Hallo,
mal eine kurze Frage zu o.g. Thema.
Meine Freundin ist der Meinung, das während der beiden Weltkriege die Geburtenrate bei männlichen Nachkommen erheblich gestiegen ist - quasi als Ausgleich für die während den Kriegen gefallenen Männern.
Ist das wirklich so? Und gibt es irgendwo wissenschaftliches Material darüber?
mal eine kurze Frage zu o.g. Thema.
Meine Freundin ist der Meinung, das während der beiden
Weltkriege die Geburtenrate bei männlichen Nachkommen
erheblich gestiegen ist - quasi als Ausgleich für die während
den Kriegen gefallenen Männern.
Ist das wirklich so? Und gibt es irgendwo wissenschaftliches
Material darüber?
Nein, ist nicht so! Du kannst doch nicht so präzise steuern, ob du ein Mädel oder einen Jungen kriegst! (damals zumindest…)
Schau dir mal die Alterspyramide der deutschen Bevölkerung an:
Die Geburtenrate sank während beider Weltkriege.
Der Grund: Männer an der Front = Kinder können nur während des Fronturlaubs gezeugt werden (Ausnahmen bestätigen die Regel). Nach dem Krieg gab´s erstmal jedesmal zu wenig Männer, nach dem 1.WK kam noch Hunger und Weltwirtschaftskrise dazu. Folge: Wenig(er) Kinder.
Nach dem 2.WK machte sich Ende der 40er in Ost und West Euphorie breit, folglich gab´s mehr Kinder; bis zum Pillenknick hast du ab den 50er Jahren wieder eine annähernd normale Bevölkerungsentwicklung.
Danke - hab eine umfangreiche Statistik über die Entwicklung 1946 - 1950 gefunden und bin jetzt schlauer. Hab das sowieso nicht so recht geglaubt, aber wer weiss schon was für Spiele die Natur treibt.
Doch
Doch, es gibt darüber Untersuchungen, auch über das Geschlecht der Neugeborenen. Ich habe sie gerade nicht im Kopf (Ausser der Untersuchungen von Frau Vaerting, aber das ist schon fast ein Jahrhundert alt.) Alles weitere in direkter Mail, wenn du mich anmailst.