Zur Herleitung der Zeitdilatation, werden in den gängigen Lehrbüchern oft Lichtuhren herangezogen. Hat sich schonmal jemand überlegt, was passiert, wenn diese Lichtuhren hinfallen und das Licht dann in Bewegungsrichtung bzw. nach Reflektion entgegen der Bewegungsrichtung läuft ? Na gibts dann immer noch Zeitdilatation ?
Tolle Erkenntnisse zu diesem Gedankenexperimenten gibts auf:
Die Länge der liegenden Lichtuhr ist lorentzkontrahiert
Die Uhren eines bewegten Bezugssystems sind nicht synchron, sie gehen nach je weiter man in Bewegungsrichtung blickt. Deshalb darf der Mechanismus der Lichtuhr keine Ausdehnung in Bewegungsrichtung haben, da sonst nicht klar ist, für welchen Ort die Uhr denn jetzt die Zeit anzeigt.
Diese Probleme umgeht man, indem man die Lichtuhr senkrecht zur Bewegungsrichtung betreibt, was dann ja auch die richtige Formel für die Zeitdilation ergibt.
Tolle Erkenntnisse zu diesem
Gedankenexperimenten gibts auf
Auch mutig, eine falsche Herleitung als „tolle Erkenntnisse“ zu verkaufen…
Die Uhren eines bewegten Bezugssystems sind nicht synchron,
sie gehen nach je weiter man in Bewegungsrichtung blickt.
Deshalb darf der Mechanismus der Lichtuhr keine Ausdehnung in
Bewegungsrichtung haben, da sonst nicht klar ist, für welchen
Ort die Uhr denn jetzt die Zeit anzeigt.
man kann schon eine Lichtuhr betrachten, die sich in Richtung des Lichtstrahls bewegt - es ist nur ein wenig mühsam und man verrechnet sich leicht, wie der OP bereits demonstriert hat.
Die Länge der liegenden Lichtuhr ist lorentzkontrahiert
Eben das hab ich nicht vergessen. Selbst wenn die Uhr Lorentzkontrahiert wäre, würde sich für den Lichthin- bzw. Rückweg eine andere Wegstrecke ergeben, womit der zeitliche Verlauf aus Sicht eines ruhenden Systems in keinem Falle einer senkrechten Uhr gleichkäme (kontra Zeitdilatation)
Die Uhren eines bewegten Bezugssystems sind nicht synchron,
sie gehen nach je weiter man in Bewegungsrichtung blickt.
Deshalb darf der Mechanismus der Lichtuhr keine Ausdehnung in
Bewegungsrichtung haben, da sonst nicht klar ist, für welchen
Ort die Uhr denn jetzt die Zeit anzeigt.
Es handelt sich hier nicht um Uhren! Es ist eine Lichtuhr bzw. ein Inertialsystem, welches Aussagen über die Zeit machen soll. Angenommen ein ähnlicher Mechanismus steuere die Zeit zB in Atomen, dann gilt die Formel für die Zeitdilatation in jedem System - egal welchen Aufbau das System hat. Es geht hier darum, wie eine solche Uhr Aussagen über die Zeit machen könnte…
Diese Probleme umgeht man, indem man die Lichtuhr senkrecht
zur Bewegungsrichtung betreibt, was dann ja auch die richtige
Formel für die Zeitdilation ergibt.
Genau - die SRT umgeht bestimmte Probleme. Sie erfindet Experimente, die Ihre eigene Theorie stützen. Wenn eine Uhr nur dann richtig funktioniert, wenn sie zur Bewegungsrichtung einen speziellen Winkel (senkrecht) einnimmt, dann ermitteln wir die Zeit richtungsselektiert - völlig unphysikalisch.
Tolle Erkenntnisse zu diesem
Gedankenexperimenten gibts auf
Auch mutig, eine falsche Herleitung als „tolle Erkenntnisse“
zu verkaufen…
ob die Erkenntniss so falsch ist, wird hoffentlich noch diskuttiert werden können. Wenn nicht deine Auffassung letztendlich etwas voreilig war
man kann schon eine Lichtuhr betrachten, die sich in Richtung
des Lichtstrahls bewegt - es ist nur ein wenig mühsam und man
verrechnet sich leicht, wie der OP bereits demonstriert hat.
na dann rechne mal…
nimm eine waagerechte Uhr, nimm an sie sei lorentzkontrahiert und berechne aus Sicht eines ruhenden Systems die Zeitanzeige bei Einteffen des Lichtsrahls und dann, wenn der Strahl nach Reflektion wieder am Ursprungssort ankommt. Na, kommt da Zeitdilatation heraus?
Die SRT beruht auf Erkenntnissen aus der Fehldeutung des Michelson-Morley Experimentes. Es ging um den Nachweis eines im absoluten Raume ruhenden Äthers - der als Medium für elektromagnetische Wellen dienen sollte. Diente das Nullresultat vielleicht als Hinweis für den Teilchencharakter des Lichtes (Photonen)? Unterstellt man, dass Licht aus Photonen - (also Masse) besteht wäre der Michelson Versuch zu deuten gewesen. Er gehörte damit nicht zum Bereich optischer Versuche -sondern zu den mechanischen !!! Und das mit allen Konsequenzen die dazugehören…
nimm eine waagerechte Uhr, nimm an sie sei lorentzkontrahiert
und berechne aus Sicht eines ruhenden Systems die Zeitanzeige
bei Einteffen des Lichtsrahls und dann, wenn der Strahl nach
Reflektion wieder am Ursprungssort ankommt. Na, kommt da
Zeitdilatation heraus?
ja, die kommt da ohne Wenn und Aber heraus. Die Rechnung ist einfach und paßt auf zwei DIN-A4-Seiten. Warum hast Du sie nicht schon längst selbst durchgeführt?
Nun, ohne gleich klein beigeben zu wollen - aber hättest du die Freundlichkeit mir diese mal zu schicken. Nichts für ungut - aber bevor ich noch Jahrelang an meiner Rechnung rumwüte - kläre mich doch bitte auf. Schick mir doch das ganze als Word Datei oder so. Du würdest mich überglücklich machen, wenn du mir an der Stelle beweisen könntest, dass Einstein Recht hatte. Email bitte an: [email protected]
Ich könnte mich dann beruhigt zurücklehenen und den leuten die Physik überlassen, die ein Studium in Kauf genommen haben - und endlich das machen was ich wirklich kann - Computer programmieren und reparieren.
wenn du mir das beweist nehme ich meine Seite www.schmitzit.de/SRT.html sofort wieder aus dem Netz - versprochen.
Gruß
Torsten
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Mein 2. Kritikpunkt war falsch: Es schon klar, für welchen Ort die liegende Lichtuhr die Zeit anzeigt, nämlich für den Ort des Start- und Zielspiegels, da die hier schließlich die beiden Referenzereignisse der Uhr stattfinden.
Mein 1. Kritikpunkt bleibt allerdings. Man muss die Lorentzkontraktion berücksichtigen und damit ergibt sich dann auch die richtige Formel für die Zeitdilatation:
Sei y=1/Wurzel(1-v²/c²)
>
Im Ruhesystem der Lichtuhr ist die Zeitdauer des
Signals, um die Strecke L hin und wieder zurück
zulaufen:
>
t=2L/c
>
Aus der Sicht des Beobachters, der sich mit v
relativ dazu beweget, ist die Strecke L
lorentzkontrahiert L'=L/y. Hier beträgt die
Zeitdauer des Signals:
>
t' = L'/(c-v) + L'/(c+v)
= L' \* (2c/(c²-v²)
= (2L'/c) \* (1/(1-v²/c²)
= (2L/yc) \* y²
= (2L/c) \* y
= t \* y
>
tataa!!
Ich hoffe damit ist die Sache aus der Welt geschafft.
Falls es sonst noch jemanden interessiert: Meine Rechnung ist inhaltlich absolut identisch mit der von Oliver (wie es jede Rechnung letztlich wäre); ich habe bloß eine etwas andere Darstellung gewählt und das ganze mit ein paar Erläuterungen sowie einer einfachen Skizze mit den interessierenden Weltlinien (vorderes und hinteres Ende der Uhr, hin- und rücklaufender Lichtpuls) versehen.