Hi Nic!
Unser Körper ist ein rein biologisches System. Noch kein
Fachkundiger konnte die Seele in ihm entdecken. Es muss
demnach etwas mit Hirnarealen zu tun haben, die in bestimmten
Verknüpfungen miteinander agieren. Werden bestimmte Synapsen
und Botenstoffe aktiv, kann das zu bestimmten Reaktionen und
Empfindungen führen.
Nun stellt sich die Frage, was geschieht mit diesen Strukturen
nach dem Tode? … sie wären nach dieser Schlussfolgerung
ebenfalls hin? Es gibt Fragen, für die es keine abschließende
Beurteilung gibt und dafür helfen uns die Religionen. Je
verhelfen und sich dann wieder zu verabschieden.(Literatur der
Sterbeforscherin Kübler-Ross).
Aha - „ein rein biologisches System“
Und
Aha - die Elisabeth Kübler-Ross ist in deinen Augen also eine kompetente Persönlichkeit.
Dann laß uns mal über sie sprechen.
Was hat sie denn so alles getan? Sie wurde 1927 in der Schweiz geboren und lebte später in Amerika. Sie war Ärztin, später Psychiaterin, auch Buchautorin. Sie hat sich später als „Sterbeforscherin“ gesehen, hat sich durch ihre Arbeit mit Sterbenden weltweites Ansehen erworben. Dann müsste sie ja so einiges wissen und nicht nur glauben.
Sie hat in den USA ein Therapiezentrum für die ersten Aidskranken aufgebaut und war seltsamerweise gerade deshalb umstritten und wurde deswegen sogar bekämpft.
Ich würde gerne ein paar Sachen aus ihrer Autobiographie „Das Rad des Lebens“ zitieren:
„Bis dahin hatte ich überhaupt nicht an ein Leben nach dem Tod geglaubt, aber unsere Forschungsergebnisse waren so überzeugend, dass sie keine Zufälle oder Halluzinationen sein konnten.“
Wieder Aha - diese hochintelligente, studierte und lebenserfahrene Frau redet also von „Forschungsergebnissen“ - nicht von „Glauben“.
Sie erzählt über Befragungen zu Nahtoderlebnissen:
„Man versicherte uns, dass die Todeserfahrung frei von Schmerzen war, und die Leute berichteten uns auch, dass sie nicht mehr zurückkehren wollten. Nachdem sie „drüben“ von ihren Angehörigen oder von Geistführern empfangen worden waren, reisten sie an einen so tröstlichen Ort, dass sie dort bleiben wollten. Sie mussten zur Rückkehr überredet werden.“
Spätestens jetzt wirst du oder andere die soweit gelesen haben sagen…„wieder ein Esotheriker, der soll sich doch in’s Esotherik-Brett verpissen.“ Aber ich betone, ich zitiere hier ja nur eine Ärztin, Psychiaterin, Wissenschaftlerin, von der, wenn man von ihr ein Fernsehinterview gesehen hat, man sagen muss, dass sie hochintelligent war und sicher alle Tassen im Schrank hatte.
Also weiter…
In Verlauf ihrer Befragungen sagte sie „Leider gab es immer mehr Dinge, die ich meiner Familie nicht erzählen konnte.“ , weil man sie wohl für „spinnert“ oder heute eben als „Esotherik-Tussie“ abgetan hätte.
Sie sagte auch… „Das Leben entfaltet sich chronologisch, während die Lektionen dann kommen, wenn man sie braucht…Wenn man bereit für mystische Erfahrungen ist, wird man sie machen. Wenn man offen ist, wird man seine eigenen spirituellen Begegnungen erleben.“
Sie hat ihre spirituellen Erfahrungen relativ spät in ihrem Leben gemacht. Und sie hat diese auch der Öffentlichkeit lange verschwiegen. Wohlwissend darüber, dass einem die Öffentlichkeit deswegen gerne als geisteskrank abstempelt.
Darf ich nochmal deinen Satz wiederholen?
Unser Körper ist ein rein biologisches System. Noch kein
Fachkundiger konnte die Seele in ihm entdecken.
Elisabeth hat geschrieben: „…Seit dem Besuch von Frau Schwartz wußte ich, daß man nicht einfach etwas ausschließen konnte, nur weil man keine Erklärung dafür hatte.“
Auch hat sie offenbart:
„Ich war davon überzeugt, dass jeder Mensch von einem Geistführer oder einem Schutzengel behütet wurde…ich fühlte mich von etwas Stärkerem geführt.“
Und dann erzählt sie eine Geschichte:
„…und fuhr zu einer Wiese am Waldrand, fand dort eine Lichtung vor einer sanften Erhebung und setzte mich nieder…Auf dem Film in der Kamera waren noch drei Bilder übrig…Beim ersten nahm ich den Hügel mit dem Wald im Hintergrund ins Visier. Vor dem zweiten rief ich mit lauter, herausfordernder Stimme: „Wenn ich wirklich einen Geistführer habe und du mich hören kannst, zeige dich auf dem nächsten Bild!“ Dann drückte ich auf den Auslöser…Im Hotel packte ich die Kamera wieder ein und vergaß mein Experiment…Ungefähr einen Monat später wurde ich plötzlich wieder an dieses Erlebnis erinnert…ärgerlich erklärte mir mein Mann, daß es um jene teure Kamera ging, die er sich geliehen und mir in Virginia anvertraut hatte. „Du musst sie doch benutzt haben“, schimpfte er. „Ich habe die Fotos entwickeln lassen, und da ist ein Bild am Ende, das doppelt belichtet wurde. Der verdammte Apparat könnte kaputtgegangen sein.“…Wenn ich die Bilder nicht mit eigenen Augen gesehen hätte, so würde ich das, was darauf zu sehen war, nie geglaubt haben. Die erste Aufnahme zeigte die Lichtung und den Wald. Auf der zweiten war genau die gleiche Szenerie abgelichtet, aber im Vordergrund stand ein hochgewachsener, muskulöser, stoisch dreinschauender Indianer mit über der Brust gekreuzten Armen. Mit ernstem Gesicht blickte er direkt in die Kamera, und er schien keineswegs zum Spaßen aufgelegt.“
Später im Buch beschreibt sie ab und zu wie sie lernte sich mit ihrem Geistführer zu unterhalten.
Ist sie in deinen Augen jetzt immernoch eine kompetente Persönlichkeit (bei der so mancher auf die Idee hätte kommen können sie für den Friedensnobelpreis vorzuschlagen)?
Oder sagst du vielleicht „ich kann eine spirituelle Welt nicht ausschließen, nur weil ich sie nicht erklären geschweige denn sehen kann.“
Mit freundlichen Grüßen
Forrest