Gedanken

Jetzt ist es eine Woche her,
dass meine Mieze von mir ging.
Was ist die Welt so öd’ und leer,
die Lebenslust ist auch gering.

Elf Jahre lang hatten wir Spaß,
wir blödelten fast jeden Tag;
und dadurch kam, dass ich vergaß,
dass irgendwann sie nicht mehr mag.

Urplötzlich wollte sie nicht fressen
und spielte nicht mehr wie gewohnt;
den Tierarzt hatte ich vergessen.
Ein Fitness-Check hätte gelohnt.

Und als ich hastig mit ihr dann
zur Tierärztin am Orte fuhr,
die Zeit im Wartesaal verrann
und ständig blickte auf die Uhr…

… da ahnte ich, was vor uns lag,
sie hatte Gelbsucht und war schwach.
Der Lebertest bracht’s an den Tag:
Es gibt nur noch die Zeit danach.

traurig
®

Hallo trauriger Richard

Ja, eine recht schwere Last… Was bleibt, ist
die Trauer und das Bedauern über ein Versäumnis.
Also trauere und weine wenn Du magst und kannst.
Mit das Beste, was wir tun können ist, aus unseren
Leben zu lernen. Dann rückt auch wieder ‚die Zeit
davor‘ in den Vordergrund Deiner Erinnerungen.
Du hast mein aufrichtiges Mitgefühl und ich denke
an Dich und Deine Mieze…

Liebe Grüße, Yndigo

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Es tut mir so leid für Dich…
Aber es bleiben Dir die schönen Erinnerungen an und mit Deiner Mieze.
Liebe mitfühlende Grüße
eve

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Hallo Richard,

tut mir leid für dich und deine Samtpfote…

Finde auch daß richtiges trauern wichtig ist. Die blöden Sprüche mit sich zusammen reißen verschleppen die Trauer nur und verhindern eine Heilung.

Mach dir nicht zu große Vorwürfe, wir alle neigen dazu zu denken, wenn ein Tier frißt und munter ist, daß alles ok ist.

Ich persönlich glaube auch an sowas wie eine Lebensspanne, wenn sie abgelaufen ist stirbt der Mensch oder das Tier. Also wäre es nicht die Gelbsucht gewesen, wäre sie vielleicht unter ein Auto gekommen bzw. hätte ihr noch geholfen werden können.

Mit traurigen Grüßen
Christine