Hallo,
was ist eigentlich das Gegen-Adjektiv zu „kinderlos“?
Wie nennt man also jemanden, der die Elterneigenschaft besitzt?
:o)
Es grübelt
Der Jens
Hallo,
was ist eigentlich das Gegen-Adjektiv zu „kinderlos“?
Wie nennt man also jemanden, der die Elterneigenschaft besitzt?
:o)
Es grübelt
Der Jens
Hallo,
was ist eigentlich das Gegen-Adjektiv zu „kinderlos“?
kindhaftig. :o)
Hi,
was ist eigentlich das Gegen-Adjektiv zu „kinderlos“?
Wie nennt man also jemanden, der die Elterneigenschaft
besitzt?
Wie wäre es mit „bekindert“?
Gruß,
Malte
Es grübelt
Der Jens
oder kinderreich oder kinderohnelos oder „die Kinder sind nicht los“ oder fruchtbar
Das wäre ein Erwachsenenlos.
Es grübelt
Der Jens
Hallo, Jens,
was ist eigentlich das Gegen-Adjektiv zu „kinderlos“?
Das ist eine interessante, aber vermutlich vergeblich gestellte Frage.
Du verlangst etwas von der deutschen Sprache auf Grund einer von dir vermuteten Systematik, was die Sprache aber zu erfüllen nicht geneigt ist.
Das macht, dass die Sprache ihre Mittel nicht auf Grund einer logischen Systematik entwickelt, sondern nach Bedarf.
Um ein Pendant zu Adjektiven zu bilden haben wir mehrere Möglichkeiten.
Nun probier einmal die Möglichkeiten mit
arm - reich,
schlecht/böse - gut,
hässlich - schön,
hungrig - satt,
durstig - ?.
Du siehst, es geht nicht immer.
Weiter:
schön - unschön,
klug - unklug,
gerade - ungerade,
reich - unreich (?).
Auch hier holpert es bald.
Und zum Schluss fragen wir, was von den folgenden Beispielen passt:
wasser/blei/kinder - frei,
wasser/blei/kinder - los,
wasser/blei/kinder - reich,
wasser/blei/kinder - arm,
wasser/blei/kinder - haltig,
wasser/blei/kinder - satt.
Wir sehen: Es gibt zu kinderlos kein Gegenteil, vermutlich nicht einmal eine Negation und nur wenige Möglichkeiten der Suffigierung.
Gruß Fritz
Hallo, Jens und hallo, Fritz
Wir sehen: Es gibt zu kinderlos kein Gegenteil, vermutlich
nicht einmal eine Negation und nur wenige Möglichkeiten der
Suffigierung.
Sicher gibt es kein passendes negierendes Prä- oder Suffix.
Wohl aber gibt es „nicht kinderlos“ wenn man ausdrücken möchte, dass mindestens ein Kind vorhanden ist ohne die genaue Zahl der Orgelpfeifen angeben zu wollen oder können.
Bekindert wäre vielleicht ein Wort, dass ich in literarischer Freiheit bei passender Notwendigkeit erfinden würde.
Grüße
Zeit fürs Bett!
Eckard
Hallo Jens,
Vielleicht passt ja „mit Kindern“ oder „mit Nachkommen“, je nach Kontext und Syntax?
Gruß,
P.S.: Lustige Vorschläge! 
Moin, Jens,
was ist eigentlich das Gegen-Adjektiv zu „kinderlos“?
gibt es nicht. Wenn Du das unbedingt brauchst, musst Du es erfinden. Wozu brauchst Du so ein Adjektiv?
Wie nennt man also jemanden, der die Elterneigenschaft besitzt?
Vater, Mutter oder Eltern.
Gruß Ralf
kindervoll? :o)
was ist eigentlich das Gegen-Adjektiv zu „kinderlos“?
gibts nicht. weil kinderlos so ein wort ist, das erfunden wurde, um einen besonderen, herausstehenden von einem normalen zustand abzugrenzen. da die meisten menschen irgendwann kinder haben, braucht man kein wort dafür.
„kinderlos“ wird nämlich (nach meinem sprachgefühl) exakt so verwendet: niemand würde von einer 20jährigen sagen, „sie ist kinderlos“. von einer 60jährigen aber schon - meistens in der verbindung „sie blieb kinderlos“. bei jüngeren leuten reicht es zu sagen „hat kein kind“.
Wie nennt man also jemanden, der die Elterneigenschaft
besitzt?
mutter und vater.
gruß
dataf0x
Moin, moin Jens,
was ist eigentlich das Gegen-Adjektiv zu „kinderlos“?
Du legst offenbar Wert darauf, daß dieser Umstand, Kinder zu haben, in einem Wort ausgedrückt wird; das ist aus den Gründen, die Fritz in gewohnt luzider Weise dargetan hat, nicht möglich, es sei denn Du schafftest ein Kunstwort wie „kinderbehaftet“.
Wärest Du hingegen bereit, auch mehrere Wörter zu akzeptieren, könntest Du sagen: mit Kindern gesegnet oder mit kindern geschlagen - auch das hängt wieder von den Umständen ab.
Hey, Branden! - wie komme ich im Zusammenhang mit Kindern bloß immer wieder auf den Ausdruck Umstand und Umstände?
Gruß - Rolf
bekindert
Wenn Du das unbedingt brauchst, musst Du es
erfinden.
Vorsicht! Wer Wörter kreativ ist und Wörter erfindet, kann’s sich ganz arg mit Rolf, Rolf Holstein, anette bauer und Hans Politzki (siehe oben den Eintrag über „beauskunftet“) verscherzen…
Gruß,
Ich möchte mich bei allen Teilnehmern für die lustigen und teils auch sehr fundierten, aber immer interessanten Antworten bedanken. Ich hatte schon befürchtet, dass es kein Gegenteil von kinderlos gibt.
Lustigerweise bin ich bei meinen eigenen Nachdenkversuchen nicht auf „nicht kinderlos“ gekommen.
Zweck meiner Anfrage war ein Satz in einem Geschäftsbrief, der sich in etwa folgendermaßen anhörte:
Wir haben Herrn XXX aufgrund der eingetragenen Kinderfreibeträge auf seiner Lohnsteuerkarte rückwirkend ab Beginn seines Arbeitsverhältnisses pflegeversicherungsrechtlich als nicht kinderlos behandelt.
Tja. Amtsdeutsch ist eben amtsdeutsch.
:o)
Es dankt
Der Jens
Hi,
was ist eigentlich das Gegen-Adjektiv zu „kinderlos“?
Gegenfrage: Was ist eigentlich das Gegen-Adjektiv zu „arbeitslos“?
arbeitsvoll?
arbeitshaftig?
Weitere Beispiele: autolos, wohnungslos, obdachlos, zeitlos.
Gruß,
Stefan
Doppelte Antwort
Hallo,
was ist eigentlich das Gegen-Adjektiv zu „kinderlos“?
Gegenfrage: Was ist eigentlich das Gegen-Adjektiv zu
„arbeitslos“?
Auf beide Fragen lautet eine richtige Antwort: beschäftigt!
SCNR
Kubi