Geeigneter Küchenboden

Hi Leute,

bei mir Zuhaus wird gerade ein ehemaliges Schlafzimmer zur Küche umfunktioniert. Im Zuge dessen soll auch ein neuer Boden verlegt werden.

Beim Versuch, Laminat zu verlegen habe ich festgestellt, dass es sowohl aufgrund der schiefen Wände (nicht rechtwinklig, etc.) als auch aufgrund des unebenen Bodens (besteht aus einzelnen Holzdielen, die fliesenartig verlegt sind) nicht vernünftig verlegt werden kann. Es bilden sich ab der zweiten Bahn kleine Fugen, sowohl längs als auch quer, welche sich beim fixieren der folgenden Bahnen wieder öffnen.

Die Problematik ist, dass der Raum, wie bereits erwähnt, eine Küche werden soll, wo natürlich auch des öfteren feucht gewischt werden muss.

Ich hab schon an PVC gedacht, weiss aber nicht ob man dann die Unebenheiten der Holzdielen dadurch sehen kann.

Gibt es irgendwelche Möglichkeiten (außer Teppich) um dieses Problem zu lösen?

Gibt es Unterlegböden für PVC oder Laminat, die dünn genug sind, sodass die genannten Böden nicht verformt werden bzw. brechen, wenn man Küchenschränke usw. darauf stellt, aber trotzdem die Unebenheiten beseitigen?

Hallo Fragesteller.
Egal, welchen Oberbelag Du in der neuen verwenden willst, es gilt: der Unterboden muss für eine Verlegung geeignet sein.
Ist er „schief und buckelig“, muss man ihn vorher egalisieren.
Die hierfür anzuwendende Methode ist davon abhängig, welcher Untergrund nun vorliegt.
Bei alten Dielen beispielsweise müssen diese vorher einzeln geprüft und ggf. neu festgelegt (verschraubt) werden.
Das alles gilt wohlgemerkt nur für den Fall, dass Du auch Eigentümer des Objektes bist oder über eine schriftliche Zustimmung des Eigentümers verfügst!!
Krumme Holzdielen können geschliffen und nach Grundierung mit einer geeigneten Spachtel-/Ausgleichsmasse überarbeitet werden.
Erst danach kann man sich an die Verlegung des Oberbodens wagen. Das sollte für eine tatsächlich ein Belag sein, den man problemlos feucht wischen kann. Ein elastischer Oberbelag beispielsweise.
Laminat würde ebenfalls funktionieren, allerdings muss der Verlegeuntergrund dies von der Ebenheit und Druckfestigkeit „hergeben“.
Alles andere wird sonst verlieren!
Unterlagen sind nur sehr eingeschränkt als Ausgleich geeignet. Sie haben auch nicht diese Aufgabe zu erfüllen sondern dienen vornehmlich dem Gehkomfort.

Bedenke bitte: alle Maßnahmen, welche nicht zur ordnungsgemäßen Vorbereitung des Untergrundes dienen, werden mit großer Wahrscheinlichkeit des spätere Ergebnis erheblich beeiträchtigen.
Und das ist nur vorsichtig formuliert!
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Gruß: Klaus