welchen schriftsteller meinst du?
hallo leah,
ich kann dir die 5 höchstbezahlten (amerikanischen) autoren des jahres 2000 nennen:
- stephen king : 44 mio $
- tom clancy : 37 mio $
- j.k. rowling : 36 mio $
- dean koontz : 35 mio $ und
- john grisham : 28 mio $
oder meinst du etwa die fast 260.000 deutscher autorinnen und autoren und 6.500 verlage, die bei der VG-Wort (das ist die GEMA für gedrucktes) registriert sind? das sind journalisten, publi- und andere zisten, gelegenheits-, und solche, die vom schreiben leben, sach-/fachbuchautoren, romanciers und lyriker.
man könnte die gleiche präzise antwort auf die frage „wie lang ist ein seil…?“ erwarten.
aus dem buch „vom schreiben leben: schriststeller“ von manfred plinke (ISBN 3-932909-71-2 Buch anschauen [Buch anschauen]) zitiere ich hier mal einen abschnitt - und der ist sehr nah an der realität:
_ Einkommen eines Schriftstellers
Geschrieben:
8 Bücher. Davon werden 3 noch verkauf, ihre Garantiehonorare sind bereits durch entsprechende Verkäufe abgegolten. Für ein Buch konnte der Verlag die Taschenbuchlizenz verkaufen.
Für l neues Buch, den Nachfolger des sich gut verkaufenden Buchs C, Verlagsvertrag abgeschlossen: Garantiehonorar.
Buch A 1252 Ex. verkauft, Honorar -,66…826,32 €
Buch B 327 Ex. verkauft, Honorar 1,30…425,10 €
Buch C 2792 Ex. verkauft, Honorar -,74 …2066,08 €
Buch D Taschenbuchlizenz 50% … 2500,00 €
Buch E Verlagsvertrag Garantiehonorar …3000,00 €
7 Zeitungsartikel Zeilenhonorar l,- bis 1,50…2120,00 €
22 Lesungen Buch C Honorare 150,- bis 250,- …4200,00 €
l Übersetzung 13,-pro Seite …2730,00 €
Jahreseinkommen …17.867,50 €
Davon müssen die laufenden Kosten abgezogen werden, die relativ niedrig sind. Die Anschaffung eines neuen PC wurde aufgeschoben. Da der Schriftsteller in der Großstadt lebt, braucht er kein Auto. „Hat es zum Leben gereicht?" fragte ich ihn. „Meine Frau ist Lehrerin", sagte er._
Ich meine einfach… wenn ein Buch ganz gut läuft und in
durchschnittlichem Maße verkauft wird.
ja ok, wenns ganz gut läuft… das kann aber jahre dauern. vielleicht „rechnet“ sich ein buch erst über die dauer von 10 oder 20 jahren oder noch mehr. schön ist es allerdings, wenn man die rechte an einem buch verkaufen kann, wenn es schon ein- oder mehrmals erschienen ist. das ist dann wie ein kleiner prämiensparvertrag: geld, das einem in den schoß fällt, ohne daß man dafür arbeiten mußte. nett sowas.
fröhliche grüße bei wasser & brot *g*
ann