Gefahren durch verbranntes/-schmortes Styropor?

Hallo!

Ich habe mir aus Platzgründen einen kleineren Backofen angeschafft. Unglücklicher Weise habe ich vor der ersten Inbetriebnahme (>200 °C) ein kleines Styropor-Stückchen übersehen, das man in den Hinteren Teil des Ofens gelegt hatte. Ich habe es erst später entdeckt; es war zwar nicht verbrannt, aber deutlich angeschmort.
Wenn ich den Ofen nun nutze, liegt immer ein süßlicher, chemischer Geruch in der Luft, von dem ich nicht glaube, dass er normal für den Ofen ist. Es liegt nahe, ihn auf das Styropor-Unglück zurückzuführen. Was würdet ihr mir raten: Können von dem Ding fortan gesundheitliche Risiken ausgehen und sollte ich es weiterhin benutzen? Wie gefährlich ist Styropor? Oder mache ich mir unnötige Gedanken über den Geruch?

Hallo,

der Geruch stammt vom zersetzten Styropor.

Hat der Ofen eine Selbstreinigungsfunktion (Pyrolyse)?
Wenn ja, dann einmal durchlaufen lassen, dnn sollte sich die Sache mit dem Geruch erledigt haben.
Vorher aber so viel wie möglich vom verschmorten Zeug mechanisch abkratzen.

Gandalf

Hallo, Gandalf!

Inwieweit man hier von einer „Selbstreinigungsfunktion“ sprechen kann, weiß ich nicht. Allerdings wurde der Besitzer eines neuen Ofens angewiesen, den Ofen zunächst erstmal eine Stunde laufen zu lassen (wahrscheinlich, um eventuelle Rückstände zu verbrennen). Falls hierunter auch die von dir genannte Selbstreinigungsfunktion fällt, dann wäre das erledigt.
Der Geruch bleibt jedoch auch dann noch. Ich habe den verdacht, dass sich etwas davon an den Glühstäben angelagert hat, bin mir aber nicht sicher, wie ich es von dort abbekommen sollte.
Meine Primärfrage ist nach wie vor: Wie gesundheitsschädlich - wenn überhaupt - ist die aktuelle Situation?

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Hallo, :

Falls hierunter auch die von dir
genannte Selbstreinigungsfunktion fällt, dann wäre das
erledigt.

nein, das meine ich nicht.
Viele Öfen haben eine sog. Selnstreinigung, bei der das Ofeninnere auf rund 350 - 400 °C erwärmt wird. Meist ist dann auch die Tür blockiert.
Nach etwa einer Stunde (oder weniger) kühlt der Ofen dann ab und (fast) alles organische Materiale ist zu einer bröseligen Masse zerfallen, die (meist) leicht zu entfernen ist.

Nach dieser Prozedur sollte sich das Problem ergeben haben.

Aber schau bitte nicht auf den Stromzähler, wenn die Pyrolyse läuft, oder nur mit einer Flasche Baldrian in der Hand :wink:

Gandalf

Servus!

So Leid es mir tut, eine solche Funktion hat das Gerät leider nicht. Maximale manuell einstellbare Temperatur sind 250°C, das kommt nichtmal annähernd an die von dir genannten Werte heran.
Und nun? Was mache ich? =(

Gruß

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