Ums mal freundlich zu formulieren, wenns um vor1945 geht, dann findet man nichts zur Geburtszeit in den Standesamtsunterlagen (dort finden sich nur Tag, Monat, Jahr, manch einer aus der Zeit weiß ja nicht mal das genau, ansonsten Angaben zu den Eltern, zT. auch mit Religionszugehörigkeit), Allenfalls in den Unterlagen des Krankenhauses, sofern denn überhaupt im Krankenhaus geboren (war damals nicht selbstverständlich).
Insgesamt sollte sich die Person eher damit abfinden, dass die geburtsUHRzeit zum Zeitpunkt ihrer Geburt ziemlich das letzte war, um das man sich irgendwie gesorgt hat und das auch nur, wenn diese für irgendwen von relevanz gewesen wär, also wenn der Vater zB. Astrologe war.
Ich vermute mal, dass die Zeit für eine Astrologische Geschichte gebraucht wird, und da ist das Nachforschen den Aufwand nicht wert, denn vermutlich wird man nichts dazu finden. Hätte man früher schon die Eltern nach fragen sollen, die haben vielleicht ja mal was gesagt, wie „war ne rauhe Nacht“ oder so, dass man es besser eingrenzen kann, aber genau wird man es nicht hinbekommen.
Wenn es gar um die Jahrhundertwende oder davor war, dann ist als „Geburtstag“ oftmals nicht der echte Geburtstag vermerkt, sondern das Taufdatum. Hilft einem dann noch weniger weiter…oder es werden beide Daten parallel gehandhabt, wobei man nur wenn man beide kennt, wirklich sehen kann, was Geburt und was Taufe war.
Irgendwie haben die früheren Astrologen, die noch mit der Hand rechneten nicht so einen terz drum gemacht, als die heutigen PC-Fütterer.
Gruß Susanne