Gefahrenabwehr?

Was kann/soll man machen, wenn man in einem „sozialen Netzwerk“ einen Totschläger und einen Mörder gesehen hat?

Damit meine ich 2 Personen, die zwar ihre Strafe abgebrummt haben, aber man weiß ja nie so genau, ob da noch etwas schlummert.

Der Mörder hat auch noch einen Menschen fast totgeschlagen, das kommt noch hinzu.

Was macht man, wenn man das weiß?

Servus,

dann macht man sich klar, was die Verbüßung einer von einem deutschen Gericht verhängten Strafe bedeutet.

Und hängt sich seine Phantasien auf den Abort.

Schöne Grüße

MM

Servus,

das ist eine gute Idee und ersetzt oft zähe Diskussionen. Magst Du diese Handhabung mal im ALK vorschlagen? Büddeee - ich bring dann auch den Müll raus!

Schöne Grüße

MM

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Servus,

ja - das kommt in einem Rechsstaat vor, ab und zu. Damit muss man leben - das ist allemal besser organisiert, als wenn einen der Fürst für den Rest seiner Tage in den Turm werfen lässt, weil sein Sodbrennen grad in dem Moment anfing, als man vor ihm kniete.

Schöne Grüße

MM

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„so etwas“ ist ein Mensch.
Wenn dir das nicht passt, such dir eine Land, wo das anders gehandhabt wird.

Bei uns gilt das, was Aprilfisch schreibt.

Siboniwe

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Servus,

und ich habe die Nummer von „Transatlantik“ im Schrank stehen, in der das Interview mit Horst Herold abgedruckt ist, in dem er sich darüber ausließ, dass Polizeiarbeit eigentlich nicht an der Tat und am Täter ansetzen müsste, sondern daran, was jemand zu tun vorhaben könnte.

Sehr gruselig - insbesondere deswegen, weil die Verkündung dieses Programms in der Öffentlichkeit fast ohne Reaktion blieb (außerhalb der üblichen Intellektuellenkreise).

Schöne Grüße

MM

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Man könnte erwägen, dieses soziale Netzwerk zu meiden und sich unter der Bettdecke verstecken.

Es gibt das Instrument der Sicherungsverwahrung. Zu deren Geschichte und Problematik ist hier einiges nachzulesen: http://www.zis-online.com/dat/artikel/2006_4_23.pdf, insbesondere aus dem letzten Absatz:

„Die „zweite Chance“ soll sich grundsätzlich allen bieten. Das beruht auf der Menschenwürde, der sozialstaatlichen Mitverantwortung, welche Ausstoßungsstrafen verbietet, auf dem Verhältnismäßigkeitsgrundsatz, auf der Unmöglichkeit, eine bis zum Tod währende Gefährlichkeit zu prognostizieren, […]“

zur aktuellen Entwicklung nach dem Urteil des BVerfG auch hier: http://www.arthur-kreuzer.de/Bartsch_Kreuzer_StV_2012_5_LG_Marburg.pdf

Wenn das Gericht der Meinung gewesen wäre, daß das geboten ist, hätte es eine entsprechende Anordnung gegeben.

Gruß

Michael

Toller Beitrag.
Was da im Video gesagt wird, kann ich voll unterschreiben, nur verfehlt das Gesagte leider das Thema dieses Threads.

Im gegenwärtigen Fall geht es ja nicht um Fremdenfeindlichkeit, sondern um die mangelnde Bereitschaft einiger Gruppen unserer Gesellschaft, Straftätern, welche ihre Strafe verbüßt haben, die in unserem Rechtssystem vorgesehene Resozialisierung zu ermöglichen.

Zu Zeiten des Nationalsozialismus nannte man diese Einstellung das gesunde Volksempfinden.

Gruß merimies

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Ach nee, Deutschland ist für sich alleine schon unübersichtlich genug, da braucht man nicht noch extra Zebras, Plumploris, Steppenhexen und lauter son Gerümpel.

https://www.youtube.com/watch?v=kxSbIhHQ320

Willst auch Einzelheiten wissen, um besser zu verstehen, warum ich mir da Gedanken mache?

Ich kenne alle Einzelheiten.

Ich wohne in derselben Stadt, ging auch durch Funk und Fernsehen, damals, war mächtig was los, einen davon kenne ich auch persönlich, von nem Treffpunkt, damals, aber seit der Sache, habe ich nichts mehr mit ihm zu tun, will ich auch gar nicht, sehe ihn nur öfter, er glotzt dann immer blöd, das dreckige Schwein.

Aber sagen darfst ja auch nichts, in der Öffentlichkeit = an den Pranger stellen, „ist verboten“, so etwas hat dann auch noch Rechte.

Hallo,

in solchen und ähnlichen Fällen empfehle ich immer gerne das schauen folgenden Videos:

Wenn Du jetzt eiwenden willst, das das eine mit dem anderen nichts zu tun hat, dann tut es mir für Dich Leid.
Wenn Du DANN nochmal in Dich gehst und über Dich nachdenkst KÖNNTEST Du zu einem guten Ergebnis kommen. Enjoy.

… und als Nächstes die Weltherrschaft, oder?
:stuck_out_tongue_closed_eyes:

Servus,

das Märchen von den Türken im Wiederaufbau ist in diesem Zusammenhang einigermaßen peinlich.

1961 ging die Anwerbung türkischer Arbeiter los. Zu diesem Zeitpunkt gab es zwar noch einzelne Ruinengrundstücke und einige erdgeschossige Provisorien in westdeutschen Städten, aber bereits 1960 wurde in 397 von 765 Kreisen die Zwangsbewirtschaftung von Wohnraum aufgehoben, weil für diese Kreise das Statistische Bundesamt ausreichend vorhandenen Wohnraum ermittelt hatte.

Dieses Deutschland hat kein Arbeiter aus Anatolien mehr gesehen, wenn er nach Bochum kam.

Schöne Grüße

MM

Servus,

das haben Zeitgenossen in den Jahren 1945 - 1955 teilweise anders gesehen. So meinte z.B. ein französischer Offizier, mit dem meine Mutter in der allerersten Nachkriegszeit befreundet war, zur Frage der Schwächung Deutschlands durch den sinnlos in die Länge gezogenen Krieg und die systematische Zerstörung seiner Städte: „Man kann die Deutschen nackt in den Urwald jagen, aber dann kommen sie mit einer Lokomotive wieder zurück.“ In der Tat fand die technische und wirtschaftliche Erholung in der BRD hauptsächlich nach Auslaufen des ERP und in der DDR ganz ohne ERP und unter den Vorzeichen der von der UdSSR konsequent und umfassend betriebenen Demontage von Industriebetrieben und Eisenbahnlinien statt.

Die Sache mit der „Sozialhilfe aus der ganzen Welt“ stimmt nicht nur nicht, was die Anwerbung von Arbeitern in anderen Ländern zur Stützung des Angebots auf dem deutschen Arbeitsmarkt bei gleichzeitiger Stützung der mehr oder weniger miserablen Leistungsbilanzen der Herkunftsländer betrifft, sondern auch, was Umfang und Quellen der Hilfe betrifft: Eine ganz wichtige Überlebenshilfe CARE war keine staatliche Hilfe, sondern von den Quakern organisiert; die Mittel aus dem ERP, die auf Deutschland entfielen, waren etwa 10% der Gesamtsumme (die Hälfte des französischen Anteils), umgerechnet auf heutigen Wert rund 13 Mrd. USD.

In den Nachkriegsjahren gab es weltweit keine Handvoll Staaten, die deutsche Armutsflüchtlinge aufgenommen hätten - ab 1948 Israel, sonst die Zielländer der „Rat Lines“ nur für ausgewählte Deutsche und Verbündete und Brasilien in nicht uneigennütziger Weise: Das Land hatte in den 1940er Jahren einen unerklärlichen sehr hohen Männerüberschuss in heiratsfähigem und -willigem Alter und organisierte systematische Einwanderung von jungen deutschen Frauen mit geeigneter Qualifikation.

Vor dem Hintergrund so bedeutender Fehler in Tatsachenbehauptungen wird der Rest eben auch mit ein wenig Vorsicht zu genießen.

Schöne Grüße

MM

Ich werde das wieder löschen, bzw. deaktivieren lassen, es bringt so nichts, auch weil Ihr völlig am Thema vorbei diskutiert.