Hallo zusammen,
ich würde mal gerne eure Meinung zu der Gebührenpolitik der Sparkasse erfragen.
Diese wollen nach meiner Meinung die Unsumme von 250€ für die Abtretung einer Grundschuld von 25000€ an eine andere Bank haben. Da die Sparkasse Siegelberechtigt ist sind Notartermine überflüssig. Vor ca. 5 Jahren haben die sich dafür noch 120 € verlangt.
Wenn ich im Internet suche sehe ich oftmals Gebührenrechner die auch auf ca. 120 -150 € max. kommen bei Summen bis zu 150000€.
Ich halte diese Gebühr für total überteuert und Wucher, oder wie seht ihr das und was kann man dagegen machen ?
danke
Hallo Axel,
übernähme ein Notar den Entwurf der Abtretungsurkunde und deren Vollzug, fielen hierfür knapp 100,-- € Gebühren an. Hinzu kommen bei den nicht öffentlich-rechtlichen Instituten Bearbeitungsgebühren, die oft um 100,-- bis 150,-- € liegen. Scheinbar nutzt die SK den Vorteil, keinen Notar mit der Unterschriftsbeglaubigung betrauen zu müssen, dazu aus, dessen Gebühren in die eigene Tasche zu stecken. Man will es dem wechselwilligen Kunden offensichtlich so teuer wie möglich machen. Halte ich zwar für unverschämt, aber vermutlich legitim, insbesondere wenn diese Praxis durch die Gebührentabelle der SK gedeckt ist. Schau doch dort einmal rein.
Freundliche Grüße
wolle
Hallo Wolle,
schönen Dank erst mal für die Antwort. Ich habe bis jetzt vergeblich versucht eine Gebührentabelle für diese Sachen zu bekommen. Selbst auf einer Hauptstelle mußte man das telefonisch erfragen. Eine Tabelle wollte und konnte man mir nicht geben. Ich habe mich jetzt an die Schlichtungsstelle der Sparkassen gewandt.
Ganz lustig war die Auskunft auf der Hauptstelle als ich dort nach den Kosten in gleicher Sache frage. Die Antwort war… 100€ und nicht mehr. Fragt sich wer da welche Tabelle nimmt???
bis dann
mfg
axel
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