Gebrauchten Astra kaufen mit Anhängerkupplung?

Hallo,

ich möchte einen Opel Astra (EZ 12/05), 90PS, 33tkm Benziner für 10600Euro kaufen.

War zuerst bei Europcar und dann hat ihn Dez. / Jan. jemand für seinen Wohnwagen gekauft.

Hat dann Juli/August 07 festgestellt, dass die Leistung nicht ausreicht (ihm zu wenig war)

ich würde beim TÜV nochmal son „vertrauenscheck“ machen. Sollte ich vom Wagen lieber die Finger lassen?

ich meine er hatte ihn ja nich lange…was meint ihr?

ich meine er hatte ihn ja nich lange…was meint ihr?

Ich würd kein Auto kaufen, welches als Mietfahren gefahren wurde.
Erst recht wenn er so wenig Leistung hatte, wurde er sicher ordentlich getreten. Und es ist fraglich, ob sich das positiv auf die Lebensdauer auswirkt.

Kann man denn dem Auto sehr schaden (oder dem Getriebe) Wenn ich mit 90ps nen Wohnwagen ziehe und die Leistung nicht ausreicht?

Die bein Tüv müssen doch auch sagen können, ob das Getriebe schon stark beansprucht ist!?

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Die bein Tüv müssen doch auch sagen können, ob das Getriebe
schon stark beansprucht ist!?

Dazu müssten die das wohl erst auseinanderbauen…Von außen sieht man ja nicht viel :wink:

Und dann ist ja da auch noch der Motor…

Hi,

im Gegensatz zu „normalen“ Gebrauchten geniessen Autos von Vermietungen meist eine deutlich bessere Wartung.
Eine Ahnhängerkupplung kann dem Getriebe sowieso nicht schaden, bestenfalls der Kupplung.
Und dass der 90PS Motor für den Anhängerbetrieb zu schwach ist ist auch richtig. Aber nicht beim Anfahren, sondern beim Überholen auf der Autobahn. Dieses ewige Argument das Gebrauchtwagen mit AHK grundsätzlich eine verschlissene Kupplung haben ist wohl nicht auszurotten.
Der gute Vorbesitzer war ja wohl nicht jeden Tag mit seinem Wohnwagen unterwegs sondern scheinbar lediglich eine Saison.

Gruss Jakob

Hallo,

ich möchte einen Opel Astra (EZ 12/05), 90PS, 33tkm Benziner
für 10600Euro kaufen.

km ?

gruß
dennis

Hi!

im Gegensatz zu „normalen“ Gebrauchten geniessen Autos von
Vermietungen meist eine deutlich bessere Wartung.

Jakob, das ist gefährlicher Unsinn!

Mietwägen werden, wenn überhaupt, nach Serviceplan gewartet.
Wenn nun bei z.B. 30 TKm ein Service ansteht und der Waegn mit 29.500 an einen Mieter geht, der 5.000 Km draufspult, juckt das niemanden.
Kein Mensch prüft den Ölstand, höchstens mal der Putzer, wenn man Glück hat. Der füllt dann Standardöl für 1,20 € / L ein, gerne auch mal zuviel, und fertig.

Zudem werden Mietwagen deutlich weniger oft warm gefahren, als private Autos. Klar, man kommt bei -10° abends am Flughafen an und will nur noch ins Hotel. Der Mietwagen soll also schnell heizen. Daher: raus aus dem Parkhaus, ab auf die AB und Vollgas.
Für moderne Motoren ist das umso schlimmer, gerade große, teure Autos können daher bald zum Geldgrab für den Käufer werden.

Oft stehen Mietwägen draußen. Auch bei -25°. Manchmal tagelang. Daher kann man auch bei 1-Jährigen zumeist nach kurzer Zeit die Batterie wechseln.
Für einen großen Diesel sind das schnell mal 200 - 300 Euro.

Daher kauft man niemals einen Leihwagen. Niemals!

Ich habe als Schüler bei Hertz gearbeitet und weiß, wovon ich spreche.

Eine Ahnhängerkupplung kann dem Getriebe sowieso nicht
schaden, bestenfalls der Kupplung.

Stimmt schon.
Bei 33 TKm wird das nicht so schlimm sein.

Und dass der 90PS Motor für den Anhängerbetrieb zu schwach ist
ist auch richtig. Aber nicht beim Anfahren, sondern beim
Überholen auf der Autobahn. Dieses ewige Argument das
Gebrauchtwagen mit AHK grundsätzlich eine verschlissene
Kupplung haben ist wohl nicht auszurotten.

Komisch, nicht? Ein Hausfrauen-Golf ist da meist eher geschädigt.

Grüße,

Mathias

Hi Mathias,

Jakob, das ist gefährlicher Unsinn!

Das sehe ich aber grundsätzlich anders.

Mietwägen werden, wenn überhaupt, nach Serviceplan gewartet.
Wenn nun bei z.B. 30 TKm ein Service ansteht und der Waegn mit
29.500 an einen Mieter geht, der 5.000 Km draufspult, juckt
das niemanden.

Kaum jemand unternimmt eine 5.000km Tour mit einem Mietwagen. Das halte ich für sehr weit hergeholt.

Kein Mensch prüft den Ölstand, höchstens mal der Putzer, wenn
man Glück hat. Der füllt dann Standardöl für 1,20 € / L ein,
gerne auch mal zuviel, und fertig.

Sorry, das ist barer Unsinn.

Zudem werden Mietwagen deutlich weniger oft warm gefahren, als
private Autos. Klar, man kommt bei -10° abends am Flughafen an
und will nur noch ins Hotel. Der Mietwagen soll also schnell
heizen. Daher: raus aus dem Parkhaus, ab auf die AB und
Vollgas.

Und? Das machen, schätze ich mal, 95% aller Autofahrer so.

Für moderne Motoren ist das umso schlimmer, gerade große,
teure Autos können daher bald zum Geldgrab für den Käufer
werden.

Ein Astra ist aber keine Nobelkarosse :wink:

Oft stehen Mietwägen draußen. Auch bei -25°. Manchmal
tagelang. Daher kann man auch bei 1-Jährigen zumeist nach
kurzer Zeit die Batterie wechseln.
Für einen großen Diesel sind das schnell mal 200 - 300 Euro.

Mein Auto steht immer draussen, tagaus, tagein.
Ich habe da nicht die geringsten Probleme. Und ich kenne genügend andere Leute die ihr Auto draussen parken. Auch da hat niemand Probleme.

Daher kauft man niemals einen Leihwagen. Niemals!

Mein Schwiegervater hat seine BMW immer von den Vermietern gekauft und hat niemals auch nur die geringsten Probleme gehabt. Nach Deiner Schilderung hätten das ja „Geldgräber“ sein müssen.
Die liefen auch nach 250.000km einwandfrei.

Ich habe als Schüler bei Hertz gearbeitet und weiß, wovon ich
spreche.

Nun, ohne Dir nahetreten zu wollen:
Das ist ja nun schon ein paar Tage her :wink:
Alle Mietwagen die ich fuhr waren in sehr gutem Pflegezustand.
Und die Autos gehen immerhin auch jährlich zum TÜV.
Aber ich warte gespannt auf eine Antwort von Tilo zu dem Thema.

Gruss Jakob

Hallo zusammen,

Mietwägen werden, wenn überhaupt, nach Serviceplan gewartet.
Wenn nun bei z.B. 30 TKm ein Service ansteht und der Waegn mit
29.500 an einen Mieter geht, der 5.000 Km draufspult, juckt
das niemanden.

Kaum jemand unternimmt eine 5.000km Tour mit einem Mietwagen.
Das halte ich für sehr weit hergeholt.

ich hatte schon ein Fahrzeug, mit dem ich 1800 Kilometer fahren musste und schon beim Losfahren hatte der die Service-Anzeige (bereits um 700 km überzogen) an, hatte aber keine Zeit um vom Vermieter ein anderes Fahrzeug zu holen. Sorry, das hätten die auch schon beim Anliefern bemerken können.

Somit hatte das Fahrzeug das Intervall um mindestens 2,5 tkm überzogen. Aber wie bereits festgestellt - war ja nicht mein Auto.

Gruß,
ibns

Hi,

Ausnahmen gibts immer, keine Frage.
Aber selbst ein überziehen der Wartung von 2.500km ist nichts besonderes. Aufgrund der hohen Werkstattpreise bringen viele Autofahrer ihr Auto überhaupt nicht mehr zur Inspektion. Das Auto geht dann nur in die Werkstatt wenns kaputt ist.
Bei den Vermietern kümmert sich wenigstens jemand ums Auto, was bei vielen „Hausfrauenautos“ oft nicht der Fall ist.
Ich denke nach wie vor dass der Kauf eines Gebrauchten von einer Autovermietung nicht risikobehafteter ist als der Kauf von privat.
Das fängt schon mit der Gewährleistung an.

Gruss Jakob

Moin!

Jakob, das ist gefährlicher Unsinn!

Das sehe ich aber grundsätzlich anders.

Das darfst Du ja, wir haben hier Meinungsfrieheit.
Aber ich halte es für wichtig, dass dennoch jemand diese Aussagen geraderückt, um weniger autoversierte Leute hier vor evtl. teuren Fehlern zu bewahren. Diesen Job übernehme ich jetzt eben…

Mietwägen werden, wenn überhaupt, nach Serviceplan gewartet.
Wenn nun bei z.B. 30 TKm ein Service ansteht und der Waegn mit
29.500 an einen Mieter geht, der 5.000 Km draufspult, juckt
das niemanden.

Kaum jemand unternimmt eine 5.000km Tour mit einem Mietwagen.
Das halte ich für sehr weit hergeholt.

Dioe Möglichkeit besteht, einige Mietwägen gehen auch an Langzeitmieter, z.B. um die Wartezeit auf den Dienstwagen bei neuen Mitarbeitern zu überbrücken.

Kein Mensch prüft den Ölstand, höchstens mal der Putzer, wenn
man Glück hat. Der füllt dann Standardöl für 1,20 € / L ein,
gerne auch mal zuviel, und fertig.

Sorry, das ist barer Unsinn.

Jakob, das ist die Realität. Ich habe es selbst gesehen und gemacht.

Zudem werden Mietwagen deutlich weniger oft warm gefahren, als
private Autos. Klar, man kommt bei -10° abends am Flughafen an
und will nur noch ins Hotel. Der Mietwagen soll also schnell
heizen. Daher: raus aus dem Parkhaus, ab auf die AB und
Vollgas.

Und? Das machen, schätze ich mal, 95% aller Autofahrer so.

Ich kenne keinen einzigen.

Für moderne Motoren ist das umso schlimmer, gerade große,
teure Autos können daher bald zum Geldgrab für den Käufer
werden.

Ein Astra ist aber keine Nobelkarosse :wink:

Egal. Wenn er einen Turbo hat, ist der Schaden vorprogrammiert.
Opelmotoren sind zwar dankbar, mechanische Extrembelastungewn quittieren aber auch sie mit erhöhtem Verschleiß.

Oft stehen Mietwägen draußen. Auch bei -25°. Manchmal
tagelang. Daher kann man auch bei 1-Jährigen zumeist nach
kurzer Zeit die Batterie wechseln.
Für einen großen Diesel sind das schnell mal 200 - 300 Euro.

Mein Auto steht immer draussen, tagaus, tagein.
Ich habe da nicht die geringsten Probleme. Und ich kenne
genügend andere Leute die ihr Auto draussen parken. Auch da
hat niemand Probleme.

Mein Auto steht auch draußen. Wird aber 3-5 mal die Woche gefahren.
Die Batterie war nach 3,5 Jahren defekt. Sie hätte nach Liste 360 Euro gekostet.

Daher kauft man niemals einen Leihwagen. Niemals!

Mein Schwiegervater hat seine BMW immer von den Vermietern
gekauft und hat niemals auch nur die geringsten Probleme
gehabt. Nach Deiner Schilderung hätten das ja „Geldgräber“
sein müssen.
Die liefen auch nach 250.000km einwandfrei.

Das ist reines Glück oder er fährt einfach unheimlich brav.
Wieviele BMWs waren das denn?
Wieviele Turbosiesel waren dabei?
Wie genau waren sie eingesetzt?

Wenn man einen Wagen kauft, der über Sixt z.B. verleast war, ist es dasselbe, wie einen anderen Leasingrückläufer zu kaufen. Das mache ich auch ab und an und bin bislang gut damit gefahren. Vielfahrer-Autos sind meistens o.k.
Erwischt man aber einen reinen Mietwagen, kann es düster aussehen. Es muss natürlich nicht schief gehen, klar. Aber weshalb sollte ich mich diesem Risiko aussetzen? Der deutsche Markt ist übervoll von allen möglichen topgepflegten Gebrauchtwägen. Da fange ich doch nicht mit einem Mietwagen an.

Ich habe als Schüler bei Hertz gearbeitet und weiß, wovon ich
spreche.

Nun, ohne Dir nahetreten zu wollen:
Das ist ja nun schon ein paar Tage her :wink:

Das stimmt. Die Arbeitsweise ist genauso, die Motoren sind anfälliger…

Ich habe das erst letztens mit einem Hertz-Stationsleiter diskutiert.
Auch er rät kategorisch vom Kauf eines Leihwagens ab.
Er hat die von mir geschriebenen Aussagen bestätigt oder selbst getätigt.

Alle Mietwagen die ich fuhr waren in sehr gutem Pflegezustand.
Und die Autos gehen immerhin auch jährlich zum TÜV.

Der TÜV erkennt keine Mängel, die nicht schon offensichtlich zu Tage treten.

Grüße,
Mathias

Hi!

Das fängt schon mit der Gewährleistung an.

Bei Volvo habe ich für meinen Leasingrückläufer 2 Jahre Vollgarantie erhalten.
Gewährleistung ist bei gewerblichen Verkäufern ohnehin unumgänglich.

Grüße,

Mathias

Hi Mathias,

Das darfst Du ja, wir haben hier Meinungsfrieheit.
Aber ich halte es für wichtig, dass dennoch jemand diese
Aussagen geraderückt, um weniger autoversierte Leute hier vor
evtl. teuren Fehlern zu bewahren. Diesen Job übernehme ich
jetzt eben…

Also als Gegendarstellung akzeptiere ich Deine Antwort.
Als „geraderücken“ nicht. Das würde bedeuten das Du Recht hast und ich nicht. Das sehe ich eben aus ebemnso eigener Erfahrung anders.

Dioe Möglichkeit besteht, einige Mietwägen gehen auch an
Langzeitmieter, z.B. um die Wartezeit auf den Dienstwagen bei
neuen Mitarbeitern zu überbrücken.

Sicher, über die Art der Behandlung sagt das zunächst aber nichts aus.

Kein Mensch prüft den Ölstand, höchstens mal der Putzer, wenn
man Glück hat. Der füllt dann Standardöl für 1,20 € / L ein,
gerne auch mal zuviel, und fertig.

Sorry, das ist barer Unsinn.

Jakob, das ist die Realität. Ich habe es selbst gesehen und
gemacht.

Auch da kenne ich es genau anders herum.

Zudem werden Mietwagen deutlich weniger oft warm gefahren, als
private Autos. Klar, man kommt bei -10° abends am Flughafen an
und will nur noch ins Hotel. Der Mietwagen soll also schnell
heizen. Daher: raus aus dem Parkhaus, ab auf die AB und
Vollgas.

Und? Das machen, schätze ich mal, 95% aller Autofahrer so.

Ich kenne keinen einzigen.

Ach komm. Kaum jemand kümmert sich darum ob der Wagen wirklich warm gefahren wird. Du ja, ich auch, einige weitere auch.
Aber das Gros der Autofahrer kümmert sich einen Dreck darum.

Für moderne Motoren ist das umso schlimmer, gerade große,
teure Autos können daher bald zum Geldgrab für den Käufer
werden.

Ein Astra ist aber keine Nobelkarosse :wink:

Egal. Wenn er einen Turbo hat, ist der Schaden
vorprogrammiert.
Opelmotoren sind zwar dankbar, mechanische Extrembelastungewn
quittieren aber auch sie mit erhöhtem Verschleiß.

Turboladerschäden sind leider generell nicht selten und sind mir ebenso bei sensibel gefahrenen und gepflegten Fahrzeugen untergekommen.

Daher kauft man niemals einen Leihwagen. Niemals!

Das mag für Dich ja zutreffen. Aber genausowenig wie ich pauschal empfehle einen Mietwagen zu kaufen kann ich Deine Argumentation so pauschal nicht befürworten.

Mein Schwiegervater hat seine BMW immer von den Vermietern
gekauft und hat niemals auch nur die geringsten Probleme
gehabt. Nach Deiner Schilderung hätten das ja „Geldgräber“
sein müssen.
Die liefen auch nach 250.000km einwandfrei.

Das ist reines Glück oder er fährt einfach unheimlich brav.
Wieviele BMWs waren das denn?
Wieviele Turbosiesel waren dabei?
Wie genau waren sie eingesetzt?

a: weiss ich nicht genau
b: keine
c: in allen Bereichen

Der deutsche
Markt ist übervoll von allen möglichen topgepflegten
Gebrauchtwägen. Da fange ich doch nicht mit einem Mietwagen
an.

Diese sogenannten topgepflegten Gebrauchtwagen sind aber auch nicht selten optisch aufbereitete Grotten.
Da kenne ich genügend Leute die auf solche Blender reingefallen sind.
Nach Deiner Argumentation sind Gebrauchtwagen aus privater Hand immer zu empfehlen, Leihwagen grundsätzlich nicht.
Sorry, aber derlei schwarz-weiss denken hätte ich Dir nicht zugetraut.
Man kann in beiden Fällen gehörig auf die Nase fallen.

Ich habe als Schüler bei Hertz gearbeitet und weiß, wovon ich
spreche.

Nun, ohne Dir nahetreten zu wollen:
Das ist ja nun schon ein paar Tage her :wink:

Das stimmt. Die Arbeitsweise ist genauso, die Motoren sind
anfälliger…

Kann ich wie gesagt aus eigener Erfahrung nicht ansatzweise bestätigen.

Ich habe das erst letztens mit einem Hertz-Stationsleiter
diskutiert.
Auch er rät kategorisch vom Kauf eines Leihwagens ab.
Er hat die von mir geschriebenen Aussagen bestätigt oder
selbst getätigt.

Wenn er davon abrät wird er seinen Grund haben. Die BMW meines Schwiegervaters stammten von Europcar.

Alle Mietwagen die ich fuhr waren in sehr gutem Pflegezustand.
Und die Autos gehen immerhin auch jährlich zum TÜV.

Der TÜV erkennt keine Mängel, die nicht schon offensichtlich
zu Tage treten.

Das tut er auch bei Gebrauchtwagen von Privat nicht. Und nun frage ich Dich, wo wird mehr „gezaubert“ um die Kiste durch den TÜV zu bekommen?
Und wieder sind wir bei der Gewährleistung: von Privat bekomme ich die nicht.

Gruss Jakob

Hi!

Das darfst Du ja, wir haben hier Meinungsfrieheit.
Aber ich halte es für wichtig, dass dennoch jemand diese
Aussagen geraderückt, um weniger autoversierte Leute hier vor
evtl. teuren Fehlern zu bewahren. Diesen Job übernehme ich
jetzt eben…

Also als Gegendarstellung akzeptiere ich Deine Antwort.
Als „geraderücken“ nicht. Das würde bedeuten das Du Recht hast
und ich nicht. Das sehe ich eben aus ebemnso eigener Erfahrung
anders.

Nix für ungut: ich meine, was ich schreibe. Ich weiß, Du hast für wahrscheinlich 90% der Mietwägen auf dem Gebrauchtmarkt Unrecht.
Nicht böse gemeint, der Threadersteller kann sich nun seine Meinung selbst bilden.

Dioe Möglichkeit besteht, einige Mietwägen gehen auch an
Langzeitmieter, z.B. um die Wartezeit auf den Dienstwagen bei
neuen Mitarbeitern zu überbrücken.

Sicher, über die Art der Behandlung sagt das zunächst aber
nichts aus.

Die Wahrscheinlichkeit einer schlechten behandlung ist eben ungleich höher, als bei einem Firmenwagen, bei dem der Chef auch die Werkstattrechnung sieht oder gar bei einem privat genutzten Auto, wo der Fahrer diese Rechnungen gleich selbst bezahlen muss.

Kein Mensch prüft den Ölstand, höchstens mal der Putzer, wenn
man Glück hat. Der füllt dann Standardöl für 1,20 € / L ein,
gerne auch mal zuviel, und fertig.

Sorry, das ist barer Unsinn.

Jakob, das ist die Realität. Ich habe es selbst gesehen und
gemacht.

Auch da kenne ich es genau anders herum.

Ich bitte um Details.
Welche Firma?
Wie wird sichergestellt, dass vor einer Neuvermietung die Flüssigkeiten geprüft und durch den Aushilfsputzer korrekt aufgefüllt werden?
Wieviele verschiedene Ölsorten lagert die Firma, die Du kennst, in jeder Station? Wie wird sichergestellt, dass der Aushilfsputzer, immer in die Bedienungsanleitung schaut und dann die korrekte Sorte in korrekter Menge einfüllt?

Zudem werden Mietwagen deutlich weniger oft warm gefahren, als
private Autos. Klar, man kommt bei -10° abends am Flughafen an
und will nur noch ins Hotel. Der Mietwagen soll also schnell
heizen. Daher: raus aus dem Parkhaus, ab auf die AB und
Vollgas.

Und? Das machen, schätze ich mal, 95% aller Autofahrer so.

Ich kenne keinen einzigen.

Ach komm. Kaum jemand kümmert sich darum ob der Wagen wirklich
warm gefahren wird.

Wie gesagt, ich kenne keinen einzigen, der sein Auto morgens nicht wenigstens ein paar Kilometer schonend fährt. Egal ob Privat- oder Firmenwagen.
Ich kenne jedoch einige, die das bei Mietwägen anders halten. Kein Kläger - kein Richter…

Du ja, ich auch, einige weitere auch.
Aber das Gros der Autofahrer kümmert sich einen Dreck darum.

Das Gros der Autofahrer kommt niemals aus dem Drehzahlbereich heraus, der für das Warmfahren geeignet ist.

Für moderne Motoren ist das umso schlimmer, gerade große,
teure Autos können daher bald zum Geldgrab für den Käufer
werden.

Ein Astra ist aber keine Nobelkarosse :wink:

Egal. Wenn er einen Turbo hat, ist der Schaden
vorprogrammiert.
Opelmotoren sind zwar dankbar, mechanische Extrembelastungewn
quittieren aber auch sie mit erhöhtem Verschleiß.

Turboladerschäden sind leider generell nicht selten und sind
mir ebenso bei sensibel gefahrenen und gepflegten Fahrzeugen
untergekommen.

Ja, vermutlich bei einem BMW 530d E39 Vorfacelift oder 320d E46 Vorfacelift.
Das waren die beiden Modelle, die um 1998 - 2000 herum ab und an Ärger gemacht haben.
Ansonsten sind Turboschäden bei korrekt behandelten Autos (Turbos fährt man behutsam warm und lässt sie mit laufendem Motor etwas abkühlen, bevor man nach längerer Fahrt den Motor abstellt, dies nur für die weniger versierten Leser) eine absolute Seltenheit.
Ich habe das bislang lediglich bei einer Calloway Corvette erlebt, die aufgrund einer nicht korrekten Schlauchschelle einer Ölleitung an einem der Turbos abgeraucht ist. War spektakulär…

Daher kauft man niemals einen Leihwagen. Niemals!

Das mag für Dich ja zutreffen. Aber genausowenig wie ich
pauschal empfehle einen Mietwagen zu kaufen kann ich Deine
Argumentation so pauschal nicht befürworten.

Wie gesagt, das ist Dein gutes Recht.
Ich bleibe dabei. Das Risiko ist unnötig hoch.

Mein Schwiegervater hat seine BMW immer von den Vermietern
gekauft und hat niemals auch nur die geringsten Probleme
gehabt. Nach Deiner Schilderung hätten das ja „Geldgräber“
sein müssen.
Die liefen auch nach 250.000km einwandfrei.

Das ist reines Glück oder er fährt einfach unheimlich brav.
Wieviele BMWs waren das denn?
Wieviele Turbosiesel waren dabei?
Wie genau waren sie eingesetzt?

a: weiss ich nicht genau
b: keine
c: in allen Bereichen

Ich schiesse mal ins Blaue und unterstelle, es handelte sich dann um die E34 Modelle, 520i und/oder 525i.
Das waren ausgesprochen haltbare Fahrzeuge, (der 2.5i wird nach wie vor als die beste Maschine bezeichnet, die BMW je gebaut hat) und waren damals, ca. 1988 - 1995, in der Vermietung sehr, sehr teuer. Die Klientel, die so etwas mietete, fuhr möglicherweise daher mit etwas mehr Hirn.
Daher mag möglicherweise eine etwas höhere Wahrscheinlichkeit resultieren, mit solch einem Auto kein Waterloo zu erleben.

Einen modernen Turbodiesel jedoch kann man von der Haltbarkeit mit einem solchen Wagen nciht vergleichen. Erstere sind viel empfindlicher.

Ein weiterer Grund also, lieber ein Vertreterauto zu kaufen…

Der deutsche
Markt ist übervoll von allen möglichen topgepflegten
Gebrauchtwägen. Da fange ich doch nicht mit einem Mietwagen
an.

Diese sogenannten topgepflegten Gebrauchtwagen sind aber auch
nicht selten optisch aufbereitete Grotten.

Ein Mietwagen ist bei Verkauf maximal 2 Jahre alt.
Ich gehe davon aus, dass wir von solchen Autos sprechen.
Ein Auto, das 3 Jahre an einen einigermassen vernünftigen Fahrer verleast war, ist wie neu. Warum also nicht so etwas kaufen?

Da kenne ich genügend Leute die auf solche Blender
reingefallen sind.

Ich auch.
Bei 15-jährigen BMWs ist das zu erwarten. Vergleichbare Mietwägen gibt es jedoch nicht.

Nach Deiner Argumentation sind Gebrauchtwagen aus privater
Hand immer zu empfehlen, Leihwagen grundsätzlich nicht.

Nein, das schrieb ich nicht.
Ich würde grundsätzlich empfehlen, ein möglichst junges Auto mit mittlerer Motorisierung und Ausstattung vom Vertragshändler mit 2 Jahren oder mehr Garantie zu kaufen. Vorbesitzer maximal einer, keine ältere Frau, kein Mann unter 35. Keine Spoiler oder Breitreifen montiert. Alle Services beim Vertragshändler erledigt. Innen und außen sauber.

Sorry, aber derlei schwarz-weiss denken hätte ich Dir nicht
zugetraut.

Auch ich habe eine dunkle Seite…

Man kann in beiden Fällen gehörig auf die Nase fallen.

Das kann man immer. Autodealer sind die heutigen Roßtäuscher.
Wenn man jedoch allein schon beachtet, was ich oben schrieb, hat man die halbe Miete.

Ich habe als Schüler bei Hertz gearbeitet und weiß, wovon ich
spreche.

Nun, ohne Dir nahetreten zu wollen:
Das ist ja nun schon ein paar Tage her :wink:

Das stimmt. Die Arbeitsweise ist genauso, die Motoren sind
anfälliger…

Kann ich wie gesagt aus eigener Erfahrung nicht ansatzweise
bestätigen.

Wir können nun diesen Loop noch 3 mal drehen.
Lassen wir es dabei.
Mir war nur wichtig, es erwähnt zu haben.

Ich habe das erst letztens mit einem Hertz-Stationsleiter
diskutiert.
Auch er rät kategorisch vom Kauf eines Leihwagens ab.
Er hat die von mir geschriebenen Aussagen bestätigt oder
selbst getätigt.

Wenn er davon abrät wird er seinen Grund haben. Die BMW meines
Schwiegervaters stammten von Europcar.

…und dort mieten andere Leute…?

Alle Mietwagen die ich fuhr waren in sehr gutem Pflegezustand.
Und die Autos gehen immerhin auch jährlich zum TÜV.

Der TÜV erkennt keine Mängel, die nicht schon offensichtlich
zu Tage treten.

Das tut er auch bei Gebrauchtwagen von Privat nicht. Und nun
frage ich Dich, wo wird mehr „gezaubert“ um die Kiste durch
den TÜV zu bekommen?

Wir sprechen von jungen Gebrauchten, s.o.
Wenn da „gezaubert“ werden muss, ist sowieso alles zu spät. Das erkennt man dann schon an anderen Faktoren wie manipulierter Km-Stand, versteckte Unfallschäden, schlchter Pflegezustand, fehlende Inspektionseinträge.

Und wieder sind wir bei der Gewährleistung: von Privat bekomme
ich die nicht.

Richtig, s.o.
Erwähnt sei noch, dass eine Garantie üblicherweise umfangreicher ist, als die gesetzliche Gewährleistung und einige Garantieversicherer auch bei Privatverkäufen Garantieversicherungen anbieten.

Grüße,

Mathias

Hi Mathias,

Nix für ungut: ich meine, was ich schreibe. Ich weiß, Du hast
für wahrscheinlich 90% der Mietwägen auf dem Gebrauchtmarkt
Unrecht.
Nicht böse gemeint, der Threadersteller kann sich nun seine
Meinung selbst bilden.

Richtig, darum ging es ja auch.

Auch da kenne ich es genau anders herum.

Ich bitte um Details.
Welche Firma?

Öh, wie hiess der Verein noch? Ich glaube Enterprise-Autovermietung.

Wie wird sichergestellt, dass vor einer Neuvermietung die
Flüssigkeiten geprüft und durch den Aushilfsputzer korrekt
aufgefüllt werden?

Das wurde in meinem Beisein kontrolliert bzw. korrigiert.

Wieviele verschiedene Ölsorten lagert die Firma, die Du
kennst, in jeder Station? Wie wird sichergestellt, dass der
Aushilfsputzer, immer in die Bedienungsanleitung schaut und
dann die korrekte Sorte in korrekter Menge einfüllt?

Das werden die Jungs schon aus Eigeninteresse machen. Bei einem Schaden geht der dann ja zu Lasten der Vermietung.

Wie gesagt, ich kenne keinen einzigen, der sein Auto morgens
nicht wenigstens ein paar Kilometer schonend fährt. Egal ob
Privat- oder Firmenwagen.
Ich kenne jedoch einige, die das bei Mietwägen anders halten.
Kein Kläger - kein Richter…

Schon richtig. Hmm, mal sehen. Am Dienstag miete ich wieder einen Wagen. Im Bezug auf diese Diskussion werde ich den Wagen zuhause mal unter die Lupe nehmen :wink:

Turboladerschäden sind leider generell nicht selten und sind
mir ebenso bei sensibel gefahrenen und gepflegten Fahrzeugen
untergekommen.

Ja, vermutlich bei einem BMW 530d E39 Vorfacelift oder 320d
E46 Vorfacelift.
Das waren die beiden Modelle, die um 1998 - 2000 herum ab und
an Ärger gemacht haben.
Ansonsten sind Turboschäden bei korrekt behandelten Autos
(Turbos fährt man behutsam warm und lässt sie mit laufendem
Motor etwas abkühlen, bevor man nach längerer Fahrt den Motor
abstellt, dies nur für die weniger versierten Leser) eine
absolute Seltenheit.

Ähem, ich habe die Turbolader der A6 bei unseren Firmenwagen nicht mehr gezählt. Ok, das war scheinbar ein Konstruktionsmangel und kann bei jedem Auto auftreten.

Ich habe das bislang lediglich bei einer Calloway Corvette
erlebt, die aufgrund einer nicht korrekten Schlauchschelle
einer Ölleitung an einem der Turbos abgeraucht ist. War
spektakulär…

Och, da kenne ich auch ältere Japaner bei denen der Turbo früh sein Leben aushauchte.

Wie gesagt, das ist Dein gutes Recht.
Ich bleibe dabei. Das Risiko ist unnötig hoch.

Das muss und soll jeder selbst beurteilen und jeder wird da auch auf beiden Seiten seine Erfahrungen haben.
Mir gings darum, die Angelegenheit nicht einseitig dargestellt zu sehen.

Das ist reines Glück oder er fährt einfach unheimlich brav.
Wieviele BMWs waren das denn?
Wieviele Turbosiesel waren dabei?
Wie genau waren sie eingesetzt?

a: weiss ich nicht genau
b: keine
c: in allen Bereichen

Ich schiesse mal ins Blaue und unterstelle, es handelte sich
dann um die E34 Modelle, 520i und/oder 525i.

Nö, waren alles 7er :wink:

Das waren ausgesprochen haltbare Fahrzeuge, (der 2.5i wird
nach wie vor als die beste Maschine bezeichnet, die BMW je
gebaut hat) und waren damals, ca. 1988 - 1995, in der
Vermietung sehr, sehr teuer. Die Klientel, die so etwas
mietete, fuhr möglicherweise daher mit etwas mehr Hirn.
Daher mag möglicherweise eine etwas höhere Wahrscheinlichkeit
resultieren, mit solch einem Auto kein Waterloo zu erleben.

Da ist natürlich was wahres dran.

Diese sogenannten topgepflegten Gebrauchtwagen sind aber auch
nicht selten optisch aufbereitete Grotten.

Ein Mietwagen ist bei Verkauf maximal 2 Jahre alt.
Ich gehe davon aus, dass wir von solchen Autos sprechen.
Ein Auto, das 3 Jahre an einen einigermassen vernünftigen
Fahrer verleast war, ist wie neu. Warum also nicht so etwas
kaufen?

Also ich würde meinen jetzigen nicht kaufen :wink:

Da kenne ich genügend Leute die auf solche Blender
reingefallen sind.

Ich auch.
Bei 15-jährigen BMWs ist das zu erwarten. Vergleichbare
Mietwägen gibt es jedoch nicht.

Ich dachte da jetzt eher an die Ex-Firmenwagen.

Ich würde grundsätzlich empfehlen, ein möglichst junges Auto
mit mittlerer Motorisierung und Ausstattung vom
Vertragshändler mit 2 Jahren oder mehr Garantie zu kaufen.
Vorbesitzer maximal einer, keine ältere Frau, kein Mann unter
35. Keine Spoiler oder Breitreifen montiert. Alle Services
beim Vertragshändler erledigt. Innen und außen sauber.

Aber auch keinen Vorbesitzer Bj.1908 :wink:

Sorry, aber derlei schwarz-weiss denken hätte ich Dir nicht
zugetraut.

Auch ich habe eine dunkle Seite…

Sieh an, sieh an :wink:

Wir können nun diesen Loop noch 3 mal drehen.
Lassen wir es dabei.
Mir war nur wichtig, es erwähnt zu haben.

Dito.

Ich habe das erst letztens mit einem Hertz-Stationsleiter
diskutiert.
Auch er rät kategorisch vom Kauf eines Leihwagens ab.
Er hat die von mir geschriebenen Aussagen bestätigt oder
selbst getätigt.

Wenn er davon abrät wird er seinen Grund haben. Die BMW meines
Schwiegervaters stammten von Europcar.

…und dort mieten andere Leute…?

Scheinbar :wink:
Oder wir Fischköppe fahren anders?

Gruss in den Süden
Jakob

Kleines Update
Hi Mathias,

nachdem ich nun doch schon heute einen Mietwagen brauchte habe ich mal die Gelegenheit genutzt.
Da meine Werkstatt zur Zeit keinen Ersatzwagen hatte hat man eine Autovermietung bemüht.
Da diese am Ort auch kein Auto hatte bot man mir an mich nach HH zu fahren wo ein Mietwagen zur Verfügung stand. Da ich sowieso nach HH rein musste passte das natürlich gut.
Abgeholt wurde ich im Autohaus von einer jungen Dame (naja, ein paar Jahre jünger als ich), die mich nach HH fuhr.
Ich stellte ihr einige Fragen (aber keine Suggestivfragen).
Diese Autovermietung hat für alle Fahrzeuge in der Vermietung das richtige Öl (zahlreiche Ölsorten). Die geringsten Mängel werden sofort beseitigt, anders sei ein Auto einem Kunden nicht zumutbar und die Konkurrenz schläft nicht.
Inspektionen werden genau nach Wartungsplan durchgeführt, dies sei auch für die Garantie des Herstellers notwendig.
Schwarze Schafe gebe es wie überall auch, dies seien in der Regel aber kleinere Vermietungen ohne Reglement eines Konzerns.
Da wir hier am Ort sowohl Europcar, Sixt, Hertz, Enterprise sowie noch 2 kleinere Vermietungen haben müsste man den Standard hoch ansetzen und auch konsequent einhalten.
Ansonsten brechen einem die guten Kunden (Autohäuser, grössere Firmen) schnell weg.
Die Dame war recht fit in den Antworten und betete auch nicht das übliche Marketinggeschwätz runter.
Das sie einem Kunden gegenüber so redet ist natürlich auch klar, war aber ein recht lockeres Gespräch.
Und: ja, sie war hübsch :wink:

Gruss Jakob

Hi!

Nix für ungut: ich meine, was ich schreibe. Ich weiß, Du hast
für wahrscheinlich 90% der Mietwägen auf dem Gebrauchtmarkt
Unrecht.
Nicht böse gemeint, der Threadersteller kann sich nun seine
Meinung selbst bilden.

Richtig, darum ging es ja auch.

Auch da kenne ich es genau anders herum.

Ich bitte um Details.
Welche Firma?

Öh, wie hiess der Verein noch? Ich glaube
Enterprise-Autovermietung.

Die haben hier in München immer recht neue, hochwertige Autos. Meine Ex hat sich dort mal beworben.
Die Kunden sind jedoch dieselben wie bei den anderen auch…

Wie wird sichergestellt, dass vor einer Neuvermietung die
Flüssigkeiten geprüft und durch den Aushilfsputzer korrekt
aufgefüllt werden?

Das wurde in meinem Beisein kontrolliert bzw. korrigiert.

Das dürfte ein absoluter EInzelfall sein.
Normal übernimmt man das Auto bereits gesäubert. Man weiß nicht, was durchgesehen worden ist.

Wieviele verschiedene Ölsorten lagert die Firma, die Du
kennst, in jeder Station? Wie wird sichergestellt, dass der
Aushilfsputzer, immer in die Bedienungsanleitung schaut und
dann die korrekte Sorte in korrekter Menge einfüllt?

Das werden die Jungs schon aus Eigeninteresse machen. Bei
einem Schaden geht der dann ja zu Lasten der Vermietung.

Trotz Deines o.g. Beispiels weiß ich, dass es auch anders passiert Es wird 15W 40 Öl nachgefüllt und fertig. So hält der Wagen auf alle Fälle die 30 - 50 TKm durch, bis er verkauft wird.

Wie gesagt, ich kenne keinen einzigen, der sein Auto morgens
nicht wenigstens ein paar Kilometer schonend fährt. Egal ob
Privat- oder Firmenwagen.
Ich kenne jedoch einige, die das bei Mietwägen anders halten.
Kein Kläger - kein Richter…

Schon richtig. Hmm, mal sehen. Am Dienstag miete ich wieder
einen Wagen. Im Bezug auf diese Diskussion werde ich den Wagen
zuhause mal unter die Lupe nehmen :wink:

Du müsstest den Motor zerlegen und eine Verschleißmessung vornehmen.
Sieh nur zu, dass Du die Kiste danach wieder vernünftig zusammensetzt…

Turboladerschäden sind leider generell nicht selten und sind
mir ebenso bei sensibel gefahrenen und gepflegten Fahrzeugen
untergekommen.

Ja, vermutlich bei einem BMW 530d E39 Vorfacelift oder 320d
E46 Vorfacelift.
Das waren die beiden Modelle, die um 1998 - 2000 herum ab und
an Ärger gemacht haben.
Ansonsten sind Turboschäden bei korrekt behandelten Autos
(Turbos fährt man behutsam warm und lässt sie mit laufendem
Motor etwas abkühlen, bevor man nach längerer Fahrt den Motor
abstellt, dies nur für die weniger versierten Leser) eine
absolute Seltenheit.

Ähem, ich habe die Turbolader der A6 bei unseren Firmenwagen
nicht mehr gezählt. Ok, das war scheinbar ein
Konstruktionsmangel und kann bei jedem Auto auftreten.

Ja, ich hörte, Audi hatte früher ähnliche Sorgen.

Das Volumenmodell mercedes 220 CDI hingegen ist vollkommen unauffällig. Viele Taxifahrer, vertreter, rentener, Familienväter fahren das Auto ohne Turboprobleme.

Ich habe das bislang lediglich bei einer Calloway Corvette
erlebt, die aufgrund einer nicht korrekten Schlauchschelle
einer Ölleitung an einem der Turbos abgeraucht ist. War
spektakulär…

Och, da kenne ich auch ältere Japaner bei denen der Turbo früh
sein Leben aushauchte.

Das sind Nischenmodelle.
Aber wer so etwas kauft, ist auch selbst schuld.
Normalerweise, und nur darum geht es mir, ist ein Turbo kein Problem, wenn er normal behandelt wird, aber ein Problem, wenn nicht…

Wie gesagt, das ist Dein gutes Recht.
Ich bleibe dabei. Das Risiko ist unnötig hoch.

Das muss und soll jeder selbst beurteilen und jeder wird da
auch auf beiden Seiten seine Erfahrungen haben.
Mir gings darum, die Angelegenheit nicht einseitig dargestellt
zu sehen.

Ebenso wie mir…

Das ist reines Glück oder er fährt einfach unheimlich brav.
Wieviele BMWs waren das denn?
Wieviele Turbosiesel waren dabei?
Wie genau waren sie eingesetzt?

a: weiss ich nicht genau
b: keine
c: in allen Bereichen

Ich schiesse mal ins Blaue und unterstelle, es handelte sich
dann um die E34 Modelle, 520i und/oder 525i.

Nö, waren alles 7er :wink:

Somit dann 730i und 735i mit 6 Zylindern, die auf dieser Oonstruktion basieren.
Die V8 waren in der Vermietung ausgesprochen selten.

Das waren ausgesprochen haltbare Fahrzeuge, (der 2.5i wird
nach wie vor als die beste Maschine bezeichnet, die BMW je
gebaut hat) und waren damals, ca. 1988 - 1995, in der
Vermietung sehr, sehr teuer. Die Klientel, die so etwas
mietete, fuhr möglicherweise daher mit etwas mehr Hirn.
Daher mag möglicherweise eine etwas höhere Wahrscheinlichkeit
resultieren, mit solch einem Auto kein Waterloo zu erleben.

Da ist natürlich was wahres dran.

Diese sogenannten topgepflegten Gebrauchtwagen sind aber auch
nicht selten optisch aufbereitete Grotten.

Ein Mietwagen ist bei Verkauf maximal 2 Jahre alt.
Ich gehe davon aus, dass wir von solchen Autos sprechen.
Ein Auto, das 3 Jahre an einen einigermassen vernünftigen
Fahrer verleast war, ist wie neu. Warum also nicht so etwas
kaufen?

Also ich würde meinen jetzigen nicht kaufen :wink:

Meine Autos konnte ich allesamt mit bestem Gewissen zurückgeben bzw. verkaufen.
Ich hatte nicht ein einziges Mal nachträglich Probleme.

Da kenne ich genügend Leute die auf solche Blender
reingefallen sind.

Ich auch.
Bei 15-jährigen BMWs ist das zu erwarten. Vergleichbare
Mietwägen gibt es jedoch nicht.

Ich dachte da jetzt eher an die Ex-Firmenwagen.

Was soll da „blenden“? Die Autos sind 2-3 Jahre alt.
Wenn sie getreten oder der Tachostand manipuliert wurde, sieht man das allein schon am äußeren Zustand.
Ein Audi A4 mit nur noch wenig Lack an der Motorhaube und angekarrten Felgen ist da schon verdächtig. Ein 530d mit wenig Steinschlägen und sauberem Innenraum dürfte da ein geringeres Problem sein.
Ein Risiko bleibt natürlich immer, aber wenn man auf ein paar Rahmenbedingungen achtet, funktioniert das meistens. Ich kaufe ja seit Jahren auf diese Weise große Autos und hatte bislang nur einmal echten Ärger. Das war ein Mercedes E 320 CDI, der konstruktionsbedingt nichts taugte. Der Vorbesitzer war nicht das Problem.

Ich würde grundsätzlich empfehlen, ein möglichst junges Auto
mit mittlerer Motorisierung und Ausstattung vom
Vertragshändler mit 2 Jahren oder mehr Garantie zu kaufen.
Vorbesitzer maximal einer, keine ältere Frau, kein Mann unter
35. Keine Spoiler oder Breitreifen montiert. Alle Services
beim Vertragshändler erledigt. Innen und außen sauber.

Aber auch keinen Vorbesitzer Bj.1908 :wink:

Das sind die besten Autos. Meinen Mercedes 200 hatte ich von einer alten Dame geerbt. Das Auto lief auch nach 28 Jahren noch bestens.

Ein Freund von mir fährt einen Mercedes SL 600 R129 von einem Herrn, der bei Verkauf deys Autos 92 war. Das Auto ist rundrum verkrazt, die Mechanik ist nach 150.000 Km wie neu gewesen. Das Auto hat nun 320.000 Km gelaufen und macht keinen Ärger. Das Nachlackieren der Kratzer kostet 2.000 DM. Der 12-Zylinder reagiert ausgesprochen empfindlich auf schlechte Wartung, daher war ein penibler Opi, der einmal jährlich zu Mercedes zum Service fuhr, hier eine gute Wahl…

Sorry, aber derlei schwarz-weiss denken hätte ich Dir nicht
zugetraut.

Auch ich habe eine dunkle Seite…

Sieh an, sieh an :wink:

Wir können nun diesen Loop noch 3 mal drehen.
Lassen wir es dabei.
Mir war nur wichtig, es erwähnt zu haben.

Dito.

Ich habe das erst letztens mit einem Hertz-Stationsleiter
diskutiert.
Auch er rät kategorisch vom Kauf eines Leihwagens ab.
Er hat die von mir geschriebenen Aussagen bestätigt oder
selbst getätigt.

Wenn er davon abrät wird er seinen Grund haben. Die BMW meines
Schwiegervaters stammten von Europcar.

…und dort mieten andere Leute…?

Scheinbar :wink:
Oder wir Fischköppe fahren anders?

Die Autos werden deutschlandweit eingesetzt.
Sonst würden die Wägen bei Euch im Norden ja ständig wegen Verkokung liegenbleiben…

Grüße,

Mathias