Gegen kriminelle Nachbarn zur Wehr setzen?

Guten Tag,

vor einem Jahr sind neben mir neue Nachbarn eingezogen. Zunächst haben sie noch einen einigermaßen vernünfigen Eindruck gemacht, wenn auch auf ziemlich niedrigem Niveau, doch schon bald stellte sich heraus, daß diese Leute kriminell sind und nur Unruhe stiften wollen. Von Anfang an haben sie ihren Sohn ständig unbeaufsichtigt im Garten spielen lassen. Dieser Rotzlöffel hat fortlaufend absichtlich Bälle über den Zaun geworfen und somit einen langfristigen Schaden an meinen Blumenbeeten angerichtet. Im Sommer hat er darüber hinaus mit Gartenschlauch und Wasserpistolen mit vollem Vorsatz auf mein Grundstück gezielt, um meine frisch geputzten Fenster zu verunreinigen und die sauberen Wege in meinem Garten mit durch das Wasser aufgewirbelter Erde der angrenzenden Beete zu beschmutzen. Zudem brüllt dieses abartige Kind beim sogenannten „Spielen“ stets in einer unnatürlichen Lautstärke, sogar an Sonn- und Feiertagen.

Statt daß die Nachbarn ihren Sohn mal anständig erziehen und für Ordnung sorgen, bestritten sie sogar, daß ihr Sohn für die Schäden verantwortlich war. Schließlich ging es sogar soweit, daß dieses verzogene Kind mehrmals über den Zaun kletterte, um die zuvor hinübergeworfenen Bälle zurückzuholen, und dabei völlig rücksichtslos durch die Beete trampelte, offenbar ohne einen einzigen Gedanken an die Unrechtmäßigkeit seines Handelns zu verschwenden. Trotz eindeutiger Beweise in Form von Fotos der Fußabdrücke und Aufzeichnungen der Videoüberwachung meines Gartens, die ich extra wegen dieser Kriminellen installieren mußte, unternahmen die Nachbarn nichts dagegen. Stattdessen kletterte sogar der Vater eines Nachts über den Zaun und sammelte seelenruhig einen Ball ein, ohne sich in irgendeiner Weise von den ebenfalls wegen dieser Leute installierten Scheinwerfern mit Bewegungsmeldern abschrecken zu lassen. So viel kriminelle Energie muß doch bestraft werden! Auch auf ein Schreiben meines Anwalts, in dem diesem gesamten Pack ausdrücklich untersagt wurde mein Grundstück zu betreten, erfolgte weder eine Reaktion noch änderte sich irgendetwas an der Dreistigkeit des Sohnes.

Um das unbefugte Betreten meines Grundstücks zu erschweren, habe ich extra den Zaun ausgetauscht gegen einen neuen mit 2 Metern Höhe. Obwohl die Nachbarn keinen Cent dazugezahlt haben, erdreisteten sie sich, Pflanzen unmittelbar vor meinem Zaun zu pflanzen, so daß diese daran hochranken. Teilweise wurden die Pflanzen sogar mit Draht an meinem Zaun befestigt, um das Ziel der vorsätzlichen Zerstörung des Zaunes schneller zu erreichen. Zudem ist der Garten der Nachbarn völlig verwahrlost und es wächst überall Unkraut, so daß ich gezwungen bin, die Grundstücksgrenze jede Woche mit Unkrautvernichter zu behandeln, um das Zeug aus meinem Garten fernzuhalten.

Trotz einer Anzeige wegen Sachbeschädigung weigern sich diese Leute weiterhin, die Pflanzen von meinem Zaun zu entfernen. Stattdessen haben sie sich in bösartiger Absicht noch eine Katze angeschafft, die sie dazu abgerichtet haben, durch meinen Garten zu laufen und dort ihr Geschäft zu erledigen. Sie plazieren ihre Gartenmöbel auch noch absichtlich so, daß dieses Vieh hinaufklettern und von dort auf das Dach meines Gartenhäuschens gelangen kann. Ich habe extra den Rasen in meinem Garten entfernt und die Flächen mit Sand, den ich regelmäßig glattharke, aufgefüllt, so daß die Hinterlassenschaften dieses Mistviehs eindeutig erkennbar sind und sich mit Hilfe der Überwachungsvideos nachweislich zurodnen lassen. Allerdings weigern sich die Nachbarn trotz dieses eindeutigen Beweises, für die von ihrem Tier verursachten Kosten der Reinigung aufzukommen. Nachdem sie weder auf die Rechnung noch auf die Mahnungen reagiert haben und ihr Vieh weiterhin sein Unwesen treibt, wird mein Anwalt nun hoffentlich ein Mahnverfahren gegen dieses Gesindel einleiten.

Um mich vor diesen Angriffen zukünftig zu schützen, habe ich den Zaun, einschließlich Gartenhäuschen, nun mit mehreren Reihen Stacheldraht und Elektrozaun bestückt, da sich das bösartige Vieh anders nicht davon abhalten ließ dort hinüberzuklettern und die Nachbarn, trotz wiederholter, schriftlicher Aufforderung, das abgerichtete Tier weder wegsperren noch beaufsichtigen, wenn es sich draußen aufhält. Inzwischen haben sie ihrem Sohn beigebracht, noch lauter zu schreien und das verstärkt an Sonn- und Feiertagen und in den Abendstunden. Es ist eindeutig erkennbar, daß es sich dabei um einen gezielten Anschlag gegen unsere bisher ruhige und friedliche Siedlung handelt. Früher saßen alle nach Feierabend und an Wochenenden gemütlich in ihren Gärten, aber inzwischen hält es niemand mehr draußen aus.

Gleichzeitig hat sich dieser asoziale Abschaum auch noch ein zweites Kind zugelegt, das sie von Anfang an dazu erzogen haben, die ganze Nacht zu schreien. Obwohl ich mich mehrmals bei der Polizei wegen der vorsätzlichen Ruhestörungen beschwert habe und alle Vorfälle ganau mit Datum, Uhrzeit, Dauer und Tonaufnahmen belegen kann, sind diese Unruhestifter weiterhin auf freiem Fuß und es ist keine Besserung in Sicht. Auch das Jugendamt, das ich darüber informiert habe, daß diese verzogenen Kinder rund um die Uhr nur schreien und der Ältere den ganzen Tag unbeaufsichtigt auf der Straße spielt und Schäden anrichtet, ohne daß die Eltern dies in irgendeiner Form interessieren würde, scheint nicht in der Lage zu sein, dort mal für Ordnung zu sorgen.

Was kann ich gegen diese kriminellen Elemente unternehmen, damit sie endlich die Nachbarschaft in Ruhe lassen und am besten ganz von hier verschwinden? Es scheint sich ja niemand mehr zuständig zu fühlen, in diesem Land für Recht und Ordnung zu sorgen und es kann ja wohl nicht angehen, daß hier jeder machen kann, was er will! An wen kann ich mich noch wenden, um endlich zu meinem Recht zu kommen, wenn die Behörden nichts machen?

Ich danke für jeden Vorschlag!

Hochachtensvoll,

Helmut Brüser

Ich finde ihren Text recht irre!
Ein derartiges nachbarlilches Verhalten als kriminell zu bezeichnen ist schon traurig.

Wieviel Aufwand sie betreiben!

In anderen Ländern gehört Kinderlärm ganz normal dazu und wen es stört, der schweigt.
Hierzulande glauben alle, kleine Kinder müssten sich nur nach ihnen richten und seien nur dann gut wenn sie still seien.

Dem ist aber nicht so.

Kinder sind von natur aus auch laut.

Ich kann sie ja verstehen, habe auch einen Garten und ungern unnötige Arbeit und wegen dem Unkraut und so finde ich esw auch okay, etwas zu sagen, aber haben sie mal darüber nachgedacht, WIE sie mit den Leuten reden?

Ich empfehle ihnen Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg.
Da können sie googeln, da gibt es auch Gruppen in ihrer Nähe.

Es kommt darauf an, dass sie erstmal freundlich bleiben und den Menschen wirklich verstehbar machen, was IHR Bedürfnis ist, aber das geht nicht, wenn sie schon anfangen, Schimpfworte für ihre Nächsten zu suchen , zu finden und zu verwenden.

Im übrigen ist was einem widerfährt auch nur ein Spiegel von einem Selbst.

sie sollten sich vielleicht fragen was an ihrem eigenen Verhalten so arg Pack und Gesindel ist.

Und ich glaube kaum, dass die Katze der Nachbarn irgendwie extra dressiert ist, zu ihnen zu gehen.

vielleicht fühlt sie sich in der tat bei ihnen wohl, denn Katzen sind saubere Tiere und mögen gepflegte Umgebungen.

Und normalerweise vergraben sie ihre Notdurft sehr tief.

Wenn dies allerdings zum Beispiel in einem Sandkasten geschieht ist das weniger gesund für die Menschen.

Haben sie kein haustier? Nicht mal Fische oder einen Vogel?

Wir haben jetzt Fische und obwohl es Mühe macht und mensch sich um den Dreck kümmern muss, ist es doch ganz nett, sie dann auch zu sehen.

Wie könnte es bei ihnen eigentlich noch schlimmer werden und was haben sie noch nicht installiert?
eine Selbstschussanlage vielleicht?
Was denn wenn die Nachbarn nun noch jeden Tag besuch von 12 Kindern bekämen, noch einen Hund anschaffen würden der immerzu bellt, was denn wennsie anfangen würden zu renovieren und das mit ganz viel Krach?

Andere menschen müssen auch Lärm hinnehmen und können es nicht ändern.

babys schreien nunmal, aber insbesonder dann wenn die Eltern in ihrem Gefühl, selbst okay zu sein aufgerieben werden, denn das spüren die Kinder.

wenn die mutter panisch versucht das Kind ruih zu kriegen, weil sie immer nur An SIE denkt statt sich von der geburt zu erholen.

Wie wäre es, wenn sie mal ihrem feind lernen ins angesicht zu schauen,
denn so sagte karl May, der ein grosser Anhänger der christlichen Nächstenliebe war,
" manch einer, der versucht hat, seinem Feind ins Angesicht zu sehen hat ihn achten ja sogar liebgewinnen gelernt und ist sei wahrer Freund geworden"
Sie müssen die Leute ja nicht, lieben, aber sie können es versuchen. Die sind nun halt ihre Nachbarn. Warum haben sie nicht vorher selbst Leute gesucht, die ihnen passen? Die sie kennen vielleicht?
Ihre ganzen Investitionen in Elektroschutz etc sind da eher das Negativbeispiel.

Nehmen sie es mir nicht übel.

Aber dass ein anwalt sie vertritt liegt vermutlich nur daran, dass sie gut zahlen, ansonsten würde man sie auslachen.
Und sinnvoll ist das so nicht.

Das geht auch anders.

das geht auch freundlich.

Und man kann dem Bub mal einen süssen apfel ( niemals Süssigkeiten!) schenken und ihm etwas spannendes für sein alter interessantes erzählen oder etwas, was ihn begeistert, was halt nichts mit Lärm zu tun hat. Ihm eine ander Richtung aufzeigen, eine Möglichkeit.

Überlegen sie mal.
sicher sind sie ein etwas älterer Herr, aber gerade Menschen in ihrem Alter haben doch auch Phantasie!

Es geht nicht mit Zuckerbrot und Peitsche sondern mmit Phantasie und Emphatie.

Haben sie als Kind nicht spielen dürfen, wurden immer zum stillsein angehalten? Ist das nicht eigentlich schade?
Wiegesagt, ich sehe ihre Emotionen und kann durchaus einiges mitfühlen, aber ich kann das so nicht unterstützen und sie in ihrem hass bestärken.

das ist jedenfalls nicht meine Absicht.

Letztlich werden sie Kinderlärm hinnehmen müssen, das regeln zum Glück auch unsere Gesetze.

Und was, wenn ein Ball zu ihnen geflogen ist?

Bieten sie doch einfach an - freundlich und zwar ehrlich freundlich - dass SIE in solchen Fällen angesprochen werden können ( man klingelt, ruft herüber) und den ball zurückwerfen? Sicher passen sie besser auf ihre eigenen Blumen auf.

Ein Sicherheitszaun ist kein schöner Anblick und es war nciht abgesprochen so, klar zahlt da keiner was zu.
Und klar ist es naheliegend, etwas derartig hässliches mit rankpflanzen zu bestücken, die Natur würde das von isch aus tun.

Und wegen dem Unkraut - dann wäre es vielleicht sinnvoll, den Nachbarn mal Vorschläge zu machen, was sie dort alles wachsen lassen könnten stattdessen, Gemüse oder eben reinen Rasen. Oder nette Blumen.

Das geht alles nciht so schnell

aber man kann sich konstruktiv Mühe geben.

Der Tonm macht die Musik, nicht gleich allen Ärger dareinlegen, acuh wenn es schwer ist. Denn je mehr das den anderen nicht nachvollziehbar ist desto leichter ignorieren sie es.

Besser sind dann schon mal echte Tränen, aber so weit muss es gar nicht erst kommen.

Doch sie sollten schon klar machen was es für sie bedeutet, sich so umgewöhnen zu müssen, was sie vermissen und was sie doch gern in gegenseitigem Einvernehmen weiterhin hätten.

Ich würd mich freuen, zu hören wie es weitergeht.

MFG

E.reinke

( ich habe auch eine lebhafte Tochter und bin schwanger und wir haben einen Kleingarten mit strengen Regelungen für alle!)

Ich kann mich Evelin nur anschließen!!!
Als ich Ihren Bericht über Ihre „krininellen Nachbarn“ gelesen habe, habe ich sofort grisgrämige Rentner im Sinn gehabt. Solche, die man in allen möglichen Reportagen sieht, wie sie einen erbitterten Krieg gegen ihre kriminellen Nachbarn führen. Und die man dann nur noch belächelt und auslacht.
Ich denke Sie sollten Ihre Nachbarn als Chance für sich selbst sehen. Versuchen Sie doch einfach Verständnis zu zeigen und freundlich zu sein. Wäre es nicht schön, wenn die Kinder sich freuen würden Sie zu sehen, anstatt Angst vor Ihnen zu haben? Erweitern Sie Ihren Horizont!
Denn wir alle wissen doch wie Grisgrame enden. In den meisten Fällen allein!!!