben.

Man muss aber dazu wissen,
dass so eine Korkdichtung bei fachgerechter Montage auch so 10 Jahre hält,
egal ob an Ölwanne oder Ventildeckel.

Wenn man das wirklich richtig und ordentlich machen wollte ( ich spreche in der Vergangenheit)
hat man da alle Dichtflächen komplett und vollständig entölt,
und die Dichtung mit frisch gewaschenen Händen eingesetzt.

Bei den Ölwannendichtungen hab ich sogar manchmal das Auto mit abgebauter Ölwanne stehen lassen,
das Motorgehäuse innen ausgewaschen, und nach 2 Tagen wieder,
dass da wirklich alles alles staubtrocken war, und kein einziger Öltropfen an die Dichtflächen sickern konnte.

Wenn ich das so gemacht habe, also die Zeit dafür vorhanden war, ist es auch völlig dicht geblieben.
Aber, echt mal, Korkdichtungen,
das hätte ich vor 50 Jahren mal akzeptiert, aber auch schon vor 20 Jahren hat so ein Mist im Auto eigentlich nicht hineingehört.

Allgemein merkt man das auch am Verkauf von sogenannten Schrottautos:

Wenn da die Aufkäufer kommen, und für Afrika billige Schrott- Auto’s suchen,
kaufen die keine VW.
Mercedes geht gerade noch so,
aber Japaner kaufen die sehr gern.

Mal nachgefragt, war die Aussage,
dass die VW in Afrika ständig überhitzen, und oft Öl verlieren.
Japanische Auto’s würden dagegen einwandfrei funktionieren.

Grüße, Steffen!

Hallo,

Mal nachgefragt, war die Aussage,
dass die VW in Afrika ständig überhitzen, und oft Öl
verlieren.
Japanische Auto’s würden dagegen einwandfrei funktionieren.

Ich war mit meinem CorollaVerso in Marokko und bin von Marakkech über die N8 (Chichaoua links abbiegen) nach Agadir gefahren, Höhe Ait Khetab Oufella ist eine Hochebene wo kein Furz Meerwind hinkommt, nur Landwind, dort hatte es 42°C Außentemperatur im Fahrtwind (müßte noch ein verwakeltes Digitalfoto der Außentemperaturanzeige haben) und die Temperaturanzeige ging keinen Deut mehr nach oben, als sonst…

MfG

Hi!

Ich hatte mal bei mir einen total verrosteten, uralten Nissan Bluebird stehen,
der eigentlich von der Autoverwertung abgeholt werden sollte,
auf einmal kam ein Franzose, und wollte das Auto unbedingt haben, der hat sogar noch 500 DM dafür bezahlt.

Ich habe dann noch mit dem Käufer geredet, was er mit dem in meinen Augen Schrotthaufen machen will.

Derjenige war im Auftrag einer französichen Entwicklungshilfeorganisation unterwegs, und kauf nur ganz bestimmte Auto’s auf.
Er sagte mir, dass bei eben diesem seltenen Nissan mit Automaticgetriebe der Motor und das Getriebe niemals kaputtgehen, (im Gegensatz zu den VW-Fahrzeugen),
das Auto wird nach Afrika gebracht, in eine ehem. franz. Kolonie.

Dort hat die Organisation wie Ausbildungswerkstätten, wo die Karosserie in Ordnung gebracht wird,
und dann wird das Auto an Kleinunternehmer übergeben, die dann als Taxiunternehmer tätig werden,
Krankentransporte machen usw.

Grüße, Steffen!