ich interessiere mich für ein KAMPA Haus aus dem Jahr 1983.
Die Herstellerbezeichnung lautet „Kampa Atelier WD , Typ 109, Raster 6“.
Hat jemand Erfahrungen mit derartigen Häusern und kann Angaben zu Qualität und Schwächen machen?
Stichwort Dämmung :
Das Haus ist größtenteils geklinkert. Unterhalb der Fenster befinden jedoch sich nur Holzelemte. Die Wandstärke der Aussenwände ist mit ca. 11 cm ziemlich schmal, die Klinker bringen nochmal 11 cm.
Wie ist das Haus gedämmt, bzw. wie ist der Aufbau der Aussenwände ( Holz ? ) ?
( Lt. Energieverbrauchskennwert lt. Energieausweis beträgt 173,2 kwh ohne Warmwasser ).
Hallo Rotte,
ich verfüge über keinerlei Erfahrung mit Fertighäusern der Fa. Kampa, sie gelten allerdings im allgemeinen als hochwertig.
Wenn Sie mir die Ergebnisse des Energieausweises mit den korrekten Bezeichnungn und den vollständigen Angaben zu den Werten nennen, kann ich Ihnen sagen, wie gut die Werte im Vergleich zu den heute geforderten sind.
Gruß aus Westfalen
Dipl.-Ing. Werner Kahlki
leider kenne ich mich mir alten fertighäusern nicht so aus - nur neue.
aber einfach energieausweis zeigen lassen, dann weiß man wo man dran ist.
und immer prüfen - ist neu bauen nicht billiger als gebraucht mit vielen heizkosten und sanieren.
ohne Anschauung vor Ort ist es kaum möglich, Aussagen zum Haus zu machen.
Ich kann kaum glauben, daß die Wandstärke außen nur 11 cm betragen soll. Sicherlich handelt es sich um 11er Holzständer, die dann in den Zwischenräumen gedämmt und von beiden Seiten beplankt sind.
Der Energieverbrauchswert ist nach heutigem Standard natürlich nicht berauschend.
Ich würde mich für genaue Details an die Firma Kampa wenden, die es nach deren Insolvenz so nicht mehr gibt, jedoch weitergeführt wurde. Generell ist es immer lohnenswert, ein paar Euro zu investieren und das Haus von einem Fachmann begutachten zu lassen, z. B. Sachverständiger, DEKRA etc.
Ich hoffe, ich konnte Ihnen ein bisschen weiterhelfen.
Viele Grüße
Jörg Kiel
JK TRAUMHAUS - Fertighäuser - Massivhäuser - Holzhäuser - Fachwerkhäuser
das ist schwer zu sagen. Fakt jedoch ist, dass die Fertighäuser von „früher“ mit den heutigen nicht vergleichbar sind.
Ich würde mit einem Sachverständigen eine Besichtigung machen und auf Basis seiner Meinung eine Entscheidung treffen.
Hallo Holger Schiffer,
ein Primärenenergiebedarf von 179,3 kWh (m2.a) ist für ein modernes Haus viel zu hoch. Möglich sind heute schon Werte von 60 und 40 kWH (m2.a).
Elektroheizungen müssen in den nächsten Jahren per Gesetz abgeschafft werden.
Sie müssen also bei diesem Haus die alte E-Heizung sehr teuer entsorgen und ein komplett neues System einbauen.
Verbrauchswerte von 24.000 kWh pro Jahr sind entschieden zu viel. Sie dürften bei 154 qm Nutzfläche höchsten bei ca. 9000 kWh liegen.
Mein Rat, lassen Sie die Finger von dem Haus.
Gruß aus Hagen
Dipl.-Ing. Werner Kahlki