Geflieste Zwischenwände

Hi @ll.

Iich plane den Umbau meines Bades. Dazu möchte ich eine ca. 250 cm hohe, 80 cm breite und 40 mm dicke Zwischenwand zwischen Dusche und Waschmaschinen-Trockner-Turm einziehen. So eine Leichtbauwand möchte ich nicht nehmen und eine Herstellung mit konv. Mauern ist sicher nicht möglich. Bei meinem ehemaligen Arbeitgeber wurden bei einer Renovierung des Sanitärbereiches so fertig bestückte Zwischenwände angeliefert, die dann vor Ort mit Beton ausgegossen wurden. D.h. man liefert seine Fliesen an, die werden dann auf so eine Abstandshalter-Kunstoff-Zwischenwand geklebt und maßgerecht angeliefert. Habe mal gegoogelt und da etwas über ein „Waprotec-System“ gelesen. Aber keine Fa. gefunden, die so etwas verarbeitet.
Kann mir da jemand weiterhelfen ??
Schon mal Danke für Antworten und Grüße HJS

Hallo

Das von dir genannte System kenne ich leider nicht. Aber es gibt Hersteller die sich speziell auf Trockenbausysteme im Sanitärbereich spezialisiert haben. z.B. TECE oder Geberit GIS-System. Da gibt´s eine Vielzahl an Möglichkeiten und Stabilisierungen auch für höhere und freistehende Wände. Teilweise gibt´s auch spezielle Beplankungen gerade für den Nassbereich.
Alles Plug and Play und zur späteren Beplankung mit Rigips; fertig zum Verfliesen.
Beton hätte ich Bedenken mit der Satik, eine Wand in der Höhe mit Beton gefüllt, de kommen schon einige viele Kilo zusammen.

Gruß
Nelsont

Nachfrage Bodenbealstung

Beton hätte ich Bedenken mit der Satik, eine Wand in der Höhe
mit Beton gefüllt, de kommen schon einige viele Kilo zusammen.

Hallo Nelsont,

ich hab mal gegoogled, da kam ich auf 2000-2600 kg^3 für Beton.
Logo weiß ich nicht ob das auch noch gilt wenn er mit einem Rüttler beim Einfüllen verdichtet wurde.
Sehe ich auch als schwierig an bei 40mm und überhaupt, ist nach 2,50 m die Decke, da sehe ich das Einfüllen schon als Problem.

Vielleicht habe ich mich verrechnet, aber ich komme bei einer Wand von 2500 x 800 x 40 mm^3 bei einer Dichte von 2300 kg/m^3 auf 184 kg.

Ich gehe davon aus, eine Betondecke halt das aus.
Bei einer Holzdecke weiß ich nicht.

Denn diese „Wand“ liegt ja nicht flach auf dem Boden sondern steht hochkant.

Dann gelten irgendwie nicht mehr diese 184 kg , sondern Gewicht pro Fläche, irgendwas mit N/m² kp/m² oder so.
Und die Aufstellfläche dieser 184 kg ist ja recht klein.

Und man muß ja auch davon ausgehen daß da mal, warum auch immer *sehr hüstel* :smile:, neben dieser Wand mal paar Leute gleichzeitig duschen, also den Boden daneben belasten.

Was also kann man wie (also kg oder irggendwas pro Quadratmeter ansetzen) für einen normalen (was auch immer das genau ist) Boden?

Ich hoffe ich konnte mich verständlich machen.

@Anfrager, beschreib mal genauer, warum willst du Leichtbauwände nicht, geht dies Wand links rechts an die Wand und oben an die Decke oder soll sie freistehend sein usw.

Gruß
Reinhard

@Anfrager, beschreib mal genauer, warum willst du
Leichtbauwände nicht, geht dies Wand links rechts an die Wand
und oben an die Decke oder soll sie freistehend sein usw.

Gruß
Reinhard

Also wegen Statik hätte ich keine Probleme ( Betondecken, Standpunkt quasi auf einer tragenden Wand ) aber mit so einer Leichtbauwand kann ich mich schlecht anfreunden. ( Feuchtigkeit, mech. Stabilität ) Die Wand wird oben, unten und hinten befestigt bzw. in Vertiefungen eingesetzt. Ich möchte also bei meiner Dusche eine dritte Wand ( zwischen Dusche und Waschmaschine / Trockner ) einbauen. In der Diele habe ich so eine Wand, aber die ist 12 cm dick und ich möchte es, zweiseitig gefliest, wegen Platzmangel eben dünner haben.

Also wegen Statik hätte ich keine Probleme ( Betondecken,
Standpunkt quasi auf einer tragenden Wand ) aber mit so einer
Leichtbauwand kann ich mich schlecht anfreunden. (
Feuchtigkeit, mech. Stabilität ) Die Wand wird oben, unten und
hinten befestigt bzw. in Vertiefungen eingesetzt. Ich möchte
also bei meiner Dusche eine dritte Wand ( zwischen Dusche und
Waschmaschine / Trockner ) einbauen. In der Diele habe ich so
eine Wand, aber die ist 12 cm dick und ich möchte es,
zweiseitig gefliest, wegen Platzmangel eben dünner haben.

Hallo Vielleser,

Da gibt es wegen Feuchtigkeit keine Probleme:

http://fermacell.xella.de/html/deu/de/fermacell_gips…

Man könnt ja 2-3 Platten aufeinanderkleben um die 40mm zu erreichen.

Wegen Stabilität ggfs 2-3 nichtrostende Stahlstangen oben und unten einlassen.
Dann auf der einen Seite eine Platte dranhalten lassen durch zweite Person. Die Zwischenäume nicht mal flächig sondern durch dicke Perlfix-„haufen“ punktuell „füllen“ und die zweite Platte dagegenpressen.
Vielleicht dann paar lange Spaxschrauben durch das „Sandwich“ treiben und 1-4 Tage so stehen lassen.

Ich weiß jetzt nicht ob da genugLuft dahinterkommt. Vielleicht doch kein Perlfix, sondern zwischen die Platten Vierkant Aluschienen und das beidseitig festschrauben.

Hier ein Bild der Wand von oben (Draufsicht):

http://www.image-load.net/pic.php?type=jpg&f=25a4544…

Gruß
Reinhard

Hallo Bücherwurm,

Trockenbau wand ist in Ihrem Fall das einzig Wahre!
Eine Metallständerwand mit CW50-Profil beidseitig doppelt beplankt mit GKBi-Platten ergibt fertig gespachtelt 100mm Wand an der freistehenden Kante ein UA50-Profil als Verstärkung. Das ganze muß aber im Duschinnenraum vor dem Fliesen mit einem Dichtanstrich abgedichtet werden. Wenn Sie Angst haben wegen der Feuchte können Sie auch eine Knauf Aquapanell Indoor Platte nehmen!
Zeitaufwand mit ein bischen Geschick max. 1/2 Tag

Gruß Stefan Bräuning