Kann mir jemand sagen, wie hoch das Gehalt für eine Direktionsassistentin in einer mit Frankfurt vergleichbaren Stadt ist – was man da bei einem Vorstellungsgespräch fordern könnte, ohne sich zu blamieren oder sich unter Wert zu verkaufen, was genau so doof wäre? Vorhanden sind: 20 Jahre Berufserfahrung im Themenfeld des potenziellen Arbeitgebers, davon 10 Jahre in einer Position, die der der Direktionsassistentin vergleichbar ist (aber anders hieß) sowie eine Fremdsprache und mehrere Zusatzqualifikationen u.a. im Bereich PR/Marketing/Text, die für diesen Job nicht unbedingt gefordert werden, aber durchaus mit einfließen können. Ich bin wirklich ziemlich überfordert, was die realistische Einschätzung dessen, was ich verlangen könnte, angeht, und für jede Hilfe extrem dankbar – möglicherweise kennt der Eine oder Andere ja auch jemanden im Bekanntenkreis, der ihm (und damit mir) dazu etwas sagen kann.
Danke und einen Vorostergruß von Waltraud
Hallo Waltraud!
Bei der Frage nach dem passende Gehalt sind die meisten Bewerber unsicher.
So ergeht es auch Ihren MitbewerberInnen 
Zunächst empfehle ich Ihre beschrieben Kompetenzen Nutzen bringend zu präsentieren. Sie blamieren sich nur dann, wenn Sie nur „fordern“.
(Den Begriff „fordern“ muss ich jetzt auf die Goldwaage legen
)
Stellen Sie in Ihrer Bewerbung Ihre Kernkompetenzen (authentisch) in den Mittelpunkt und versuchen Sie eine „Win-Win-Situation“ herzustellen.
Die Frage des angemessenen Gehaltes ist meistens Ermessungssache des Arbeitgebers und oft sehr schwer pauschal zu beantworten.
davon 10 Jahre in einer Position, die der der
Direktionsassistentin vergleichbar ist (aber anders hieß)
Sie haben ja eine vergleichbare Stellung gehabt ….nehmen Sie doch Ihr letztes Gehalt als Orientierung.
Bietet das Unternehmen für Sie weitere Entwicklungsperspektiven können Sie z.B. auch für sich eine „Mischkalkulation“ anwenden. Sie steigen mit Ihrem letzten Gehalt ein und vereinbaren eine Anpassung z.B nach der Probezeit. Und oder Sie haben die Möglichkeiten sich neue Zusatzqualifikationen/Kompetenzen anzueignen.
Viel Erfolg!
Achim
http://www.jobcollege.de
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Hallo Waltraud,
ich meine, dass Du mit einem Jahresbrutto von etwa 36.000 € nicht weltfremd forderst. Der neue AG wird sowieso versuchen runterzuhandeln.
Nehme als Vergleich Dein Gehalt, das Du in der vergleichbaren Position bekommen hast. Differiert es stark? Dann passe etwas an.
Interessant wäre sicherlich auch, inwiefern das neue Unternehmen Tarifverträgen unterliegt. Wenn Du das herausfindest, könntest Du bei der Gewerkschaft mal anrufen. Oder aber auch der IHK.
Auf jeden Fall gehe etwas höher an die Sache und lasse niemanden spüren, dass Dir Forderungen eventuell unangenehm sind. Das ist ein typisches Frauenproblem. Sage Dir, dass Du eine Leistung anbietest, die dieses oder jenes Gehalt absolut wert ist. Dein Gegenüber ist sicher Profi und wird nachhaken, wenn er Schwäche spürt.
Alles-alles Gute,
Jana
HAllo Waltraud,
in einer mit Frankfurt vergleichbaren Stadt ist
Ich gebe die Lbenshaltungskosten zu Bedenken: die Miete ist in München höher zu kalkulieren, wie Stuttgart oder Hamburg im Vergleich liegen, weiss ich nicht, Berlin tendenziell preiswerter
Den Lebenshaltungszu-/abschlag kalkulieren die AG s mit ein.
Ciao maxet.