Gebühren Abzocken von Behörden

!
Hi,

mal abgesehen davon, daß das Gestammel hier teilweise aufgrund der Rechtschreibfehler kaum zu lesen ist, möchte ich mal erwähnen, daß der Sozialhilfesatz in Deutschland oft sehr nah an dem liegt, was jemand MIT Arbeit verdienen würde.

Daß das Finanzamt an vielen Fällen nicht unmaßgeblich beteiligt ist, sei hier anhand eines Beispiels mal kurz erläutert: Eine Bau-Gruppe mußte inzwischen Insolvenz anmelden, weil das Finanzamt nicht bereit war, für Steuerschulden aus den Jahren 1990-1993 Ratenzahlung zu akzeptieren. Das führt aller Wahrscheinlichkeit zu rund 300 Arbeitslosen. Daß die in absehbarer Zeit keinen Job finden werde, und somit dem Arbeits-/Sozialamt auf der Pelle liegen werden, ist hinsichtlich der Situation auf dem Bau offensichtlich.

Gruß
Christian

Lösung Arbeitszwang!
Hi Barbara,

ich halte Deinen Vorschlag für eine gute Lösung, nur daß in Deutschland kaum jemand dazu bereit sein dürfte, das mit der notwendigen Konsequenz durch die Instanzen zu bringen. Da kommt bei vielen schnell wieder die Zwangsarbeiterproblematik zum Vorschein.

Im übrigen sei mal erwähnt, daß in meiner Heimatstadt (nicht aktuellem Wohnort) vor einiger Zeit einige Asylbewerber VON SICH AUS beschlossen, die Grünanlagen der Stadt zu pflegen, ohne Entlohnung wohlgemerkt. Wenn sich also ein Asylbewerber (die ja von vielen als DIE Sozialschmarotzer überhaupt angesehen werden) von selbst zu unbezahlter und gemeinnütziger Arbeit entschließen kann, sollte es doch wohl Langzeitarbeitslosen möglich sein, gegen Bezahlung vorübergehend einer nicht ausbildungsgerechten Tätigkeit nachzugehen.

Gruß
Christian

Es gibt so
viele Arbeitslose, die seit Jahren nicht mehr im Arbeitsleben
waren und vielleicht -sozusagen- „zu ihrem Glück“ gezwungen
werden müssen, weil sie von allein einfach nicht mehr
motiviert genug sind.

Beste Grüße,

Barbara

Moin Aaron,

Hi,

ne , das sind zwei Paar Schuhe,
wobei man Sozialismus auch philosophisch wissensch. usw. bezeichnen kann, du weißt doch Marxismus hatte doch schon erkannt, das der Soz. so wie er ihn betrachtete, niemals funktionieren kann, also
bei mir ist es einfach so, daß ich ein demokrat. freiheitl. und nach dem Gleichheits und Gerecht. Prinzip denkender Sozialist bin, ein bißchen philosophisch auch noch, so.
Wenn du das rein soziale anwenden willst, gemäß unserem Sozialrecht, das ist schon mal ne gute Richtung, aber ein bißchen fehlt hier noch an sozial gerechtem.
Tschüß

hi christian,

interessant, anylwerber DÜRFEN in d gratis kommunale einrichtungen pflegen??? hier in ö käme in diesem fall sofort das argumenten „lohndumping“ durch asylanten …

bei uns gab es mal eine (ganz kurze) diskussion über stundenweisen arbeitseinsatz von langzeitarbeitslosen im kommunalen bereich, der zur hälfte von den kommunen, zur hälfte vom arbeitsamt bezahlt werden sollte. ging nicht, lohndumping… *g*
ausserdem war den arbeitslosen die entfernung von hundstrümmerln nicht zuzumuten …

es gibt studien, dass langzeitarbeitslose überhaupt nicht mehr imstande sind, einen vollen arbeitstag durchzuhalten (ausser beim pfusch natürlich).

Hi,

mal abgesehen davon, daß das Gestammel hier teilweise aufgrund
der Rechtschreibfehler kaum zu lesen ist,

Lieber EXC:

  1. ich schreibe manchmal sehr schnell und habe keine Zeit, das Ganze nochmals zu lesen
  2. vielleicht hast du Problemen mit der neuen Rechtschreibung? denn soooo viele Fehler (und zwar TIPPfehler und nicht Rechtschreibfehler - kennst du den Unterschied?) habe ich nicht gefunden.
    Gruss (oder Gruß)
    Camilla

eigentlich wäre ein „Arbeitszwang“ (den wir ja früher hatten) eine richtige Lösung. Das problem ist unser Rentensystem.
Ein Beispiel: vor vielen jahren war ich selbst arbeitslos (da gab´s Betriebswirte wie Sand am Meer). Eines Tage bot mir das AA an, bei ihnen für eine überschaubare Zeit eine Büroaushilfarbeit auszuführen. Im erstem Augenblick wollte ich sofort zugreifen… bis ich genau nachrechnetze. Klar, weniger Geld als früher…kein Problem. Aber die Folge daraus wäre eine anschließend verminderte AL-leistung!!! Ich hätte mir durch meinen Arbeitwillen ins eigene Fleich geschnitten! Also habe ich dankend abgelehnt. Als ich dem personalbüro des AA die Gründe erklärte, nickte er und sagte, er würde auch so reagieren.
Grüße
Raimund

Hi Camilla,

keine Sorge, ich meinte nicht nur Dich. Wieso man einerseits soviel Zeit haben kann, hier lange Texte zu schreiben, aber nicht, um den geneigten Leser der Beiträge vor unnötigen Rätseln zu bewahren, ist mir nicht ganz klar. Daß sich hier mal ein Tippfehler einschleicht, ist ja nicht das Problem. Die Sachen, die mir aufgefallen sind, beruhen mit Sicherheit nicht auf den Irrungen und Wirrungen der Rechtschreibreform.

Gruß
Christian

  1. ich schreibe manchmal sehr schnell und habe keine Zeit, das
    Ganze nochmals zu lesen
  2. vielleicht hast du Problemen mit der neuen Rechtschreibung?
    denn soooo viele Fehler (und zwar TIPPfehler und nicht
    Rechtschreibfehler - kennst du den Unterschied?) habe ich
    nicht gefunden.
    Gruss (oder Gruß)
    Camilla

Hallo Raimund,

ich würde das auch wirklich nur als eine Maßnahme für wirklich Langzeitarbeitslose betrachten. Menschen, die ernsthaft nach Arbeit suchen - ich würde mal sagen so zwischen 1-6 Monaten Schonfrist kann man da vielleicht ansetzen- würde man damit sicher keinen Gefallen tun. Es soll ja niemand bestraft werden, sondern vielleicht ein Verantwortungsgefühl geschaffen/wiederhergestellt werden. Ansich war ja die ursprüngliche Idee der Sozialhilfe eine Netz zu schaffen, das Leuten die Möglichkeit gibt, wieder Fuß zu fassen im „produktiven Teil/Leben“ der Bevölkerung. Das ist heute aber oft ein Dauerzustand für einige geworden. Es gibt ja genug Sozialhilfeempfämger, die das schon seit zig Jahren sind, das ganze zu einem Lebensstil entwickelt haben. Da denke ich schon, dass es zumutbar ist ist, jemand auch zu Arbeiten zu bringen, auf die er keine Lust hat (vor allem, da es wahrscheinlich GAR KEINE Arbeit mehr gibt, die diese Menschen verrichten wollen.)

Beste Grüße,

Barbara

Meine Rede :smile: (o.T.)
O.T.

Hi,

mal abgesehen davon, daß das Gestammel hier teilweise aufgrund
der Rechtschreibfehler kaum zu lesen ist,

Diese Kritik stünde Dir zu, wenn Du ebenso gut Italienisch schreiben könntest wie Camilla Deutsch!

E.

Diese Kritik stünde mir NICHT zu, wenn ich nur Camilla gemeint hätte, was nicht der Fall ist. Hierzu vergleiche man meine Antwort auf ihr Posting.

Christian

Und bei Dir, Eckard, waren auch wieder zwei dabei (nach alter Rechtschreibung sogar drei), den Kommafehler nicht zu vergessen. :wink:

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

mal abgesehen davon, daß das Gestammel hier teilweise aufgrund
der Rechtschreibfehler kaum zu lesen ist, […]

hi,

vielleicht meinst du auch mich. sollte mir egal sein, weil es hier auf die inhalte ankommt. und wie sie sagte, schreibe ich auch vieles schnell dahin und lese aber nicht noch jeden beitrag durch. ich haette nie die zeit in fremden beitraegen nach fehlern zu suchen …

naja

auf eine weitere gute diskussionsrunde

shob

Hi,

das Problem ist nicht, daß ich nach Fehlern suche, sondern oft nach dem Sinn einzelner Sätze oder gar des ganzen Postings, weil aufgrund der Rechtschreibung selbiger im Dunkeln bleibt. Aber das scheint hier offensichtlich nicht zu interessieren. Ist ja im Prinzip auch egal, dennoch werden gelegentliche Kommentare nicht unterbleiben.

Wenn es Dir und anderen so sehr um den Inhalt geht, wundere ich mich allerdings, daß auf den restlichen Inhalt meines Postings bisher noch niemand geantwortet oder sonstwie reagiert hat.

Gruß
Christian

vielleicht meinst du auch mich. sollte mir egal sein, weil es
hier auf die inhalte ankommt. und wie sie sagte, schreibe ich
auch vieles schnell dahin und lese aber nicht noch jeden
beitrag durch. ich haette nie die zeit in fremden beitraegen
nach fehlern zu suchen …

naja

auf eine weitere gute diskussionsrunde

shob

Wenn es Dir und anderen so sehr um den Inhalt geht, wundere
ich mich allerdings, daß auf den restlichen Inhalt meines
Postings bisher noch niemand geantwortet oder sonstwie
reagiert hat.

hi nochmals,

naja, ich fand es ist halt so. das ist unser verrottenes system. da geht nichts über die gesetze … leider, was soll man dazu noch sagen? sicher: resignation ist schlecht, aber mehr als den betroffenen mut zusprechen bleibt wohl nicht…

shob

Du darfst …

Und bei Dir, Eckard, waren auch wieder zwei dabei (nach alter

Rechtschreibung sogar drei), den Kommafehler nicht zu
vergessen. :wink:

… alle Fehler die Du findest gern behalten! Und hier noch ein paar Kommata, falls Du irgendwo einmal eines vermißt. ,

Grüße an Herrn Beckmesser!
Eckard

Muß ich den kennen?

Und bei Dir, Eckard, waren auch wieder zwei dabei (nach alter

Rechtschreibung sogar drei), den Kommafehler nicht zu
vergessen. :wink:

… alle Fehler die Du findest gern behalten! Und hier noch
ein paar Kommata, falls Du irgendwo einmal eines vermißt.
,

Wer ist Herr Beckmesser?

Gruß
Christian

Wer ist Herr Beckmesser?

Um hiermit Deine Allgemeinbildung kostenfrei zu erweitern:
Beckmesser ist eine Gestalt aus Wagners „Meistersingern“ und bezeichnet einen kleinlichen Kritiker.
E.

Sehr freundlich.

Wer ist Herr Beckmesser?

Um hiermit Deine Allgemeinbildung kostenfrei zu erweitern:
Beckmesser ist eine Gestalt aus Wagners „Meistersingern“ und
bezeichnet einen kleinlichen Kritiker.
E.

Aha, vielen Dank. Weiterer Kommentar überflüssig, obwohl es noch viel zu sagen gäbe, insbesondere über die Bedeutung von :wink:.

Christian

P.S.
Herzlichen Glückwunsch: 0 Fehler

Hi!

Ich bin Deiner Meinung!

Zwar glaube ich nicht, daß jemand mit 150` DM p.a. reich ist (schließlich bleibt ihm ja kaum was), aber prinzipiell sehe ich die Kluft zwischen den paar Superreichen und der verarmten Bevölkerung auch nicht.

Wir entwickeln uns zweifellos in Richtung einer Zweiklassengesellschaft. Nur sind die beiden Klassen m.E. einzuteilen in Gutsieuierte und Reiche auf der einen und in die untere Mittelschicht auf der anderen Seite.

Die erste Gruppe ist bereits sehr stark und erfährt stetigen, regen Zuwachs. Schließlich studiert ein großer Teil der jungen leute hier und will auch überurchschnittlich verdienen.
Das sich Absetzen aus der Solidargemeinschaft (private KV, Steuerhinterziehung über die Schweiz u.s.w.) ist dann nur noch ein logischer Scghritt, der heute schon längst nicht mehr nur Zahnärzten mit zu viel Bargeld vorbehalten ist.

Die anderen haben eben Pech gehabt und müssen sich mit den in den nächsten 20 Jahren zwangsläufig schwindenden staatlichen Leistungen zufrieden geben. Dafür mü+ssen sie ja auch kaum noch was tun (sh. 35 h Woche u.s.w.).

Richtig schlecht wird es dabei allerdings keinem gehen. Und das ist der Knackpunkt. Wir jammern eben auf hohem Niveau und wer das Maul am weitesten aufreißt bekommt etwas, die anderen guckenm in die Röhre.

Allein das ist überhaupt der Grund, warum die Schweizer nicht allesamt auf der Alm sitzen und Kühe hüten.

Darüber sollte man mal nachdenken.

Grüße,

Mathias

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Camilla,

Ich weiss genau, was man in Deutschland im Gegensatz zu
anderen Länder von Staat hat. Nichtsdestotrotzist in
Deutschland nicht alles soooo gut.

Leider nicht. Vor allem für den normalen Arbeitnehmer ist die Situation aufgrund der hohen Abgabenlast eher unerfreulich. Und der ist mit allemal wichtiger als jemand, der sich selbst nicht ernähren kann. Das Leben ist nunmal hart.
Klar soll hier niemand verhungern. Aber was mir allein in meiner Heimatstadt München, wo ja das Problem Sozialhilfe ein eher seltenes ist, bereits begegnet ist, spottet jeder Beschreibung. Am allerliebsten sind mir persönlich ja die alleinerziehenden Mütter mit 3,5 Zimmer Wohnung auf Staatskosten, die ja achso gefordert sind und natürlich keinesfalls auch nur einen Halbtagesjob machen können.
Aber natürlich gestehe ich Euch auch andere Favoriten zu. Wie wär´s mit dem Kollegen, der sich jedesmal, wenn das Arbeitsamt ihn zu einer Firma schickt, sich definitiv nur den Stempel holt und danach mit seinen 35 Jahren in die Kneipe schlappt und säuft?

Solchen Leuten, und das sind nicht wenige, könnte man ruhig etwas Dampf machen, um die Leute, die wirklich etwas tun und ihre Verantwortung übernehmen, deutlich(!) zu entlasten.

Ausserdem ist es in allen
westlichen Ländern schon so (in den östlichen ist es schon
längst), dass die Kluft zwischen Armen und Reichen immer
grösser wird. Ich glaube, das kann man gar nicht bestrieiten.

Natürlich nicht. Nur ist in D keiner richtig arm, außer er will es so.
Ein normaler Arbeitnehmer in Venezuela lebt „schlechter“ als ein deutscher Sozialhilfeempfänger.
Mit dem weiteren Unterschied, daß der Venezolaner sich nicht beschwert…

Diese Kluft ist übrigens ganz normal und m.E. völlig o.k. und gesund. Wären alle gleich, gäbe es kein Initiative und alles verarmt, sh. DDR.
Wer was tut, soll auch was verdienen. Daß er sich dadurch abhebt, ist o.k. für mich.

Übrigens: ich war auch mal arbeitslos und mir ist es auch
passiert, dass ich einen Job oder den anderen nicht angenommen
habe. Mánche angebotenen Arbeitsstellen waren nicht für mich
geeignet - und manchmal ist es doch nicht so gut, den ersten
Job anzunehmen, um kurz danach wieder arbeitslos zu werden.

Keine Frage.
Nur muß bei der Entscheiduung immer der Gedanke mitspielen, daß bis zum Abschluß eines neuen Arbeitsvertrages auf Kosten der Allgemeinheit gelbt wird und man somit nicht erst auf den Traumjob warten darf!

Man will doch langfristig eine Stelle bekommen. Arbeitslos zu
sein ist für die meisten Menschen sehr demütigend, glaube mir,
und man kann mit dem Geld nicht soooo gut leben (kannst du dir
vorstellen, wie man in einer Stadt wie München - Mieten: ca,
DM 25,- pro qm - mit 1.000 Dm monatlich lebt?). Dazu ist zu
sagen, dass man dafür (und zwar alle, auch diejenigen die nie
arbeitslos sein werden) ziemlich höhe
Arbeitslosigkeits-Beiträge bezahlt.

Frag mal den durchschnittlichen Studenten, wie er das macht. Um den schert sich auch keiner.

Ich möchste auch darauf hinweisen, dass in diesem Sozialstaat
manche Leute vom Finanzamt tatsächlich in die Ruine getrieben
werden (das FA kennt nichts, glaub mir - und wenn du willst
kann ich konkrete Beispiele machen), damit, zum Beispiel,
unsere Politiker von Bonn nach Berlin umziehen können. Das
passt mit dem Sozialstta nicht ganz zusammen, oder?

Kein Thema.
Ist nur kein grund, den anderen, die ebenfalls dieses Problem haben, unnötig auf der Tasche zu liegen.

Naja, abgesehen von all diesem, kann ich dir bestätigen, dass
es den Menschen in anderen Ländern nicht besser geht.

Eben.

Gruß,

Mathias