Gefühl das falsche zu studieren

Hallo!
Ich werde das Gefühl nicht los, dass ich das falsche studiere. Eigentlich bin ich mir sicher, dass ich das falsche studiere, nur habe ich das Problem, dass ich vor dem Studium x Praktikas gemacht habe in zig Berufen und mir keiner zugesagt hat. Außerdem habe ich den Studiengang bereits einmal gewechselt.
Nun studiere ich das von dem ich denke, dass es mir am ehesten liegt, aber insgeheim weiss ich, dass es keinen passenden Beruf für mich gibt.
Das ist total frustrierend, weil ich Gefahr laufe, später nach dem Studium alles hinzuschmeißen oder so.

Geht es irgendwem ähnlich? Wie geht ihr damit um?

Liebe Grüsse Ali

Hallo Ali,

in welchem Semester bist du denn? Und was studierst du?

Im Grundstudium ging es mir ähnlich, war mir eigentlich sicher, in der Physik komplett falsch zu sein. Ich habe dann weiter gemacht, weil das vielen so ging und auch die Studenten aus höheren Semestern uns gesagt haben, dass es bei ihnen auch so war.
Jetzt gefällt es mir deutlich besser, vielleicht wird dir das auch so gehen?

Viele Grüße
Kati

andersrum gefragt
Hallo

in welchem Semester bist du denn? Und was studierst du?

Was möchtest du denn machen, wenn duch schon x praktika gemacht hast und nicht pasendes gefunden hast, dann versuch doch erst mal herauszufinden, WO du WAS tun möchtest.
Dazu ist es auch hilfreich wenn du dir einmal notierst was du auf keinen Fall tun möchtest (zB. hinter den Schreibtisch hocken, dann ist zB. BWL wirklich nicht das richtige, es sei denn du machst das studium fertig und suchst dir dann selbst was- reist zB. als Einkäufer in der Gegend rum und sucht die besten Sachen raus, evtl auch selbstständig)
Es gibt in jedem Beruf Vor und NAchteile und ein wenig Schreibtischarbeit gehört auch immer dazu (man merkt ich hasse es), aber sofern du etwas findest wo die Vorteile überwiegen, dann ist es das richtige.
Ausserdem gibt es für manche Studengänge überraschende spätere Jobmöglichkeiten, an die man erst mal gar nicht denkt.
Gruß Susanne

Ich bin im 5. bzw. 3. Semester, war aber letztes Semester wegen Krankheit nicht in der Uni und jetzt werde ich wohl das nächste Semester auch fehlen.
Ich studiere Hispanistik und Geographie.
Glaube nicht, dass es mir besser geht, wenn mir jemand aus dem höheren Semester erzählt, dass es besser wird.
Grüsse Ali

Hallo nochmal,

Ich bin im 5. bzw. 3. Semester, war aber letztes Semester
wegen Krankheit nicht in der Uni und jetzt werde ich wohl das
nächste Semester auch fehlen.
Ich studiere Hispanistik und Geographie.
Glaube nicht, dass es mir besser geht, wenn mir jemand aus dem
höheren Semester erzählt, dass es besser wird.

Das war auch nur zur Veranschaulichung, dass es vielen Studenten gerade in den ersten beiden Semestern so geht.

Nachdem ich aber in anderen Brettern von dir gelesen habe, erlaube ich mir eine Frage: Bist du dir sicher, dass dein Problem etwas mit deinem Studienfach bzw. späteren Berufsaussichten zu tun hat? Und nicht damit, dass es dir gerade allgemein eher schlecht geht?

Gruß
Kati

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Sorry, aber die Frage verstehe ich gerade nicht.
Grüsse Ali

Sorry, aber die Frage verstehe ich gerade nicht.
Grüsse Ali

Hallo, ich denke Heureka hat deinen Threat unter Psychologie gefunden und wollte etwas durch die Blume sagen, dass du derzeit sowieso seelisch angeschlagen zu sein scheinst. Dass es nicht unbedingt mit dem Fach, sondern mit deiner akuten Situation (zb. finanzielle Sorgen, die sich ziemlich auf deine Stimmung zu schlagen scheinen)zusammenhängt.

Also dass du derzeit vielleicht nicht mit Hispanistik und Geo überfordert bist, sondern einfach mit der Situation als Geldlose Studentin mit akutem Therapiebedarf (und so auch keine Kraft und Zeit um für geld nun zu arbeiten) überfordert bist.

Vielleicht sprichst du wirklich mal mit der Psycho-Beratung vom Asta und lässt dich für ein paar Semester vom Studium Beurlauben (Urlaubssemester werden nicht in die Semesteranzahl eingerechnet), damit du erst mal eine Therapie beginnen kannst.
Wenn du wieder etwas besser drauf bist, kannst du dich dann frischen Mutes wieder in die Fächer reinknien oder dich mit etwas freierem Kopf für andere Fächer entscheiden.
Gruß undGute Besserung Susanne

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Wenn ich mich beurlauben lasse kriege ich kein Geld, zudem muss ich jetzt meine Zwischenprüfung ablegen.
Und wenn ich jetzt aufhöre, dann bin ich in Hispanistik ganz draußen. Ich komme so schon nicht mehr hinterher und Spanisch lernen ist eben eine Sache wo man am Ball bleiben muss. Und Geographie wurde bei uns eingestellt, wenn ich da nicht zügig vorankomme, dann werden bestimmte Veranstaltungen eben nicht mehr angeboten.
Davon abgesehen kann man sich ja nicht so ohne Weiteres beurlauben lassen, da braucht man ja schon ein Attest für.
Andere Fächer kommen auch nicht in Frage, ich kann das Studienfach nicht mehr wechseln, weil ich dies schonmal getan habe, dann habe ich keinen Anspruch mehr auf einen Bildungskredit und ich möchte mich nicht immer weiter verschulden.

Grüsse Ali

Siehste das sind massenhaft Probleme die einen verzwifeln lassen. Doch es gibt Wege daraus, wenn du einen Gang zurückschaltest gibt es bestimmt eine Uni, die dich sonst noch nimmt (Ok die ZWischenprüfung in Hisp. solltest du nach Möglichkeit noch mitnehmen), wo sowohl Spanisch als auch Geo weiterhin angeboten werden und wenn du statt vom Geld anderer zu leben nebenher arbeitest (Hiwistelle? oder eben Kellner oder so) dann lasten die Schulden nicht so sehr auf dir, sondern du lebst eben von dem was du hast.
Ich denke mal eine Zeit in spanisch auszusetzen dürfte nicht so sehr das Problem sein, mit der Sprache vertraut bleibst du, wenn du zB. eine entsprechende Zeitung liest oder jede Menge Bücher.
Es soll auch Unis geben wo du halbtags studieren hannst, wo es also ok ist, wenn du dir doppelt solange Zeit nimmst bzw. nur halb soviel Seminare etc. auf dem Plan hast.
Und es gibt Unis die einen nicht so sehr unter Druck setzen, wo man eben solange Lernen kann bis man sich fit für die Prüfung fühlt und nur wenn man sich auch wirklich anmeldet diese auch gezählt wird (falls man dann doch noch durchfällt).
Die Beurlaubung würdest du zB. mit einem Psychologischen Attest bekommen, das sollte nach dem was ich im andern Brett las kein Problem sein.
Also versteh dies nicht als plumpen Rat „Dann geh doch arbeiten“ sondern wirklich als Alternative um dich etwas freier zu fühlen. Schau dich nach Alternativen Unis um (Romanistik mit Schwerpunkt spanisch uä. nicht übersehen, nicht überall heißt es Hispanistik), frag dort in der Studienberatung nach, wie dort Prüfungen und so gehandhabt werden, Nutze die Beratungsangebote vom Asta und Sudentenwerk, bekomm erst mal dein Leben auf die Reihe und dann stürz dich mit neuem Elan in weitere Semester. Nimm dir also ruhig erst mal eine Auszeit (während der du arbeitest, bezahlte Praktika machst, ins Ausland gehst, Harzt 4 beziehst und ne Therapie machst…irgendwas mit dem du die Kredite abbezahlen kannst und trotzdem leben kannst)
Wichitger als sich ein neues Studienfach zu suchen ist erst mal, dass du dich wiederfindest und dein Leben ordnest.
Also *drückdieDaumen*
Schöne Grüße Susanne

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Wenn ich meine Zwischenprüfung nicht bestanden habe, dann bin ich in dem Studienfach an allen Unis in Deutschland gesperrt.
Zudem will ich hier nicht weg aus der Stadt. Dann stehe ich mit meinen Problemen nur alleine in einer fremden Stadt.
Und meine Zwischenprüfung in Hispanistik kann ich im Moment vergessen. Dazu müsste ich ja wieder lernfähig sein, was im Moment in weite Ferne zu sein scheint.
Ich weiss nicht was manche Menschen für Vorstellungen von einem Studium haben, wenn ich immer dieses „nebenbei“ arbeiten gehen höre. Davon abgesehen, dass ich wohl schlecht arbeiten gehen kann, wenn ich nichtmal studieren kann, brauche ich mindestens 600 Euro im Monat zum Leben. Da Studenten meist geringfügig arbeiten, müsste ich wirklich um die 60 Stunden im Monat arbeiten gehen. Das geht nicht „nebenbei“.

Hallo, du magst es kaum glauben, ich hab auch studiert, ist noch gar nicht solange her, und ich arbeite immer noch an einer Uni. Und ich kenne viele Studenten, die nebenbei arbeiten und die sich zT komplett alleine finazieren müssen. Bei denen scheint es kein allzu großes Problem zu sein (ok es ist natürlich immer ein Problem wenn man finanziell auf wackligen Füssen steht, aber es geht!).
Ausserdem gibt es eben studiengänge wo man nicht zwingend im (sagen wir, da ich es vonder Magisterregelstudienzeit so gewohnt bin) 4. Sememster zur Zwischenprüfung hin muss. Wenn man noch nicht soweit ist,insbes. wenn man noch nicht alle erforderlichen Scheine hat, dann geht man eben erst im 6. Semester oder so hin.
War bei mir nicht anders, ich konnte durch mein Fachwahl und nebenher arbeiten auch nicht in der regelstudienzeit bleiben, einige meiner Nebefach Psychologieveranstaltungen konnte ich erst dann belegen, nachdem ich im Hauptfach eine gewisse Menge abgearbeitet hatte. Praktisch wars natürlich ein Problem, da ich mir so manche Dinge erst selbst eigenständig erarbeiten musste, um wieder bei anderen Veranstaltungen in Psycho inhaltlich folgen zu können, aber rechtlich funktionierte es.
Selbst eine großere zeitliche PAuse zwischen den Zwischenprüfungen von Fach A und Fach B war kein Problem.

Also MACH DICH SCHLAU, ob du wirklich ausgerechnet JETZT zur Zwischenprüfung musst, selbst wenn du dich schon angemeldet hast (was meist einen gewissen Zwang mitsichbringt, doch da hilft evtl, nicht sicher, wieder ein Attest eines Psychologen oder Psychiaters über zB. Prüfungsangst)
Ich weiß, dass die Regularien seit den BA/MA Einführungen straffer geworden sind, aber niemand hat was davon, wenn du „nur“ wegen Überforderung durchfällst. Drum sprich mit deinen Professoren, Studienfachberatern, Fachschaftsvertretern, Asta-Sozial/Psychoberatung oder auch den Institutssekretärinnen über deine Probleme und Ängste; sag ruhig, dass du wegen finanzieller Schwierigkeiten und Prüfungsangst und weiteren privaten Problemen am Lernen gehindert wirst und deshalb befürchtest wieder durchzufallen. und FRAG, was du machen kannst, ob es zB. möglich ist, die Zwischenprüfung zurückzustellen, bis du eine Therapie gemacht hast.
Irgendwas ist immer möglich. In deinem Fach kann es ja nicht nur fiese Profs geben, zu irgendeinem wirst do auch du eine guten Draht haben. Undselbst wenn nicht, manch ein Prof kann sich auch ändern, hab ich selbst erlebt, als bei einem ein Mädel mit ebenfalls in Therpie befindlicher Prüfungsangst bei einem Referat fast ohnmächtig geworden wär. Professoren mögen selbst selten ein strenges Image gern haben,und selbst diejenigen, die eins haben, sind das nur nach aussen um sich von Kumpelhaften Du-Profs abzugrenzen.
Also Hilfe musst du dir schon selber suchen, denn wenn du niemandem (vor Ort!) sagst, dass du Probleme hast, kann dir auch keiner dabei helfen und dir mit regionalen Tricks und Gummiparagraphen in der Studienordnung den Druck von den Schultern nehmen.
Aber es gibt Möglichkeiten, schau in die Studienordnung, wie zwingend die Ableistung im jeweiligen zeitraum wirklichist. Und schau nach Möglichkeiten für Ausnahmen, da gibt es meist zB. Möglichkeiten für Körperbehinderte statt der Klausur eine mündliche Prüfung zu machen, für Stotterer oder Taubstumme die Möglichkeit statt der mündlichen eine Schriftliche Prüfung zu machen, etc.
Und du kannst dich ruhig in die Kategorie Psychisch Krank einsortieren, selbst wenn du es noch nicht wahrhaben möchtest oder es noch nicht sooo schlimm ist bei dir, aber ein Attest von einem Psychiater/Psychologen kann dir evtl diesbezüglich helfen.
Man spricht heute bei soetwas eher von seelischen Behinderungen als von Psychischen, was weniger hart klingt, und womit du dich evtl besser arangieren kannst, aber dennoch hindern sie einen die volle Leistung zu bringen. ebenso wie zB. eine Migräne oder Allergien oder einkind zu haben, dies sind alles keine wirklichen Behinderungen, doch kann man dadurch Probleme bekommen, das Studium im vorgesehenen Zeitplan durchzuziehen. Und dafür gibt es an jeder Uni irgendwelche regelungen, wie man es Studenten dennoch ermöglichen kann, einen Abschluß zu schaffen.

Aber wie gesagt, welche Regelungen das im einzelnen sind, können dir nur die Profis an deiner Uni sagen, und da musst du dich eben durchfragen. Als erste Anlaufstelle ist der Studentenberater (also jener der zB. die Scheine zählt und das ok gibt, dass du dich zur Prüfung melden kannst, oder auch jener für die Erstsemester, falls es nicht derselbe ist, die kennen die Prüfungsordnungen genau und können dir erste Tipps geben)

Irgendeine Möglichkeit findet sich immer. ein abgebrochenes Studium nach einer Therapie fortzusetzen ist ausser bei allzu exotischen Fächern immer irgendwie möglich.

Aber sich einfach seinem Schicksal zu ergeben, bis die letzte Chance auch noch vertan ist, ist einfach nur dumm und zeugt davon, dass du evtl noch gar nicht studienfähig warst, als du anfingst. Insbes. die Informationsbeschaffung ist doch in Geistes- und Sozialwissenschaftlichen Fächern eines DER zentralen Lernziele. also wo ist das Problem sich alle relevanten Prüfungsordnungen und Sonderregelungen zu besorgen?
ERST WENN DU DICH REGST KANN SICH AUCH AN DEINER SITUATION WAS VERÄNDERN!!!

Also schöne Grüße Susanne

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Du warst auch nicht modularisiert. Bei uns ist es so, dass man die Zwischenprüfung nach dem 4. Semester ablegen muss. Mit einem guten Grund kann man sie maximal um 2 Semester hinnausschieben. Einen guten Grund habe ich aber nicht, da ich ohne Diagnose kein Attest bekomme.
Die Zwischenprüfung ist bei uns keine Prüfung mehr in dem Sinne, dass man lernen muss oder durchfallen kann. Man muss eben bestimmte Veranstaltungen besucht haben und dann hat man die Prüfung ganz automatisch bestanden.
Und ich konnte eben 2 Veranstaltungen nicht besuchen. Die beiden werden aber in diesem Semester auch nicht angeboten, daher kann ich nun auch keine Zwischenprüfung ablegen.
Die Prüfungsordnungen kenne ich und Sonderregelungen habe ich bei allen möglichen Menschen an der Uni erfragt. Die meinten auch, dass mir diese blöde Modularisierung das Genick brechen kann. Die einzige Möglichkeit die ich noch habe ist eben die, dass ich die beiden Module welche mir noch fehlen im Einzelunterricht bei irgendeinem Dozenten so bald wie möglich ableiste und ein Attest einreiche.
Zu mehr konnte man mir auch nicht raten.

Du warst auch nicht modularisiert.

Hallo,Das stimmt, doch auch dann muss es eben möglichkeiten geben, insbes. wenn du Fächer kombinieren kannst und es dadurch Ünberschneidungen gibt. Sonst hätte die Uni diese fachkombi gar nicht erst zulassen dürfen…

Bei uns ist es so, dass man
die Zwischenprüfung nach dem 4. Semester ablegen muss. Mit
einem guten Grund kann man sie maximal um 2 Semester
hinnausschieben. Einen guten Grund habe ich aber nicht, da ich
ohne Diagnose kein Attest bekomme.

Nun was hindert dich zum Psychologen zu gehen…du hast gurten Grund dazu und es tut auch gar nicht weh! du wirst vermutlich ein paar Fragebögen ausfüllen müssen und ein paar Gespräche haben, aber das kann dir privat weiterhelfen und durch ein Attest auch im Studium. dazu muss der Psy nicht mal wissen was dir genau fehlt, nur dass du derzeit psychisch labil bist, das kann auch schon mit einem Termin passieren.

Die Zwischenprüfung ist bei uns keine Prüfung mehr in dem
Sinne, dass man lernen muss oder durchfallen kann. Man muss
eben bestimmte Veranstaltungen besucht haben und dann hat man
die Prüfung ganz automatisch bestanden.

Das waren mir die Liebsten Prüfungen :wink:

Und ich konnte eben 2 Veranstaltungen nicht besuchen.

Wenn es Studienbedingt so war (da gleichzeitig Veranstaltungen im anderen Fach hattest), dann ist das ein Grund, den die akzeptieren müssen. Notfalls hilft es, sich bei den Studierendenvertretern, der Fachschaft oder dem Stupa (wegen der evtl notwendigen Studienordungsänderungen und generellen Problematik für MehrFach-BAs, von denen du sicher nicht die einzige bist) Unterstützung zu holen.
Ein bisschen hab ich das Gefühl du fühlst dich der Situation hilflos ausgeliefert, was Ausdruck einer evtl vorhandenen psychischen Krankheit ist oder auch einer körperlichen (Schilddrüsenunterfunktion macht oft depressiv, Depressive sind oft antriebslos, ich hoffe du verstehst wo ich drauf hinauswill) sein kann oder weil du einfach sozial überfordert bist, da du es nicht gelernt hast, Unterstützung (eben durch Fachschaft u. Co.) einzufordern.

Die
beiden werden aber in diesem Semester auch nicht angeboten,
daher kann ich nun auch keine Zwischenprüfung ablegen.

Noch ein Grund, dass du sie Studienbedingt auch nicht im nächsten Semster ableisten kannst.

Die Prüfungsordnungen kenne ich und Sonderregelungen habe ich
bei allen möglichen Menschen an der Uni erfragt. Die meinten
auch, dass mir diese blöde Modularisierung das Genick brechen
kann.

Sagt wer, Studenten aus anderen Fächern, aus dem evtl noch auslaufenden Magisterstudiengang oder „Offizielle“, warum tun die dann nichts dagegen. Studienordnungen kann man ändern, man muss sie sogar ändern wenn ein ordnungsgemäßes Studium nicht möglich ist.
Dafür gibts in allen Uni-Gremien auch Studierendenvertreter, die sich für solche Dinge einsetzen (ok, zumindest sollten), und die ihr Gremium darauf aumerksam machen sollen, wenn etwas von dem was an der Uni laufen sollte und so einst beschlossen wurde, nicht oder nicht immer oder nicht mehr funktioniert (Fachschaftsarbeit und insbes. Gremienarbeit wird auch meist als „Verlängerungsgrund“ anerkannt, insbes. auch beim Bafög)

Die einzige Möglichkeit die ich noch habe ist eben die,
dass ich die beiden Module welche mir noch fehlen im
Einzelunterricht bei irgendeinem Dozenten so bald wie möglich
ableiste und ein Attest einreiche.

Wenn sowas geht ist es natürlich eine Möglichkeit, bei uns wäre sowas nicht möglich gewesen, da konnte man nur Veranstaltungen, die im Vorlesungsverzeichnis standen, belegen und „bestehen“ . Allenfalls noch mal „Statistik für Soziologen“ beim Fachwechsel statt „Statistik für Pädagogen“ anerkennen lassen.
Einzelunterricht war wie Nachhilfe Privatvergnügen, Scheine gabs dafür nicht.

Zu mehr konnte man mir auch nicht raten.

Aber das ist doch schon mal eine Möglichkeit, oder soll ich sagen ein Lichtblick, also such dir einen Dozenten, sprich auch mit ihm über deine sonstigen Probleme (das deine Finanzierung ausläuft und du vermutlich diese Möglichkeit wg. Arbeit noch öfter brauchst) und
vielleicht weiß er dann noch einen weiteren Weg oder setzt sich für dich ein oder informiert den Inst-Leiter, dass die aktuelle Studienordnung vielleicht doch etwas zu straff ist.
damit ist dir vielleicht noch nicht gleich geholfen, aber zumindest langfristig anderen.
Gruß Susanne

Ich würde mich aber keineswegs als psychisch labil bezeichnen. Zudem würde ich ja erst Ende des Jahres einen Termin beim Psychologen bekommen und dann müsste dieser mich ja rückwirkend um fast 1 Jahr krank schreiben, das macht sicherlich kein Psychologe!

Die beiden Module die mir fehlen konnte ich aus dem einzigen Grund nicht besuchen, dass ich eben nicht hingegangen bin. Da gabs auch keine Überschneidungen.

Ich bin keineswegs antriebslos. Eher im Gegenteil. Es mangelt mir nicht am Antrieb, sondern am Durchhaltevermögen. Ich schlafe einfach zu schnell ein oder bin total k.o.

Auch sozial fühle ich mich keineswegs überfordert, nur irgendwo hört das Unterstützungsangebot an der Uni ja auch auf.

Meine Infos habe ich meist von meiner Professorin, dem Prüfungsamt oder dem Studienservice.

Ich würde mich aber keineswegs als psychisch labil bezeichnen.
Zudem würde ich ja erst Ende des Jahres einen Termin beim
Psychologen bekommen und dann müsste dieser mich ja
rückwirkend um fast 1 Jahr krank schreiben, das macht
sicherlich kein Psychologe!

Rückwirkend darf er das eh nicht, akut kann es aber auch ein ganz normaler Arzt, zumindest bis du einen Termin bei einem Psy bekommst.

Die beiden Module die mir fehlen konnte ich aus dem einzigen
Grund nicht besuchen, dass ich eben nicht hingegangen bin. Da
gabs auch keine Überschneidungen.

Tja das ist dann schon ganz schön blöd, oder wusstest du vorher nicht, dass du ein so enges zeitliches Korsett hast? Oder warst du stattdessen arbeiten, das kann durchaus auch ein Grund sein, weshalb du evtl. eine Verlängerung der Fristen beantragen könntest…

Ich bin keineswegs antriebslos. Eher im Gegenteil. Es mangelt
mir nicht am Antrieb, sondern am Durchhaltevermögen. Ich
schlafe einfach zu schnell ein oder bin total k.o.

Auch das solltest du mal für dich abklären, liegt es am öden Stoff oder an langweiligen Dozenten oder ist es evtl doch ein medizinischer Grund (kann auch was körperliches sein).
Wenn es am Fach zu liegen scheint, weshalb hast du dich dann anfangs dafür entschieden? Haben sich evtl deine Erwartungen nicht erfüllt, hast du dir was anderes drunter vorgestellt? Sind Bereiche dabei, die dich schaffen, weil du nicht damit gerechnet hast (kenn ich zB. von Psychologie, meinem Nebenfach, wo oft nicht damit gerechnet wird, dass zumindest hier soviel Statistik dabei ist, zwei große Klausuren und 4 Veranstaltungen, die sich quasi übers ganze Grundstudium ziehen und weitaus mehr Arbeit machen, als die psychologischen Fächer, oder bei den Historikern die Sprachklausuren in Latein/Griechisch/Französisch und noch einer modernen Sprache ausser Englisch)

Auch sozial fühle ich mich keineswegs überfordert, nur
irgendwo hört das Unterstützungsangebot an der Uni ja auch
auf.

Na ja, man kann zumindest zu so ziemlich jedem Problem einen Ansprechpartner finden, doch wenn einem selbst nicht klar wird, was wirklich das dringenste Problem ist, dann wirds natürlich schwierig…Und wenn du jemanden brauchst, der dich an die Hand nimmt, dann solltest du dir evtl eher einen Kommillitonen oder einen professionellen Coach suchen. Letztere erden hier zumindest teilweise auch von der Arbeitsagentur finanziert, wenn man nach dem Studienabbruch sich erst mal sortieren muss, bevor man neu durchstartet.
Versuch doch mal dir folgende Fragen zu beantworten…
Wenn dir wirklich das Fach nicht mehr liegt, was hält dich dann? Warum hast du es gewählt, was stört dich jetzt daran (mal abgesehen vom Zeitdruck)? Welche Bereiche davon würdest du gerne mehr vertiefen, auf welche hast du keinen Bock (zB. dich interessiert die Sprache, denn die ist praktisch, doch auf Spanische Geschichte u. Literatur hast du keinen Bock, dafür interessierst du dich für die Conquistatores in Übersee => dann wäre evtl.Lateinamerikanistik oder so besser für dich geeignet oder bei Geographie ist das Fach an der Uni sowieso was ganz anderes als Erdkunde, wie man es aus der Schule kennt, also kannst du evtl. auf Lehramt wechseln oder es gegen eine andere „Länderkunde“ oder Völkerkunde oder VWL oder was du eben an Geographie vermisst, eintauschen)?

Meine Infos habe ich meist von meiner Professorin, dem
Prüfungsamt oder dem Studienservice.

Naja aber gegen „bin einfach nicht hingegangen“ können die auch nichts tun, das ist klar.
Ich frag mich nur, weshalb das Bafög-Amt nicht schon früher Alarm gemacht hat, zu meiner Zeit waren die noch tüchtig hinterher und wehe man konnte nicht genug SWS im jeweiligen Semester als belegt vorweisen. Die Bafög- Studies die ich so kannte mussten so ziemlich jedes Semester um ihr Finanzierung bangen, weil sie evtl ein Seminar abgebrochen haben oder durch eine Klausur gerasselt sind oder weil sie vorsichtshalber sich einen anderen Job anstatt eines offiziellen als Hiwi besorgt haben.
Also wenn du immer noch meinst, das wäre das falsche Fach, dann lass dich nicht nur durch Finanzprobleme abhalten das richtige zu suchen. Ggeen Finanzprobleme hilft eben arbeiten und gegen das falsche Fach ein weiterer Wechsel, wenn du vom anderen Finanzgeber unabhängig bist, dann kannst du wechseln wie du lustig bist. Naja fast zumindest, irgendwann solltest du dann schon die richitge Kombi finden.

Gruß Susanne

Ich habe eigentlich kein so zeitlich engen Stundenplan, aber ich konnte ja vorher nicht wissen, dass ich ausgerechnet dann höllische Kopfschmerzen bekomme, wenn diese beiden doofen Veranstaltungen stattfinden. Und oft wurden die auch nicht angeboten.
Mir macht das Studium total viel Spaß, das ist also echt nicht das Problem.
Meine Erwartungen haben sich mehr als erfüllt. Fühle mich auch keineswegs überfordert.
Es bringt ja nichts was anderes zu studieren, weil mir dieses Fach eben am ehesten liegt.
Mit dem Studium bin ich super zufrieden, nur vor dem Danach habe ich etwas Angst.

Na ich glaub wir verstehen hier zwei verschiedene Dinge unter Zwei Veranstaltungen, ich meine damit zwei Komplette Seminare/Übungen/Vorlesungen etc, die ja so gemeinhin über mehr als 10 Termine gehen, ich denke du meinst eher sowas wie 2 Fehlstunden.
Meist hat man je nach Uni und Fach irgendwo eine Regelung wie oft man fehlen darf (zB. wg. Krankheit), um ein Seminar noch als gültig anerannt zu bekommen. 2 Mal ist da meist drin, manchmal auch nur 1x, wenn man die schon verbraucht hat, muss man sich eben hinschleppen und zumindest körperlich anwesend sein oder man ruft beim Prof an und fragt ihn ob es für ihn ok wäre, wenn man nicht kommt (man will ja nicht den ganzen Kus anstecken). Odre man vereinbart gleich eine Einzelregelung, da man zB. als Migränepatient vermutlich häufiger ausfällt. Aber sowas muss man eben akut regeln oder wenn möglich vorher, wenn es zB. um eine Anpassung der Studienordnung an die besonderen Bedürfnisse eines Chronisch kranken Studenten geht.
Wenn du jetzt mind. ein Semester später damit ankommst ist das klar, dass dir da kein Bonus gewährt wird. Das war dann eben deine eigene Schlampigkeit.
Wenn dir die Fächer allerdings soviel Spaß machen, versteh ich deine Ausgangsfrage nicht, es sei denn das „Gefühl das Falsche zu studieren“ hat sich inzwischen gelegt.
Wenn du was sicheres willst, musst du eben zu Medizin wechseln (Ärztemangel droht), aber da sollst du dich erst wundern, wie straff da Anwesenheit und Leistung kontrolliert werden.
Gruß Susanne

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