Wären die Massen im Kosmos ganz regelmäßig verteilt, würden sich ja die Gravitationskräfte gegenseitig aufheben und alles „stillstehen“. Der Raum hätte dann nur die Tendenz sich zusammenzuziehen, wegen des nach „innen“ (4.Dimension) gerichteten Gesamtvektor der Gravitation.(Luftballonmodell)
Nun handelt es sich aber auch um Sonnen und die Summe der Vektoren des „Lichtdrucks“ wäre ein nach „außen“ gerichteter Vektor (auch Kraft), Qualitativ vergleichbar der Einsteinschen kosmischen Konstante.
Würde nun die Gravitation nicht proportional zum Quadrat der Entfernung abnehmen, sondern geringfügig weniger, wäre ein Universum denkbar, welches sich nicht unbedingt ausdehnen müßte.
Dann wären wir natürlich wieder bei der Frage des Dopplereffektes, für den es aber auch andere Erklärungen geben könnte, außer der Urknalltheorie.
Grübel Klaus
Wären die Massen im Kosmos ganz
regelmäßig verteilt, würden sich ja die
Gravitationskräfte gegenseitig aufheben
und alles „stillstehen“. Der Raum hätte
dann nur die Tendenz sich
zusammenzuziehen, wegen des nach „innen“
(4.Dimension) gerichteten Gesamtvektor
der Gravitation.(Luftballonmodell)
Nun handelt es sich aber auch um Sonnen
und die Summe der Vektoren des
„Lichtdrucks“ wäre ein nach „außen“
gerichteter Vektor (auch Kraft),
Qualitativ vergleichbar der Einsteinschen
kosmischen Konstante.
Würde nun die Gravitation nicht
proportional zum Quadrat der Entfernung
abnehmen, sondern geringfügig weniger,
Hoppla
Die Abnahme der Kräfte vrs entfernung ist keine! physikalsche Bedingung
sondern ein Mathematische
Fläche Kügel vrs Radius
Die Gravitationskonstante ist zwar eine physikalische ;
in dieser form der allgemein verwendeten ;
aber nur unter der
vereinbarung eines gewissen Math
regelwerkes
Selbiges ( Das Math Regelwerk )
benutzt du weiter um Aussagen zu treffen
die du vorher ein bischen veränderst
Das klappt immer !
bzw das klappt nie.
sprich lösung ausserhalb der Definitionsgrenzen
unter vernachlässigung der Axiome.
Phagsae
PS
ein anderes Universum währ mir schon auch recht !
wäre ein Universum denkbar, welches sich
nicht unbedingt ausdehnen müßte.
Dann wären wir natürlich wieder bei der
Frage des Dopplereffektes, für den es
aber auch andere Erklärungen geben
könnte, außer der Urknalltheorie.
Grübel Klaus
Wären die Massen im Kosmos ganz
regelmäßig verteilt,
Wenn man in Massstaeben denkt, die gross
genug sind, ist die Gleichmaessigkeit sogar
eine sehr vernuenftige Annahme und wird
in der Kosmologie sogar gebraucht.
würden sich ja die
Gravitationskräfte gegenseitig aufheben
und alles „stillstehen“.
Das tun sie nicht, es gibt nach wie vor
nur die Anziehung.
Der Raum hätte
dann nur die Tendenz sich
zusammenzuziehen, wegen des nach „innen“
(4.Dimension) gerichteten Gesamtvektor
der Gravitation.(Luftballonmodell)
Das ist richtig,
widerspricht auch Deiner obigen
Feststellung.
Nun handelt es sich aber auch um Sonnen
und die Summe der Vektoren des
„Lichtdrucks“ wäre ein nach „außen“
gerichteter Vektor (auch Kraft),
Die Strahlung erzeugt einen Druck, das
ist richtig. Dieser hat aber in
kosmologischen Belangen keinerlei Bedeutung.
Qualitativ vergleichbar der Einsteinschen
kosmischen Konstante.
Die hat nichts mit dem Strahlungsdruck zu
tun, auch wenn sie fuer eine gewisse
Abstossung steht.
Würde nun die Gravitation nicht
proportional zum Quadrat der Entfernung
abnehmen, sondern geringfügig weniger,
wäre ein Universum denkbar, welches sich
nicht unbedingt ausdehnen müßte.
Schon moeglich.
Dann wären wir natürlich wieder bei der
Frage des Dopplereffektes, für den es
aber auch andere Erklärungen geben
könnte, außer der Urknalltheorie.
Doppler-Effekt bedeutet lediglich, dass
sich die Frequenz elektromagnetischer
Strahlung aendert, wenn sich die Quelle
der Strahlung und der Beobachter relativ
zueinander bewegen. Mit der Urknalltheorie
hat dieser Effekt absolut nichts zu tun.
Mit Hilfe des Doppler-Effektes hat man
lediglich festgestellt, dass Galaxien umso
schneller von uns fliehen, je weiter sie
weg sind (Expansion des Alls). Aus dieser
Tatsache heraus wurde die Idee des Urknalls
geboren. Der Doppler-Effekt war also nur ein
Mittel zum Zweck.
MEB
Hallo
Ich frag mich, worauf Du hinaus willst
Wären die Massen im Kosmos ganz
regelmäßig verteilt, würden sich ja die
Gravitationskräfte gegenseitig aufheben
und alles „stillstehen“.
Es wird ja eine - weitgehende - Gleichverteilung festgestellt, aber für Dein Gedankenexperiment müsste es nicht nur eine Gleichverteilung sondern eine gleichmäßige Ausschmierung geben. Also noch nicht einmal Sonnen dürften existieren. Diesen Zustand hat es ja gegen Beginn des Universums gegeben, nur sind die niemals zu beseitigenden Ungleichmäßigkeiten der Quantenfluktuationen vermutlich dúrch den Mechanismus der Inflation vergrössert worden.
Nun handelt es sich aber auch um Sonnen
und die Summe der Vektoren des
„Lichtdrucks“ wäre ein nach „außen“
gerichteter Vektor (auch Kraft),
Qualitativ vergleichbar der Einsteinschen
kosmischen Konstante.
Neuere Forschungsergebnisse deuten darauf hin, daß sich die Ausdehnung momentan noch erhöht, eventuell benötigen wir tatsächlich den größten Fehler Einsteins.
Dann wären wir natürlich wieder bei der
Frage des Dopplereffektes, für den es
aber auch andere Erklärungen geben
könnte, außer der Urknalltheorie.
Es genügt nicht, lediglich eine andere Erklärung des Dopplereffektes zu geben (aber welche??). Beginnst Du an einer Ecke vom Standardmodell abzuweichen, handelst Du Dir an einer anderen Ecke viel grössere Probleme ein. Diesen Effekt ignorieren alle geflissentlich, die dem Urknallmodell an den Kragen wollen.
Gruß
Thomas
Hallo Thomas!
In der Tat ist der Dopplereffekt wohl eine der Hauptursachen die nach dem Standartmodell verlangen. Allerdings gäbe es eine quantitativ einwandfreie Erklärung dafür, für die sich allerdings die Wissenschaft bisher noch nicht interessiert hat: die Änderung der Wellenlänge in einem gekrümmten Medium mit dem Winkel.
Siehe auch meine Homepage über Das Wäscheleinengesetz.
Ich will einfach die Diskussion offen halten, denn Hypothesen sind Hypothesen und solange keine Beweise vorliegen ist im Prinzip immer noch alles möglich.
Entscheidend ist doch, wie gut eine Hypothese die beobachteten Fakten erklören kann, und da gibt es halt in der Sandarttheorie noch zu viele Wiedersprüche und Paradoxen.
Ich frag mich, worauf Du hinaus willst
Wären die Massen im Kosmos ganzregelmäßig verteilt, würden sich ja die
Gravitationskräfte gegenseitig aufheben
und alles „stillstehen“.
genau
Es wird ja eine - weitgehende -
Gleichverteilung festgestellt, aber für
Dein Gedankenexperiment müsste es nicht
nur eine Gleichverteilung sondern eine
gleichmäßige Ausschmierung geben. Also
noch nicht einmal Sonnen dürften
existieren. Diesen Zustand hat es ja
gegen Beginn des Universums gegeben, nur
sind die niemals zu beseitigenden
Ungleichmäßigkeiten der
Quantenfluktuationen vermutlich dúrch den
Mechanismus der Inflation vergrössert
worden.Nun handelt es sich aber auch um Sonnen
und die Summe der Vektoren des
„Lichtdrucks“ wäre ein nach „außen“
gerichteter Vektor (auch Kraft),
Qualitativ vergleichbar der Einsteinschen
kosmischen Konstante.Neuere Forschungsergebnisse deuten darauf
hin, daß sich die Ausdehnung momentan
noch erhöht, eventuell benötigen wir
tatsächlich den größten Fehler Einsteins.
Was meinst du mit dem größten Fehler Einsteins?
Dann wären wir natürlich wieder bei der
Frage des Dopplereffektes, für den es
aber auch andere Erklärungen geben
könnte, außer der Urknalltheorie.Es genügt nicht, lediglich eine andere
Erklärung des Dopplereffektes zu geben
(aber welche??). Beginnst Du an einer
Ecke vom Standardmodell abzuweichen,
handelst Du Dir an einer anderen Ecke
viel grössere Probleme ein.
an welcher Ecke?
Diesen Effekt
ignorieren alle geflissentlich, die dem
Urknallmodell an den Kragen wollen.
Ich hab nix gegen das Urknallmodell, nur scheint es mir, das es nicht unbedingt die letzte Wahrheit ist, und deshalb mach ich mir halt Gedanken.
Gruß Klaus
Wären die Massen im Kosmos ganz
regelmäßig verteilt,Wenn man in Massstaeben denkt, die gross
genug sind, ist die Gleichmaessigkeit
sogar
eine sehr vernuenftige Annahme und wird
in der Kosmologie sogar gebraucht.würden sich ja die
Gravitationskräfte gegenseitig aufheben
und alles „stillstehen“.Das tun sie nicht, es gibt nach wie vor
nur die Anziehung.Der Raum hätte
dann nur die Tendenz sich
zusammenzuziehen, wegen des nach „innen“
(4.Dimension) gerichteten Gesamtvektor
der Gravitation.(Luftballonmodell)Das ist richtig,
widerspricht auch Deiner obigen
Feststellung.Nun handelt es sich aber auch um Sonnen
und die Summe der Vektoren des
„Lichtdrucks“ wäre ein nach „außen“
gerichteter Vektor (auch Kraft),Die Strahlung erzeugt einen Druck, das
ist richtig. Dieser hat aber in
kosmologischen Belangen keinerlei
Bedeutung.
Ist der Strahlungsdruck zu gering, als daß er in die Berechnungen eingeht?
Immerhin gibt es Mlillierdan Sonnen und Galaxien, die permanent reichlich Masse in Energie umwandeln, und das soll keinen Effekt auf das Gesamtsystem haben?
Die Strahlung muß doch irgendwo in der Gesamtenergiebilanz bleiben! Sie verschwindet doch nicht einfach im Nichts, z.B. Hintergrundsstrahlung.
Qualitativ vergleichbar der Einsteinschen
kosmischen Konstante.Die hat nichts mit dem Strahlungsdruck zu
tun, auch wenn sie fuer eine gewisse
Abstossung steht.
Einstein hat ja nie explizit gesagt, um welche Kraft es sich bei seiner kosmologischen Konstanten eigentlich handelt, nur mußte er sie in seine Gleichungen einsetzten, damit das Ergebnis rein rechnerisch korrekt wird.
Würde nun die Gravitation nicht
proportional zum Quadrat der Entfernung
abnehmen, sondern geringfügig weniger,
wäre ein Universum denkbar, welches sich
nicht unbedingt ausdehnen müßte.Schon moeglich.
Dann wären wir natürlich wieder bei der
Frage des Dopplereffektes, für den es
aber auch andere Erklärungen geben
könnte, außer der Urknalltheorie.Doppler-Effekt bedeutet lediglich, dass
sich die Frequenz elektromagnetischer
Strahlung aendert, wenn sich die Quelle
der Strahlung und der Beobachter relativ
zueinander bewegen. Mit der
Urknalltheorie
hat dieser Effekt absolut nichts zu tun.
Mit Hilfe des Doppler-Effektes hat man
lediglich festgestellt, dass Galaxien
umso
schneller von uns fliehen, je weiter sie
weg sind (Expansion des Alls). Aus dieser
Tatsache heraus wurde die Idee des
Urknalls
geboren. Der Doppler-Effekt war also nur
ein
Mittel zum Zweck.
Der Dopplereffekt war schon sehr wichtig, weil bis heute die Ausdehnung das Kosmos die einzige Erklärung dafür war!
Das Urknallmodell steht und fällt mit dem Dopplereffekt.
Gruß Klaus
Die Strahlung erzeugt einen Druck, das
ist richtig. Dieser hat aber in
kosmologischen Belangen keinerlei
Bedeutung.Ist der Strahlungsdruck zu gering, als
daß er in die Berechnungen eingeht?
Immerhin gibt es Mlillierdan Sonnen und
Galaxien, die permanent reichlich Masse
in Energie umwandeln, und das soll keinen
Effekt auf das Gesamtsystem haben?
Die Strahlung muß doch irgendwo in der
Gesamtenergiebilanz bleiben! Sie
verschwindet doch nicht einfach im
Nichts, z.B. Hintergrundsstrahlung.
Die Hintergrundstrahlung wird als ein
Argument fuer eine heisse Fruehphase, also
fuer den Urknall angesehen. Ich habe noch
nicht gehoert, dass man darin die Strahlung
der Sterne/Galaxien erkennt.
Natuerlich ist die Strahlung der Sterne
nicht unerheblich. So zum Beispiel spielt
sie bei der Sternentstehung eine
entscheidende Rolle in der Energiebilanz
von Molekuelwolken (aus welchen Sterne
entstehen).
Ich sprach oben jedoch von kosmologischen
Dingen, nicht von lokalen Geschehnissen.
Wie man im kosmologischen Sinne annehmen
kann, dass die Materie im All homogen
(gleichmaessig) verteilt ist, so kann man
_im kosmologischen Sinne_ annehmen, dass
die Sternstrahlung eine eher untergeordnete
Rolle spielt. Genauso ist es im lokalen
Sinne unsinnig zu sagen, das Weltall ist
homogen.
Einstein hat ja nie explizit gesagt, um
welche Kraft es sich bei seiner
kosmologischen Konstanten eigentlich
handelt, nur mußte er sie in seine
Gleichungen einsetzten, damit das
Ergebnis rein rechnerisch korrekt wird.
Einstein bezeichnete die kosmologische
Konstante spaeter auch als seine „groesste
Eselei“ 
Ob man die Konstante hinzufuegen muss, ist
nach wie vor ungeklaert. Das liegt im
wesentlichen daran, dass die
Hubble-Konstante nicht genau genug bekannt
ist und man keine Vorstellung hat, wie hoch
die mittlere Materiedichte des Universums
ist. Alles sind Schaetzungen, die nur auf
Schaetzungen des Anteils dunkler (nicht
sichtbarer) Materie beruhen. Die Einstein
Gleichungen der Allgemeinen Relativitaet
koennen auch ohne die Konstante vernuenftige
Loesungen fuer die Kosmologie anbieten.
Der Dopplereffekt war schon sehr wichtig,
weil bis heute die Ausdehnung das Kosmos
die einzige Erklärung dafür war!
Das Urknallmodell steht und fällt mit dem
Dopplereffekt.
Nicht nur dcer Doppler-Effekt und die damit
verbundene Expansion sind ein Argument fuer
den Urknall. Wie oben erwaehnt, die 3K-
Hintergrundstrahlung auch.
Im uebrigen ist der Doppler-Effekt so sehr
in die Astronomie einverleibt, dass diese
gesamte Wissenschaft fallen wuerde, wenn der
Doppler-Effekt fallen sollte. An einen
solchen Wandel glaube ich eher nicht, da
uns der Doppler-Effekt selbst im taeglichen
Leben begegnet. Lausche mal einem Auto, das
mit Vollgas an Dir vorbeizieht…
MEB
Hallo Klaus
In der Tat ist der Dopplereffekt wohl
eine der Hauptursachen die nach dem
Standartmodell verlangen.
Na ja, den eigentlichen Durchbruch hatte das Urknallmodell mit der 3 Grad Hintergrundstrahlung (siehe unten)
die Änderung der
Wellenlänge in einem gekrümmten Medium
mit dem Winkel.
Ja, ich erinnere mich, daß hier schon einmal eine Diskussion lief. Ganz nette Idee, aber ich fürchte, ohne ausgefeilte mathematische Einbindung in die allgemeine Relativitätstheorie und ein paar handfesten Experimenten wirst Du niemals weiterkommen.
Was meinst du mit dem größten Fehler
Einsteins?
Einstein selbst hat die kosmologische Konstante als seinen größten Fehler bezeichnet. Er hatte sie eingeführt, um dem damals gängigen Bild eines statischen Universuns Rechnung zu tragen. Als sich dann herausstellte, daß diese Vorstellung sowieso nicht stimmte, hat er sich geärgert, nicht mehr Vertrauen in seine Theorie gehabt zu haben.
Beginnst Du an einer
Ecke vom Standardmodell abzuweichen,
handelst Du Dir an einer anderen Ecke
viel grössere Probleme ein.an welcher Ecke?
Fangen wir einmal mit der 3 Grad Hintergrundstrahlung an, setzen dann mit dem Wasserstoff-Helium Verhältnis im Universum fort und gelangen schließlich über die Temperatur-Strahlungs Charakteristika von Sternen zu den großräumigen Strukturen im Universum. Wackelst Du an einem Ende, so musst Du unbedingt erklären, warum andere Enden nicht mitwackeln.
Viele Grüße
Thomas
Hallo Klaus,
Wären die Massen im Kosmos ganz
regelmäßig verteilt, würden sich ja die
Gravitationskräfte gegenseitig aufheben
und alles „stillstehen“.
Aber nur für den Fall absoluter Homogenität - das hieße z.B. ein unendliches „Gitter“ von Materieklumpen, das sich in alle Raumrichtungen ausdehnt.
Ein kleines „Ungleichgewicht“ an einer Stelle - und schon wärs aus mit dem Stillstand.
(In kosmologischen Computersimulationen wird das übrigens so ungefähr gemacht: eine fast homogene Anordnung von Materie wird - unter Berücksichtigung der kosmischen Expansion - ins „Ungleichgewicht“ gebracht. Damit kann man sehr schön die Strukturbildung im Universum beobachten, z.B. hier:
http://qso.lanl.gov/pictures/Pictures.html
)
Der Raum hätte
dann nur die Tendenz sich
zusammenzuziehen, wegen des nach „innen“
(4.Dimension) gerichteten Gesamtvektor
der Gravitation.
Moment - wenn Du eine *begrenzte* Materieverteilung hast, wird das Ding (wenn es nicht gerade auseinanderfliegt) auch bei intrinsischer Gleichverteilung kollabieren.
>(Luftballonmodell)
Nun handelt es sich aber auch um Sonnen
und die Summe der Vektoren des
„Lichtdrucks“ wäre ein nach „außen“
gerichteter Vektor (auch Kraft),
Qualitativ vergleichbar der Einsteinschen
kosmischen Konstante.
Das Licht fliegt aber größtenteils ungehindert durchs All - auch wär der Lichtdruck viel zu klein, um einen Gravitationskollaps der Materie im Kosmos aufzuhalten.
Würde nun die Gravitation nicht
proportional zum Quadrat der Entfernung
abnehmen, sondern geringfügig weniger,
wäre ein Universum denkbar, welches sich
nicht unbedingt ausdehnen müßte.
Mit einem „geringfügig“ wärs aber nicht getan.
Es gibt Versuche, wo mit sehr starken Lasern kleine Kügelchen „in der Schwebe“ gehalten wurden.
Man stelle sich vor, was da für Laser notwendig wären für eine gesamte Galaxie!
Und wo sollte die Energie herkommen?
Dann wären wir natürlich wieder bei der
Frage des Dopplereffektes, für den es
aber auch andere Erklärungen geben
könnte, außer der Urknalltheorie.
Der Dopplereffekt hat aber eigentlich nichts mit dem Urknall zu tun.
Ciao,
MB
Hi MB.
Hallo Klaus,
Wären die Massen im Kosmos ganz
regelmäßig verteilt, würden sich ja die
Gravitationskräfte gegenseitig aufheben
und alles „stillstehen“.Aber nur für den Fall absoluter
Homogenität - das hieße z.B. ein
unendliches „Gitter“ von Materieklumpen,
das sich in alle Raumrichtungen ausdehnt.Ein kleines „Ungleichgewicht“ an einer
Stelle - und schon wärs aus mit dem
Stillstand.
Ein kleines Ungleichgewicht würde ja an einer Stelle eine kleine Bewegung hervorrufen, no question.
(In kosmologischen Computersimulationen
wird das übrigens so ungefähr gemacht:
eine fast homogene Anordnung von Materie
wird - unter Berücksichtigung der
kosmischen Expansion - ins
„Ungleichgewicht“ gebracht. Damit kann
man sehr schön die Strukturbildung im
Universum beobachten, z.B. hier:
http://qso.lanl.gov/pictures/Pictures.html
)Der Raum hätte
dann nur die Tendenz sich
zusammenzuziehen, wegen des nach „innen“
(4.Dimension) gerichteten Gesamtvektor
der Gravitation.Moment - wenn Du eine *begrenzte*
Materieverteilung hast, wird das Ding
(wenn es nicht gerade auseinanderfliegt)
auch bei intrinsischer Gleichverteilung
kollabieren.>(Luftballonmodell)
Nun handelt es sich aber auch um Sonnen
und die Summe der Vektoren des
„Lichtdrucks“ wäre ein nach „außen“
gerichteter Vektor (auch Kraft),
Qualitativ vergleichbar der Einsteinschen
kosmischen Konstante.Das Licht fliegt aber größtenteils
ungehindert durchs All - auch wär der
Lichtdruck viel zu klein, um einen
Gravitationskollaps der Materie im Kosmos
aufzuhalten.
Man muß sich aber mal vorstellen, welche Lichtdruckkräfte nur auf einen Körper wirken ( z.B. Erde): Da sind erstmal die Lichtemissionen von milliarden von Sonnen, zugegebenermaßeen , nicht sehr stark, dann aber die „Hintergrundstrahlung“, 3K , energetisch sehr effektiv und wirkt auf alle Körper im All.
Würde nun die Gravitation nicht
proportional zum Quadrat der Entfernung
abnehmen, sondern geringfügig weniger,
wäre ein Universum denkbar, welches sich
nicht unbedingt ausdehnen müßte.Mit einem „geringfügig“ wärs aber nicht
getan.
Wäre die Gravitation nur "geringfügig kleiner, als angenommen, wäre ihre Wirkung auf kosmische Entfernungen vernachlässigbar, praktisch = Null. In diesem Falle könnten dann auch andere Kräfte, die ungleich schwächer sind einen Einfluß haben,
Es gibt Versuche, wo mit sehr starken
Lasern kleine Kügelchen „in der Schwebe“
gehalten wurden.
Im „Nahbereich“, Sollte die Gravitation mit der Entfernung stärker abnehmen als zur 3. Potenz, würden die Ergebnisse gant anders aussehen können. Dann könnte der „Lichtdruck“ über kosmische Entfernungen die Oberhand über die Gravitation gewinnen,
Man stelle sich vor, was da für Laser
notwendig wären für eine gesamte Galaxie!
Und wo sollte die Energie herkommen?
Der Dopplereffekt hat aber eigentlich
nichts mit dem Urknall zu tun.
ohne Doplereffekt wäre die Idee des Urknalls wohl kaum entstanden, denn gerade der Dopplereffekt implizierte die Idee des sich ausdehnenden Weltalls: Wenn sich alles voneinander entfernt muß irgendwo in der Vergangenheit ein Punkt gewesen sein, an dem alles an einem Punkt gewesen ist.
Gruß Klaus.
Hallo Klaus,
Ein kleines „Ungleichgewicht“ an einer
Stelle - und schon wärs aus mit dem
Stillstand.Ein kleines Ungleichgewicht würde ja an
einer Stelle eine kleine Bewegung
hervorrufen, no question.
Nicht nur das. Diese Unordnung würde sich fortpflanzen und vergrößern, einige Bereiche würden kollabieren, andere ausdünnen - Strukturen würden sich bilden.
Das ist im Prinzip das, was wir heute im Universum auf lokalen Skalen, wie z.B. Galaxien und Galaxienhaufen, sehen.
Das Licht fliegt aber größtenteils
ungehindert durchs All - auch wär der
Lichtdruck viel zu klein, um einen
Gravitationskollaps der Materie im Kosmos
aufzuhalten.Man muß sich aber mal vorstellen, welche
Lichtdruckkräfte nur auf einen Körper
wirken ( z.B. Erde): Da sind erstmal die
Lichtemissionen von milliarden von
Sonnen, zugegebenermaßeen , nicht sehr
stark,
In der Tat nicht sehr stark. Dieser "Lichtdruck macht so gut wie gar nichts aus.
dann aber die
„Hintergrundstrahlung“, 3K , energetisch
sehr effektiv und wirkt auf alle Körper
im All.
Von allen Seiten - also kein Effekt.
Würde nun die Gravitation nicht
proportional zum Quadrat der Entfernung
abnehmen, sondern geringfügig weniger,
wäre ein Universum denkbar, welches sich
nicht unbedingt ausdehnen müßte.Mit einem „geringfügig“ wärs aber nicht
getan.Wäre die Gravitation nur "geringfügig
kleiner, als angenommen, wäre ihre
Wirkung auf kosmische Entfernungen
vernachlässigbar, praktisch = Null.
Das ist sie so eigentlich auch schon.
Und an der Art der Gravitation kann man kaum zweifeln.
In
diesem Falle könnten dann auch andere
Kräfte, die ungleich schwächer sind einen
Einfluß haben,
Mir würden keine anderen Kräfe einfallen.
Es gibt Versuche, wo mit sehr starken
Lasern kleine Kügelchen „in der Schwebe“
gehalten wurden.Im „Nahbereich“, Sollte die Gravitation
mit der Entfernung stärker abnehmen als
zur 3. Potenz, würden die Ergebnisse gant
anders aussehen können.
In guter Näherung nimmt die Gravitationskraft zur 2. Potenz des Abstands ab.
Und es sieht auch nicht so aus, als wäre das jemals anders gewesen.
Dann könnte der
„Lichtdruck“ über kosmische Entfernungen
die Oberhand über die Gravitation
gewinnen,
Wie gesagt: der Lichtdruck wäre dafür dann doch zu schwach. Welches Licht sollte auch ganze Galaxien beschleunigen?
Der Dopplereffekt hat aber eigentlich
nichts mit dem Urknall zu tun.ohne Doplereffekt wäre die Idee des
Urknalls wohl kaum entstanden, denn
gerade der Dopplereffekt implizierte die
Idee des sich ausdehnenden Weltalls: Wenn
sich alles voneinander entfernt muß
irgendwo in der Vergangenheit ein Punkt
gewesen sein, an dem alles an einem Punkt
gewesen ist.
Die Sache ist ein wenig komplizierter, aber strenggenommen hat die Ausdehnung des Weltalls nichts mit dem Dopplereffekt zu tun. Beim Dopplereffekt dehnen sich Lichtwellen dadurch, daß die Objekte sich durch den Raum voneinander entfernen.
Die kosmologische Rotverschiebung wird aber so interpretiert, daß die Objekte im Raum ruhen, während der Raum zwischen ihnen expandiert.
Ciao,
MB