Hallo,
kann mir jemand sagen, welche Möglichkeiten der Diagnostik bei vermuteten Gefäßverengungen im Kopf existieren?
Danke
Hallo laufmaus!
Da gibt es einige Möglichkeiten:
per Ultraschall (das geht aber nicht immer, da nicht immer eine gute Darstellung gelingt)
per Angiografie: über einen in die Gefäße eingeführten Katheter wird ein Kontrastmittel (KM) gespritzt und ein Bild gemacht. Durch digitale Technik kann sogar eine zuvor gemachte Leeraufnahme vom KM-Bild abgezogen werden, so daß Knochen und Weichteile ausgeblendet werden und (fast) nur das Gefäß zu sehen ist. Vorteil: man kann je nach Bedarf evtl. auch gleich therapieren.
per CT oder MRT
hier können ebenfalls die Gefäße dargestellt werden und 3D rekonstruiert werden. Die Darstellung mit dem „Angio-MRT“ ist derzeit die vorteilhafte Methode.
Auf diesen Seiten kann man auch Bilder gucken:
http://www.drnn.insel.ch/computertomographie.html
Gruß
Peter
Hallo Laufmaus,
du solltest den Arzt explizit nach einem MRT fragen. Der Grund? Ein CT, das ist eine Röntgenschichtaufnahme. Da werden also hintereinander weg ganz viele Röntgenbilder vom Kopf gemacht, mit entsprechender Strahlenbelastung.
Bei einem MRT wirst du sehr starken Magnetfeldern und außerdem Radiowellen ausgesetzt. Man geht heute davon aus, dass beim MRT keine Strahlenbelastung auftritt und man dieses beliebig oft wiederholen kann. (Es wird sich sicher trotzdem niemand jeden Tag ins MRT legen, ganz einfach weil die Untersuchung dafür viel zu teuer ist.)
Ach ja: Man merkt von den Magnetfeldern etc. gar nichts. Nur ein bisschen laut wird es im MRT, aber dagegen gibt man dir Ohrenstöpsel.
Schöne Grüße
Petra