Hallo,
angeregt durch diesen Spiegel.de-Artikel
(http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,808383,00…)
Der Artikel ist strutz blöd - reiner Jounalisterischer
Schwachsinn, wenn man die konkreten Aussagen zu Details
mal bewertet.
frage ich mich wie gefaehrlich kleine Feinstaubpartikel sind
welche durch Benzin-Direkteinspritzer erzeugt werden.
Prinzipiell sind diese Partikel wohl ebenso gefährlich,
wie Rußpartikel aus anderen Verbrennungsprozessen z.B.
Gasbrenner oder Dieselmotoren usw.
Man geht davon aus, dass jedes einzelne Partikel potentiell
Krebs auskösen kann. Natürlich ist es praktisch eine Frage
von Wahrscheinlichkeiten.
Habe im Internet leider nichts wissenschaftliches dazu
gefunden und wollte wissen ob hier jemand evtl. eine Studie
darueber kennt, einen anderen guten Link hat oder die Gefahr
oder Harmlosigkeit auf andere Weise begruenden kann.
Das das Thema speziell bezüglich der Emission von
Beziner mit Direkteinspritzung rel. neu ist, wird man
kaum eine belastbare Studie dazu finden.
Zum Thema Feinstaub und speziell Nanaopartikel und Ruß
aber gibt es einiges.
Allerdings ist es IMHO so, dass man das Problem nun nicht
überbewerten sollte und keinen Schnellschuss machen muß,
der ganz erhbliche Kosten für die Industrie und Verbraucher
verursachen kann.
Noch vor kurzen war der Rußfilter ein großes Thema.
Dieselmotoren ohne Rußfilter geben ganz erhebliche
Partikelmengen ab (so weit ich mich erinnern kann, in der
Größenordnung bis 10Exp14 Partikel pro cm³.
Dagegen sind die gemessenen Anzahlkonz. um 10Exp11
bis 10Exp12 eher wenig.
Das Thema kommt jetzt also nur deshalb auf, weil man die
Dieselfahrzeuge mit effizienten Filtern sehr viel sauberer
gemacht hat.
Andere Quellen von Feinstaub sind aber auch nicht zu
vernachlässigen. Wer im Sommer regelmäßig grillt und
anschließend am Lagerfeuer sitzt, kann seine Jahresration
an Feinstaub da auch konzentriert aufnehmen.
Gruß Uwi