Hallo, ich habe den Eindruck, langsam aber sicher kommen
Unis zunehmend auf die Idee, entscheiden zu müssen, was
ihre Studenten ansurfen dürfen (z.B. unsere Uni oder die
Stuttgarter) - „können die das so einfach bringen?“
(z.B. mit Smartfilter.de Software: zumindest -Schulen-
in BaWü wird filtern scheinbar sogar von der Landes-
regierung empfohlen)
Schliesslich sind Studenten alt genug, für
ihre Surf-Aktivitäten selber gerade zu stehen,
zumindest dachte ich das bisher. Man kann natürlich
argumentieren, das Netz sei nur für wissenschaftliche
Zwecke zu nutzen, aber der Begriff lässt sich einem
Computer (der das filtern soll) extrem schlecht beibringen
und ein allgemeiner Internetzugang (ggf. gegen nutzungs-
abhängige Gebühr) tut der Allgemeinbildung sicher auch
gut.
Ich könnte jetzt lang und breit über meine bisherigen
Erkenntnisse zu Motivation für/gegen Filtern und Rechtslage
schreiben, aber ich würde mich einfach über Kommentare
von anderen betroffenen Unis oder was für/gegen die
Kindersicherung im Uninetz spricht freuen!
Eric
Hallo Eric,
ich studiere in Weimar an der Uni, und wir haben gottseidank viele Computerpools in denen fast uneingeschränkte Internetnutzung erlaubt ist.
Es gibt den einen oder andren Pool in denen von 7 bis 19 Uhr ausser den gängigen Mailprovidern (Gmx, Hotmail etc) und anderen Uniseiten kein Internetzugang erlaubt ist, jedoch steht da die Begründung, daß es bereits Beschwerden gab.
Es waren genügend Studenten, die an den Rechnern was tun wollten, ob Berechnungsprogramme oder Zeichnungen machen, und keinen freien fanden da überall nur gesurft wurde.
Ansonsten meine ich mit fast uneingeschränkt, das für manche Studenten diverse MP3-Seiten, und auch diverse Sexseiten gesperrt wurden, da teilweise nur Bilder oder MP3s gezogen wurden, und das wohl nicht so recht war.
Jedoch, muss ich hier dazu sagen, ist es nicht so daß diese Seiten keinem mehr zugänglich sind, sondern nur einzelnen gesperrt wurden, wo ich mich dann frage, wird da überwacht wo sich die Studenten aufhalten und dann gesperrt wie es Lust und Laune ist?
Oder ob da einfach ein bestimmter Teil bei den Nutzern (vielleicht von Namen her) einfach so gesperrt werden?
Jedoch ist mir das persönlich egal, weil es mich nicht stört.
Jedoch fände ich es nicht wirklich so toll, eine Gebühr zu verlangen.
Schliesslich zahlt man schon genug Semesterbeitrag.
Also zum Thema Kindersicherung, klingt sicher merkwürdig, aber muss man sich denn wirklich „solche“ Sachen ausgerechnet an der Uni anschauen?
Also würde ich sagen, wenn die Unis es für nötig halten, sollen sie halt eine solche Kindersicherung einbauen.
Meine Zustimmung hätten sie allemal…
btw…
`s Teufelchen
Hallo Eric,
ich studiere in Weimar an der Uni, und wir haben gottseidank
viele Computerpools in denen fast uneingeschränkte
Internetnutzung erlaubt ist.
[…]
Ansonsten meine ich mit fast uneingeschränkt, das für manche
Studenten diverse MP3-Seiten, und auch diverse Sexseiten
gesperrt wurden, da teilweise nur Bilder oder MP3s gezogen
wurden, und das wohl nicht so recht war.
[…]
Also zum Thema Kindersicherung, klingt sicher merkwürdig, aber
muss man sich denn wirklich „solche“ Sachen ausgerechnet an
der Uni anschauen?
Also würde ich sagen, wenn die Unis es für nötig halten,
sollen sie halt eine solche Kindersicherung einbauen.
Meine Zustimmung hätten sie allemal…
[…]
`s Teufelchen
Das ist ja ne interessante Situation bei dir, im Prinzip wird
bei euch auch zur Resourcenschonung gefiltert, nur diesmal
auf die Studenten „persönlich“ abgestimmt? Seltsame Methode.
Ich weiss, der Schwerpunkt der Uni-Netz-Nutzung soll bei
Bildung und Computer-Updates liegen (-> DFN Zweck), aber statt
Bandbreitenfressern wie Napster sperrt man hier lieber
unerwünschte Seiten unabhängig vom Datenaufkommen. Nicht, dass
auch eine „wertvolle“ Nutzung von Napster möglich wäre, aber
ich habe Napster noch nicht angeschaut, ist nur geraten.
Ausserdem finde ich es seltsam, zuerst eine Standleitung
praktisch geschenkt zu bekommen, und wenn dann alle kein Modem
mehr für privates Internet haben, wird der Zugang übers Uninetz
beschränkt… daher auch der Vorschlag mit der Gebühr.
Das Internet für Studenten sollte ein „echtes“ Internet bleiben,
ohne vorgefasste Meinungen, welches Surfverhalten angemessen
für Studenten ist.
Inzwischen gibts den Vorschlag eines Netz-Quotas (max 2.5 GB pro
Monat und Nase, das ist bei mir sogar für Linux-Updates mehr
als genug – allerdings gäbe es sogar einen lokalen Linux-Mirror,
nur leider macht keiner Werbung dafür!). Die Filterung wurde
gelockert, aber der Filter selber ist noch da.
Eric
Hallo!!
Inzwischen gibts den Vorschlag eines Netz-Quotas (max 2.5 GB
pro
Monat und Nase, das ist bei mir sogar für Linux-Updates mehr
als genug – allerdings gäbe es sogar einen lokalen
nur hierzu mein Kommentar: wir haben bei uns an der Uni (Privat Uni, Schwerpunkt IT) ein Downloadlimit von 250 Megabytes, siehst du das auch so dass das ein witz ist? Wenn ja, hast du ein paar wirklcihe argumente die uns irgendwie helfen könnten?? wir haben’s schon von 150 auf 250 MB hochgehandelt… und die uni darf keinen „profit“ machen, deswegen auch das limit weil das nicht mehr glaubwürdig war (mp3 und film-downloads etc.)
Danke!
Dennis ;o)