Geeignetes Fahrrad für Anfänger

Hallo,

meine Tochter (3 1/2 Jahre) kann Dreirad fahren und Laufrad fahren. Nun möchte sie ein Fahrrad. Ich möchte sie ganz gerne gleich ohne Stützräder fahren lassen, am Anfang halt ein bisschen mit halten. Was muss ich beim Fahrradkauf beachten? Hat jemand von euch Erfahrungen, was empfehlenswert / nicht empfehlenswert ist? Eigentlich möchte ich nicht so ein ganz minikleines Teil kaufen, schließlich soll sie länger was davon ahben und ganz billig ist die Gaudi ja auch nicht…

Viele lieben Dank

Felicia

Hallo Felicia,

meine Tochter (3 1/2 Jahre) kann Dreirad fahren und Laufrad
fahren. Nun möchte sie ein Fahrrad.

kann ich verstehen:wink:

Ich möchte sie ganz gerne
gleich ohne Stützräder fahren lassen, am Anfang halt ein
bisschen mit halten.

Gute Entscheidung! Das haben wir bei unseren auch gemacht.

Was muss ich beim Fahrradkauf beachten?

Kauf keinen Billigklump!

Hat jemand von euch Erfahrungen, was empfehlenswert / nicht
empfehlenswert ist? Eigentlich möchte ich nicht so ein ganz
minikleines Teil kaufen, schließlich soll sie länger was davon
ahben und ganz billig ist die Gaudi ja auch nicht…

Wir haben ein Rad von Puky gekauft.
http://www.puky.de/homepage/produkte/fahrraeder/uebe…

Unseres entspricht in etwa dem Z 8 B
http://www.puky.de/pics/produktbilder/400x300/4333.jpg

Wir haben es gebraucht gekauft, es hat zwei sehr lebhafte Jungs überlebt und jetzt wartet es darauf, daß das Kind einer Freundin darauf das Radfahren lernt. Es wird wahrscheinlich nicht das letzte Kind sein :wink:

Tu Dir und Deiner Tochter den Gefallen ein gutes Rad zu wählen. Geh dazu in ein Fachgeschäft! (kein Supermarkt oder Baumarkt) und probier das Rad aus. Es muß passen, es nutzt nichts wenn es gut aussieht und nicht zu Deiner Tochter passt.

Gandalf

in dem alter wachsen kinder ja meist schneller als sie radfahren können, da gibt man ja nur ungern viel geld aus. am besten schaust du im bekanntenkreis nach einem gebrauchten rad. zum radfahren lernen ist die größenauswahl denke ich so zu treffen, dass das kind am anfang noch mit beiden füßen auf den boden kommt. um die ergonomisch gesehen korrekte sitzhöhe würde ich mich erst dann kümmern, wenn das kind sicher radfahren kann. manche leute schrauben auch erstmal die pedale ab, um einen übergang vom laufrad zum fahrrad zu ermöglichen. dann kann das kind sich bei gewohntem prinzip (laufrad) an die ungewohnten fahreigenschaften des neuen rades gewöhnen. erst danach kommt die umgewöhnung, das rad mit den pedalen anzutreiben. ich find die laufräder ne tolle sache, viel besser als die blöden stützräder, die jegliches balancehalten unötig machen und damit auch keinerlei lerneffekt oder hinführung zum „richtigen“ radfahren bieten.

grundsätzlich muss ich nach meinen erfahrungen im radgeschäft sagen: leider gibts im kinderfahrrad-bereich nur billigen klump und etwas durchdachteren und kindgerechteren teuren klump.

Tach sagt der Bauer,

in dem alter wachsen kinder ja meist schneller als sie
radfahren können,

unsere sind recht flink gewachsen, haben aber ihr Puky rund zwei Jahre gefahren.
Das rechtfertigt m.E. den Kauf eines ordentlichen Rades.

da gibt man ja nur ungern viel geld aus.

Komisches Argument!
Du würdest Kindern also auch nur minderwertige Schuhe und Klamotten kaufen, nur weil sie so schnell wachsen?!

am
besten schaust du im bekanntenkreis nach einem gebrauchten
rad.

Das wiederum ist ein gutes Argument, das aber auch den Kauf einesguten Rades unterstützt, weil der Wiederverkaufwert stimmt.
Der Differenzbetrag zwischen Neukaufpreis und Verkaufpreis ist dann wohl in etwa der, den man für ein schlechtes Rad bezahlt.
Frage:
Was ist dann günstiger?!

zum radfahren lernen ist die größenauswahl denke ich so
zu treffen, dass das kind am anfang noch mit beiden füßen auf
den boden kommt. um die ergonomisch gesehen korrekte sitzhöhe
würde ich mich erst dann kümmern, wenn das kind sicher
radfahren kann.

Wie vielen Kindern hast Du schon das Radfahren beigebracht?

manche leute schrauben auch erstmal die pedale
ab, um einen übergang vom laufrad zum fahrrad zu ermöglichen.

Was m.E. Blödsinn ist.

dann kann das kind sich bei gewohntem prinzip (laufrad) an die
ungewohnten fahreigenschaften des neuen rades gewöhnen.

Die Kinder kriegen so was schneller raus, als es sich Erwachene sich das träumen lassen. Diese Zwischenlösungen sindunnötig.

ich find die laufräder ne tolle sache, viel
besser als die blöden stützräder, die jegliches balancehalten
unötig machen und damit auch keinerlei lerneffekt oder
hinführung zum „richtigen“ radfahren bieten.

Hier sind wir wieder einer Meinung.

grundsätzlich muss ich nach meinen erfahrungen im radgeschäft
sagen: leider gibts im kinderfahrrad-bereich nur billigen
klump und etwas durchdachteren und kindgerechteren teuren
klump.

Hm, das Pukyrad habe ich nicht als Klump empfunden.
Ich kann es nur empfehlen.

Gandalf
P.S.
Deine Umschalttaste ist kaputt

da gibt man ja nur ungern viel geld aus.

sollte kein argument sein, sondern beschreibt die leider gängige vorgehensweise - „bald ist es eh zu klein, also kaufen wir ein billiges“. das heiße ich auf keinen fall gut, das ist wohl falsch angekommen. mein fehler.

Wie vielen Kindern hast Du schon das Radfahren beigebracht?

ich bin bisher bei keinem meiner bikes im sattel sitzend bei aller streckerei mit mehr als einer fußspitze auf den boden gekommen. das stört mich nicht wirklich, schließlich kann ich ja radfahren.

bei kindern seh ich das anders. wir reden hier aber über kindergartenkinder und über eingewöhnungszeiträume, auf grund der niedrigen tretlagerhöhen auch um größenordnungen von zwei drei zentimetern, die man den sattel jetzt vielleicht tiefer stellt, wenn es denn überhaupt notwendig ist.
wir reden denke ich nicht über kinder auf 24- oder 26-zoll-rädern, die eigentlich schon radfahren und auch bis zum stillstand bremsen und unfallfrei absteigen können sollten, die auf ihrem rad sitzen wie der berühmte „affe auf dem schleifstein“ (sagt man das auch außerhalb des saarlandes?), weil der sattel gleich um zehn oder mehr zentimeter zu tief ist.
oder bezieht sich die implizite kritik deiner frage darauf, dass ich mich erdreiste, bei kindern von so etwas wie der richtigen sitzhöhe zu reden? wenn ein kind schon radfahren kann, gibt es ja keinen grund, den sattel nicht korrekt einzustellen.
in diesem zusammenhag verstehe ich unter „radfahren können“ erstmal nur gleichgewicht halten, bremsen und absteigen. die effektive kombination der letzten beiden punkten bereitet manchem erwachsenen auch probleme. da wird dann die letzten meter über dem oberrohr stehend mitgestolpert etc., aber das führt jetzt zu weit.

manche leute schrauben auch erstmal die pedale
ab, um einen übergang vom laufrad zum fahrrad zu ermöglichen.

Was m.E. Blödsinn ist.

dann kann das kind sich bei gewohntem prinzip (laufrad) an die
ungewohnten fahreigenschaften des neuen rades gewöhnen.

Die Kinder kriegen so was schneller raus, als es sich
Erwachene sich das träumen lassen. Diese Zwischenlösungen
sindunnötig.

ok, meist wird wohl so eher das laufrad erstmal gänzlich eingespart. die laufräder sind ja oft auch nicht grade billig.

grundsätzlich muss ich nach meinen erfahrungen im radgeschäft
sagen: leider gibts im kinderfahrrad-bereich nur billigen
klump und etwas durchdachteren und kindgerechteren teuren
klump.

Hm, das Pukyrad habe ich nicht als Klump empfunden.
Ich kann es nur empfehlen.

ja empfehlen würd ichs vermutlich bei der wahl zwischen puky und noname-baumarktklitsche auch, was soll man den leuten auch sagen? selber bauen? allerdings könnte man kinderräder durchaus noch sehr viel besser machen.
die bedienkräfte für die bremsen sind für kinder immer noch viel zu hoch, das geht heute wesentlich besser. (und nein, ich rede jetzt nicht von ner gustav m. mit 200mm -scheibe :wink:). die rücktrittbremse gehört meiner meinung nach auch nicht mehr an ein zeitgemäßes rad.

grundsätzlich muss ich nach meinen erfahrungen im radgeschäft
sagen: leider gibts im kinderfahrrad-bereich nur billigen
klump und etwas durchdachteren und kindgerechteren teuren
klump.

Hm, das Pukyrad habe ich nicht als Klump empfunden.
Ich kann es nur empfehlen.

Das Preis-Leistungsverhältnis bei Puky-Spielrädern ist auch nach meiner Erfahrung (3 Kinder) glänzend. Ausgereifte Konstruktion - nur wenige Schwächen, z.B. das Gewicht.
Auch Spielräder in dieser Klasse sind ohne weiteres für 2 Jahre und mehr benutzbar.
Bei Puky-Spielrädern muß man auf folgendes achten: die Radgröße ist relativ niedrig gewählt, d.H. ein 16" Rad entspricht also einem vergleichbaren 18"-Rad anderer. Im obigen Fall - für 3,5 jährige könnte das schon zu groß sein. Ich würde noch etwas warten mit den Radfahren.
Im nächsten Frühjahr ist es dann soweit.

ja empfehlen würd ichs vermutlich bei der wahl zwischen puky
und noname-baumarktklitsche auch, was soll man den leuten auch
sagen? selber bauen?

Titanrahmen kannste kaufen. Alle anderen Komponenten gibt es nicht besser/günstiger als bei Puky

allerdings könnte man kinderräder
durchaus noch sehr viel besser machen.
die bedienkräfte für die bremsen sind für kinder immer noch
viel zu hoch, das geht heute wesentlich besser. (und nein, ich
rede jetzt nicht von ner gustav m. mit 200mm -scheibe :wink:).
die rücktrittbremse gehört meiner meinung nach auch nicht mehr
an ein zeitgemäßes rad.

Das Problem ist die notwendige Griffweite des Handgriffs.

Grüße
Ralf

siehe auch http://www.cadenbach.de

Danbke für eure Antworten - habebei unseren nachbarn gerade ein gebrauchtes Puky (von 2 Kids gefahren) für 35 Euro aufgetrieben, ich glaube, neu kosten die über 100, oder? Wäre also eingünstiger Kauf…

Liebe Grüße

Felicia