Das kann nur das Geschwaderwappen sein.
Das ist heute noch üblich, dass man an Bord diese Dinge herstellt und als Ersatzaltar in der O-Messe in irgendeiner Ecke aufstellt. Wenns dann irgendwann feierlich wird, ist es der Mittelpunkt des Tisches. Man hat ja sonst nichts.
kann Dir lediglich einige Literaturhinweise geben, kann aber nciht sagen ob es dazu Bilder gibt:
Minensuchflottille:
Die ruhmreiche 24. MS-Flottille in Mordal „Handstreich auf Granville“
in Haupt „Rückzug im Westen 1944. Von der Invasion zur Ardennen-Offensive“, S. 165, 166, 170, 173, 176, 189, 190, 259
Des weiteren gibt es einige Bücher zum Thema Minen und Minensucher:
Minenkriegführung gestern und heute, Wolfgang Brost in Jahrbuch der Marine, Folge 15 (1981) S. 20 - 28
usw. auf Anfrage bitte.
Zu M 452:
Am 13.06.1944 greifen zwischen St. Malo und Jersey die brit Zerstörer „PIORUN“ und „ASHANTI“ ein dt. geleit an und versenken M 343. Weiterhin werden M 412, M 422, M 432, M 442 und M 452 und der zerstörer „PIORUN“ beschädigt. Beim Versuch der Hilfeleistung für die M-Flottille werden V 203 und M 4615 durch Jabos beschädigt.
nich weiter wild… passiert mir auch immer…
„PIORUN“ war übrigens zuerst als Geleitzugzerstörer eingesetzt und sicherte ebenfalls die Landung der Alliierten in der Bucht von Salerno 1943 und ist ebenfalls beim ersten Vorstoss dt. Zerstörer (8.Z-Flottille am 08./09.06.1944) auf die Invasionsflotte dabei. Er gehlrte damals zur 10. Zerstörer-Flottille unter Cpt. Jones.
Der Zerstörer ist am 12.08.1944 dabei als der dt. Sperrbrecher 7 bei La Rochelle versenkt wird. Am 20.09.1944 führt er Landungen, auf Audierne, zur Unterstützung frz. Resistance-Kämpfer in der Biskaya durch.
Das mal so am Rande… sollte nicht vom eigentlichen Thema ablenken.
entschuldige meine Naivität, doch für mich
sieht „das Objekt“ wie ein ordinärer Jubilä-
umspokal oder eine Wettkampftrophäe aus:
Eine miniaturisiert-stilisierte Mine in „Plexi-
glas“ mit der entsprechenden Schiffsnummer.
Liege ich so falsch?
entschuldige meine Naivität, doch für mich
sieht „das Objekt“ wie ein ordinärer Jubilä-
umspokal oder eine Wettkampftrophäe aus:
Eine miniaturisiert-stilisierte Mine in „Plexi-
glas“ mit der entsprechenden Schiffsnummer.
Liege ich so falsch?
Hallo !
Genau so soll es auch aussehen. Das Wappen eines Minensuchers kann nicht anders sein. Es ist mit einfachen Bordmitteln hergestellt. In den 40 Jahren, also mitten im Krieg und zwischen den Einsätzen.
Diese Dinger sind heute noch ganz normal bei jeder Marine.