deine frage finde ich recht interessant - bei mir im büro war nämlich auch eine sekretärin, die mehr verdient hat als die hälfte der restlichen steuersachbearbeiter (dralle blondine und chef lebt in scheidung
die steuerfachangestellte im 10. berufsjahr sollte, wenn ich mal davon ausgehe dass sie um die 30 ist ca. 2.600,00 euronen brutto verdienen - die sekretärin immer entsptrechend weniger - so ca. 2100,00- wobei man berücksichtigen muss, dass man als sekretärin wohl nirgends so mies verdient wie im steuerbüro…
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deine frage finde ich recht interessant - bei mir im büro war
nämlich auch eine sekretärin, die mehr verdient hat als die
hälfte der restlichen steuersachbearbeiter (dralle blondine
und chef lebt in scheidung
die steuerfachangestellte im 10. berufsjahr sollte, wenn ich
mal davon ausgehe dass sie um die 30 ist ca. 2.600,00 euronen
brutto verdienen - die sekretärin immer entsptrechend weniger
so ca. 2100,00- wobei man berücksichtigen muss, dass man als
sekretärin wohl nirgends so mies verdient wie im
steuerbüro…
Hallo,
bist du sicher? 2.600 € brutto? So viel? Das ist aber wahrscheinlich eher überdurchschnittlich, oder ?
Ich verdiene 2.000€ brutto.
die Sekretärin verdient 2.350 € brutto.
Ich mache Steuererklärungen, Buchführung, Bilanzen, Einnahme-Überschußrechnungen.
Die Sekretärin ist mit den Schreibsachen nicht ganz ausgelastet, dann macht sie auch Buchführung und ab und zu mal einen kleinen Jahresabschluß. Das wurde ihr so angelernt. Aber man merkt immer wieder,wenn man mal genau guckt was sie da so gemacht hat, daß eine Angelernte niemals so den Durchblick hat, als wenn man ne richtige Ausbildung gemacht hat.
Etwas ärgert mich das schon, sie steht jeden Tag vor mir, man muß ihr immer alles erklären wie einem Lehrling, und trotzdem verdient sie mehr.
Aber trotzdem ist sie ja immerhin 20 Jahre länger im Beruf, ist es dann also vielleicht nicht doch normal, wenn die etwas mehr verdient?
bruttozahlen sagen immer recht wenig. wenn du in einem normalen steuerbüro arbeitest (also 1-2 berufsträger) und arbeitnehmerzahl zwischen 5 und 20 liegt, dann sollte der normale steuerfachangestellte als brutto ca. 30-40% des honorares haben, welches er reinbringt.
wenn du die rechnungen für deine mandanten selber schreibst bzw. sogar liste führst, dann weisst du wo du ca. liegst.
bei eingesessenen praxen liegst du am oberen korridor, bei berufsstartern (noch mit darlehensbelastungen etc.) eher unterhalb. unter 25% von den nettoumsätzen würde ich mich persönlich nicht mehr verkaufen
bitte beachte bei Deinen künftigen Anfragen, daß die selbe Frage nicht gleichzeitig in X-verschiedenen Brettern gepostet wird.
Wenn Du Dir nicht sicher bist, gehe ins Brett „sonstige Fragen“, aber es macht es nicht besser wenn Du alles zupostet, was auch nur annähernd zur Fragestellung passen könnte.
Schöne Grüße Jörg
*ach ja, fast vergessen: willommen bei w-w-w*
In einem Steuerberatungsbüro arbeiten:
Steuerfachangestellte, im 10. Berufsjahr
Büroangestellte/Sekretärin, im 30. Berufsjahr
Wieviel müßten die beiden eurer Meinung so in etwa verdienen?
Wieviel € müßten die beiden eurer Meinung so in etwa
auseinanderliegen?
bist du sicher? 2.600 € brutto? So viel? Das ist aber
wahrscheinlich eher überdurchschnittlich, oder ?
Hallo nochmal,
nö, sollte man, wenn man nicht nur buchhaltung macht, auf jeden fall haben - es gibt auch regional große unterschiede und kommt, wie showbee schon sagte, auf die größe der kanzlei an…
Ich verdiene 2.000€ brutto.
die Sekretärin verdient 2.350 € brutto.
Ich mache Steuererklärungen, Buchführung, Bilanzen,
Einnahme-Überschußrechnungen.
hast du mal mit deinem chef deinen jahresumsatz geprüft - dein gehalt (incl. ag-anteile sv) sollte je nach tätigkeit zwischen 30 - 35 % des umsatzes liegen (buchführung etwas höher und abschluss und steuern etwas geringer…) - ich habe diese vereinbarung von anfang an in meinen arbeitsvertrag schreiben lassen - mein ag hat nur nicht damit gerechnet, dass ich meinen umsatz innerhalb von 3 jahren verdoppele
Die Sekretärin ist mit den Schreibsachen nicht ganz
ausgelastet, dann macht sie auch Buchführung und ab und zu mal
einen kleinen Jahresabschluß. Das wurde ihr so angelernt. Aber
man merkt immer wieder,wenn man mal genau guckt was sie da so
gemacht hat, daß eine Angelernte niemals so den Durchblick
hat, als wenn man ne richtige Ausbildung gemacht hat.
Etwas ärgert mich das schon, sie steht jeden Tag vor mir, man
muß ihr immer alles erklären wie einem Lehrling, und trotzdem
verdient sie mehr.
das programm kenne ich - es ist für einen steuerberater meistens billiger sich eine gelernte fachangestellte an den empfang zu setzen als die stelle mit einer „gelernten“ skretärin zu bestzen, da die in industrie oder bei BMW am empfang wesentlich mehr verdienen…
Aber trotzdem ist sie ja immerhin 20 Jahre länger im Beruf,
ist es dann also vielleicht nicht doch normal, wenn die etwas
mehr verdient?
bez. der berufserfahrung kann man geteilter meinung sein - als langjähriger mitarbeiter einer kanzlei hat man sicher durch die regelmäßigen gehaltserhöhungen automatisch ein höheres gehalt - wenn ich ag wäre würde ich jedoch wg. des alters eines bewerbers nicht automatisch mehr gehalt bezahlen als für einen jüngeren…
ich kenne jemanden, der hat mir erzählt, er habe sich bei einer Berliner StB-Gesellschaft beworben und dort verdienen Diplomkaufleute 2.500 € monatlich, also mithin 30.000 € jährlich. Dafür erwarte man einen Umsatz von mind. 135 T €, also Faktor 4,5.
Wenn man jetzt 40 % verlangen würde, käme man auf 57 T € und nenn mir eine Gesellschaft, die solche Gehälter zahlt, obgleich ein Gehalt in solcher Höhe durchaus angemessen sein kann, wenn die Berufsträger nicht noch nachträglich viel an den Bilanzen und Steuererklärungen korrigieren müssen. Der Gesprächspartner meinte, man müsse die Tätigkeiten der Sekretärinnen und Lohnbuchhalter subventionieren, da diese unproduktiv sind. Man arbeitet also für Sekretärinnen, Lohnbuchhalter und den/die Chef/Chefs und zusätzlich muss man noch für sich selbst arbeiten.
Ergo sind Steuerberater/Wirtschaftsprüfer wohl mindestens zum Teil Sklaventreiber. Aber da unterscheiden sie sich wohl nicht besonders von der übrigen Wirtschaft. Wie würde bspw. das Gehalt eines Arbeiters bei Daimler-Chrysler aussehen, der in der Woche einige Autos anteilig zusammenbaut ?
Nun zur Posterin:
Bei zehn Jahren Berufserfahrung müsste man ziemlich produktiv sein und natürlich mehr verdienen als Sekretärinnen, da diese kaum Umsatz generieren können.
Wenn Du nun angenommen einen Umsatz von mindestens 10.000 € mtl. gernerierst, sollten 3.500 € angemessen sein. Mit Personalnebenkosten (SV 700 €, anteilige Miete/Vers./Strom/Büroausst./Büromat. 1300 €, alle Werte grosszügig geschätzt) dürften immer noch 4.000 € Gewinn für den Inhaber verbleiben. Das reicht ja wohl aus !
Gruß
Jade
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ich kenne jemanden, der hat mir erzählt, er habe sich bei
einer Berliner StB-Gesellschaft beworben und dort verdienen
Diplomkaufleute 2.500 € monatlich, also mithin 30.000 €
jährlich. Dafür erwarte man einen Umsatz von mind. 135 T €,
also Faktor 4,5.
hi jade,
es ist sehr unterschiedlich mit dem faktor, wie gesagt nach grösse der kanzlei. natuerlich sinkt der %satz mit absoluter gehaltshöhe. umso grösser der laden ist, umsomehr unproduktive leute muss man ja „miterarbeiten“ (sekretariat, azubis, praktikanten, putzfrau etc.).
meine angaben beziehe ich mal auf eine kanzlei von bis zu 20 arbeitern (incl. chef). ich habe persönlich bei einem satz von ca. 20% angefangen (also bruttogehalt zu umsatz - ohne AgSV gerechnet).
ich habe diese zahl auch nicht vertragsfixiert, jedoch kann man natuerlich persönliche umsatzsteigerungen auch als mittel zur gehaltserhöhung ansetzen.
es ist sehr unterschiedlich. es kommt auch viel auf die wochenarbeitszeit, anzahl der urlaubstage, sonstige freiheiten in der firma und vieles vieles mehr an…
es ist sehr unterschiedlich mit dem faktor, wie gesagt nach
grösse der kanzlei. natuerlich sinkt der %satz mit absoluter
gehaltshöhe. umso grösser der laden ist, umsomehr unproduktive
leute muss man ja „miterarbeiten“ (sekretariat, azubis,
praktikanten, putzfrau etc.).
meine angaben beziehe ich mal auf eine kanzlei von bis zu 20
arbeitern (incl. chef). ich habe persönlich bei einem satz von
ca. 20% angefangen (also bruttogehalt zu umsatz - ohne AgSV
gerechnet).
ich habe diese zahl auch nicht vertragsfixiert, jedoch kann
man natuerlich persönliche umsatzsteigerungen auch als mittel
zur gehaltserhöhung ansetzen.
es ist sehr unterschiedlich. es kommt auch viel auf die
wochenarbeitszeit, anzahl der urlaubstage, sonstige freiheiten
in der firma und vieles vieles mehr an…
mfg vom
showbee
Hi Showbee,
inwiefern ist eine Umsatz-Gehalts-Relation von 20% leistungsgerecht ? Kannst Du das auch mit konkreten Zahlen belegen ? Weisst Du zufällig, welchen Gewinn so eine Kanzlei mit 20 Angestellten und einem Berufsträger in einer grossen Stadt abwirft ?
dann hast du eine ertragszahl, die sich nun chef & arbeitnehmer teilen wollen. je höher die absolute gewinnabschöpfung durch den chef ist, umso weniger nimmt er natuerlihc %tual weg.
wenn ich das an unserem büro mit geschätzten zahlen hochrechne, komme ich auf ca. 20-30% bruttogehaltsanteilen bzw. 30-40% bei gesamtpersonalkosten.
ich habe erfahren können, dass Steuerkanzleien durchaus beachtliche Umsatzrenditen von bis zu 40-50% haben.
Auf einen Umsatz von 1.000.000 € angewendet, bedeutet dies einen Gewinn vor Steuern von 400.000-500.000 €. Völlig unrealistisch bei 20 MA ! Da dürfte kaum etwas verbleiben, denn 20 MA = 1.000.000 € Personalkosten. Der Umsatz kann nur viel höher liegen, circa 2.000.000 € sind realistisch (würde einen Umsatz von nur 100.000 €/jahrlich bedeuten, was auch bei sagen wir mal 16 Stfa, 2 Sekretärinnen und 2 Azubis bzw. Azubinen sich im zu realisierenden Bereich anzusiedeln wäre.
Anderer Meinung ?
Gruß
Jade
Gruß
Jade
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Umsatzklasse 480TEUR - 675 TEUR, Stand 12.2002
Personalkosten 43%
Hier ist natürlich eine Korrektur hinsichtlich fiktiver Ehegatten-Anstellungsverhältnisse und im Falle von Einzelkämpfern die GF-Vergütung erforderlich, so kann man wohl davon ausgehen, dass tatsächlich die bereinigte Personalkostenquote bei ca. 30-35 % liegen wird.
Das mittlere Betriebsergebnis beträgt rund 36%. Korrekturen auch hier wieder notwendig, da zwischen Rechtsform nicht unterschieden wird.
50% und evtl. mehr ? Sicherlich Ausreisser… ( oder Sklaventreiber )
Bei den RA sieht´s etwas anders aus. Personalkosten: 29%, Betriebsergebnis 49%.
[Spaß-Modus:on]
Man sieht: Nur die RAe/Notare zahlen noch schlechter…
[Spaß-Modus:off]