Hallo Nicole !
„Da ist ja nun doch etwas Religion und Wissenschaft gemischt und was man daraus macht ist auch mehr ein Produkt der inneren Einstellung zum Fragenkomplex. So will ich denn auch wirklich nicht Rosinen picken, nur zu einigen Stuecken meiner privaten, humorvoll gemeinten, Ansichten von mir geben.“
Hallo!
Mir kam ein Gedanke…
Was sagt eigentlich die Religion dazu, dass im Urstadium
(fast?) alle Lebewesen weiblich sind? Wissenschaftlich
gesehen.
„Wissenschaftlich gesehen ist nichts bewiesen. Der Mensch tauchte in den letzten 5 Minuten, der Erdgeschichte, auf und die Wissenschaftler haben noch nicht mal eine Schramme, ins Wissen um die Natur, geritzt. Und auch die Wissenschaft macht schon mal fehlerhafte Aussagen. Hat sie nicht mal behauptet, dass das Universum sich NICHT ausdehnt. (Albert Einstein)
Bevor die ersten weiblichen Lebewesen auftauchten muessen sie also Zwitter gewesen sein. Und in dem Augenblick wo sie weiblich wurden, muessen auch maennliche da gewesen sein - zur gleichen Zeit - denn sonst haetten sie sich ja schwer vermehren koennen. Denn ohne maennliche Artgenossen haetten sie ja wieder Zwitter sein muessen. Selbst bei der reinen Zellteilung bin ich mir sicher, wurde der Begriff „Mutterzelle“ verwendet, da zu dieser Zeit schon der Umstand der Geburt mit der Mutter verbunden wurde.“
Die Frau wird ja immer als ‚zweiter Versuch‘ hingestellt, und
das der blutige Bringer des Lebens aus diesem Grund das
Nachsehen hat, und ihre ‚Sünde‘ jahrhundertelang ausbaden
durfte, muss.
(Ich denke, ihr wisst was ich meine, keine Rosinenpickerei
bitte.)
„Da lese ich nun meine Biebel jeden Tag und habe nichts von einem „zweiten Versuch“ gefunden. Aber ich fand etwas von „einer Gefaehrtin fuer Adam“, da der Junge sich doch recht alleine fuehlte. Genausowenig fand ich etwas ueber „ihre Suende“,denn beide wurden aus dem Paradis vertrieben. Und das mit dem Kinder bekommen kahm ja auch erst dann, weil Gott ihnen die Unsterblichkeit nahm. Aber in diesem Punkt kann ich auch falsch liegen, denn es ist nicht geschrieben was die Beiden so des Nachts im Paradis trieben.“
[Anmerkung: das ist rein Religiös gesehen! Ich möchte keine
Feminismus Diskussion aufrollen! Sicher gibt es auch
Religionen, wo die Frau anders angesehen wird; ich beziehe
mich auf das Christentum]
„Da lesen ich nun auch in der Biebel etwas von Achtung gegenueber der Ehefrau, der Mutter, kurz gesagt der Weiblichkeit. Leider wird von manchem, beider Geschlechter, dies gerne ueberlesen - doch wer kann dem Buch, der Idee, die Verantwortung dafuer geben ? Haengt das nicht vom Leser ab und was er daraus macht. Oh ja, da sind auch Anordnungen wie sich Mann und Frau im Gottesdienst verhalten sollen, wer was, etc., im taeglichem Leben. Auch ich denke, so manche sind recht veraltet, und auch ich unterstuetze weibliche Priester und so manche Reform. Ich denke, die Religion selbst ist nicht das Problem, mehr das Festhalten an erstarrten Bildern.“
Wäre aus diesem Grund nicht der mit allen Vorzügen bestückte
Mann von seinem ‚Thron‘ zu stossen?
„Ich bin ja nun solch ein „mit allen Vorzuegen“ bestueckter. Mir hat nur noch niemand erklaeren koennen was diese Vorzuege sind. Und ich meine logisch ! Wem soll ich die Schuld geben als Junge geboren zu sein ?
Naja, und soweit ich die Welt verstehe unterliege auch ich biologischen, wissenschaftlichen, Gesetzen und ich denke am Ende waere niemand so recht gluecklich ueber eine Retorten-Genetische Loesung. Ach ja, das Leben ist nicht fair - aber das hat noch nicht mal die Biebel behauptet.
Nebenbei, wenn da jemand auf einem Thron sitzt dann muss ihn da jemand hochgeholfen haben. Und wenn er es selbst machte kann ich nur ueber ihn lachen. Weihraeuchere niemals Dir selbst, so denke ich.“
Kein Weibchen - kein Leben - und viele Männchen bringt die
Natur nur hervor, um den Artbestand auch gut abzusichern in
Notzeiten?
Grüsse,
Nicole
Kein Maennchen - kein Leben - denn dann gibt es ja auch kein Weibchen sondern nur Zwitter. Und wenn wir den so allmaechtigen Zahlen glauben duerfen, dann sind da mehr Maedchen als Jungen auf diesem Planeten. Womit dann wohl der letzte Teil des Satzes aus der Runde faellt.
Die Frage ist nicht was die Religion sagt; was die Wissenschaftler sagen und was wir daraus schliessen. Die Frage ist, wie wir miteinander umgehen. Wenn wir doch nur den einen Satz, der Biebel, in unserem taeglichen Miteinander umsetzen wuerden : „Liebe Deinen Nachbarn wie Dich selbst“ - wie mag wohl unsere Welt aussehen ?"
Mit ganz lieben und herzlichen Gruessen,
Inuxina