ich wüßte gern, ob ich nach erfolgtem Ausdrucken (z. B. von Text aus MS Word heraus) jene Datei mit den Daten für den Drucker (in meinem Fall ein HP D2460) „reaktivieren“, also finden und umwandeln kann, z. B. in eine pdf-Datei.
ich wüßte gern, ob ich nach erfolgtem Ausdrucken (z. B. von
Text aus MS Word heraus) jene Datei mit den Daten für den
Drucker (in meinem Fall ein HP D2460) „reaktivieren“, also
finden und umwandeln kann, z. B. in eine pdf-Datei.
kurze Antwort: Wahrscheinlich geht es nicht.
Lange Antwort: Was hast du eigentlich gemacht? Hast du eine Datei auf einem Drucker ausgedruckt oder in eine Datei gespeichert? Hast du die Orginal-Word-Datei noch? Oder hast du gedruckt und als Ausgabe eine Datei gewählt? Wenn letzteres der Fall ist wird es wohl unwahrscheinlich sein, dass du mit der Datei etwas anderes anfangen kannst, außer sie zu drucken (denn es handelt sich wohl sicherlich nicht um einen Postscript-Drucker).
nach dem Drucken soll a) Word wissen, daß sie ausgedruckt ist, und b) der Benutzer sie nicht nochmal drucken dürfen
Grund: Archivierung - Word soll u.a. so wasserdicht gemacht werden, daß man keinen Durchschlag mehr in eine Akte legen muß, weil man elektronisch den Nachweis hat.
Unter dieser Voraussetzung:
Das Problem haben Rechtsanwaltskanzleine auch. Dort wird Word nur als Texteditor benutzt, die Dokumentenverwaltung besorgt m.W. stets die Branchensoftware.
Lösungsansatz für Word:
den Befehl Datei > Drucken abändern
beim erlaubten Ausdruck setzt er eine Dokumentvariable in die Word-Datei
nach dem Drucken wirft er mit Shell… einen pdf-Generator an
die Word-Datei wird geschlossen. Da die Dateiinformationen vorhanden sind, kann sie vom Makro aus in ein bes. Verzeichnis verschoben werden (vom Löschen würde ich abraten)
beim nicht erlaubten Ausdruck gibt’s eine Fehlermeldung oder - ganz schick - immer nur einen Ausdruck mit einem aussagekräftigen Wasserzeichen
Läßt sich mit VBA realisieren. Kommt aber sehr auf die Umgebung an, sowohl was die Dokumente als auch die Papierablage angeht.
Was hast du eigentlich gemacht? Hast du eine
Datei auf einem Drucker ausgedruckt oder in eine Datei
gespeichert?
Auf Drucker ausgedruckt.
.
Oder hast du
gedruckt und als Ausgabe eine Datei gewählt?
Nein. Ich dachte, es müßte doch möglich sein, die Datei mit den Druckdaten aus dem Drucker-Cache zu fischen, zumindest solange die Datei nicht gedruckt wurde.
Nein. Es war eine in Firefox eingebettete JAVA-Anwendung, die druckte. Es gab die Option, als pdf abzuspeichern, diese Option übersah ich aber. Und drucken ging nur 1 einziges Mal.
Die Datei mit den Druckdaten war danach im Druckerfenster („Druckwarteschlange“) zu sehen. Dort ist sie aber nicht zu manipulieren, noch nicht einmal kopieren kann man sie.
Es wird doch wohl Mittel und Wege geben, wie es dennoch geht und außerdem, wie man selbiges Dateiformat in ein anderes Umwandeln kann, oder?
Nein. Es war eine in Firefox eingebettete JAVA-Anwendung, die
druckte. Es gab die Option, als pdf abzuspeichern, diese
Option übersah ich aber. Und drucken ging nur 1 einziges Mal.
In deinem ersten Posting schreibst du etwas von Word. Jetzt kommt Word nicht vor…
[…]
Es wird doch wohl Mittel und Wege geben, wie es dennoch geht
und außerdem, wie man selbiges Dateiformat in ein anderes
Umwandeln kann, oder?
selbst wenn du das Problem gelöst hast, an die Datei zu kommen, wirst du die wahrscheinlich nur zum Ausdrucken verwenden, da kaum jemand die für den Drucker aufbereiteten Dateien zurückwandeln möchte. Normalerweise hat man ja noch die Original-Datei. Software muss aber meistens einen Nutzerkreis (notfalls auch der Programmierer selber) haben, sonst wird sie meistens nicht hergestellt/fertiggestellt. Wenn dein Drucker nicht in einem gängigen Format angesteuert wird, wirst du das wohl kaum mit vorhandener Software umwandeln können.
Grund: Archivierung - Word soll u.a. so wasserdicht gemacht
werden, daß man keinen Durchschlag mehr in eine Akte legen
muß, weil man elektronisch den Nachweis hat.
[…]
beim erlaubten Ausdruck setzt er eine Dokumentvariable in
die Word-Datei
[…]
beim nicht erlaubten Ausdruck gibt’s eine Fehlermeldung oder
[…]
Läßt sich mit VBA realisieren. Kommt aber sehr auf die
Umgebung an, sowohl was die Dokumente als auch die
Papierablage angeht.
VBA und „wasserdicht“ widerspricht sich irgendwie selber. Man könnte einfach das Dokument vor dem „Ausdruck“ kopieren und hinterher die Kopie drucken, man könnte die Worddatei mit ausgeschaltetem VBA öffnen und die Dokumentenvariable löschen, … Besser ist es sicherlich eine Warnung auszugeben aber den „Druck“ trotzdem noch erlauben. Es kann schließlich auch mal beim Ausdruck etwas schief gegangen sein und dann hat der Benutzer einen Grund, dass dies noch einmal „gedruckt“ werden muss. Muss halt für alle Benutzer eine Regel geben, wie sie das handhaben sollen.
Nein. Es war eine in Firefox eingebettete JAVA-Anwendung, die
druckte. Es gab die Option, als pdf abzuspeichern, diese
Option übersah ich aber. Und drucken ging nur 1 einziges Mal.
In deinem ersten Posting schreibst du etwas von Word. Jetzt
kommt Word nicht vor…
Es geht ja auch nicht eigentlich um Word oder ein spezifisches Programm. Jedwede Anwendung, die druckt, stellt einen Druckauftrag in den Druckerordner („Druckwarteschleife“). Ich hatte eben gehofft, hier wüßte vielleicht jemand, wie man an eine solche Druckauftragsdatei herankommt um sie anschließend in ein anderes Format umzuwandeln.
selbst wenn du das Problem gelöst hast, an die Datei zu
kommen, wirst du die wahrscheinlich nur zum Ausdrucken
verwenden,
Nee, ich will sie, wie gesagt, umwandeln in ein weiterbearbeitbares Format.
Beim Drucken benutzt das Textprogramm (ob Word, Excel, wer auch immer) den jeweiligen Druckertreiber, um die Steuerzeichensequenzen für eben diesen Drucker zu erzeugen. Einen1 „Reverse“-Treiber könnte also nur der Druckerhersteller liefern. Das dürfte schon daran scheitern, dass die Softwarehersteller dazu ihre internen Formate offenlegen müssten.
Gruß Ralf
1Besser gesagt, nicht einen, sondern ein paar hundert - für jede Software, die druckt, einen eigenen.
Achso. Jene Datei ist bereits das Ergebnis der Ansteuerung durch den Treiber. Ich ging davon aus, der Treiber werde hernach angesteuert und selbige Druckdatei finde Verwendung um den Druckertreiber anzusteuern. Jene Druckdatei besteht also bereits aus reinem Drucker-Machinencode…
Ja, gut, jetzt ist es für mich einleuchtender, wenn es dafür keine Konverter gibt.
daß VBA und „wasserdicht“ sich widerspricht, weiß ich nur zu gut.
Allerdings sind hier öfter Anfrager, die am Einzelplatz mit Office arbeiten und nur selbst Dateien erzeugen.
Wenn man am Arbeitsplatz viele Dateien täglich erstellt und relative Freiheit hat (so wie ich), wäre das für mich sogar im Büro ein HIlfsmittel, um die Alltagsarbeit zu vereinfachen.
Und privat läßt es sich auch einsetzen (ich habe mein Word über die Jahre hinweg so stark angepaßt, daß es mir „paßt“ wie ein Handschuh und daß es sehr produktiv ist - und ich lerne noch immer dazu).
Ich habe ja nur ins blaue hinein geraten. M.E. sind die Branchensoftware-Lösungen (insb. RA-Micro) relativ unflexibel, weil zu monströs, zu pflegeaufwendig und zu wenig am Alltag.